Neues in der Kategorie Restaurant Kritik

Den Valentinstag nahm das Schützenhaus zum Anlass wieder einen Eventabend mit fester Menükarte im entsprechenden Ambiente zu veranstalten.

Nur durch rechtzeitiges reservieren konnte man sich hier einen Platz sichern.

Am Abend war das Haus ausgebucht.

Wie üblich hat sich die Crew des Schützenhauses alle Mühe gegeben, ein nettes Ambiente zu erzeugen. Und auch die Menükarte hatte es in sich, 8 Gänge erwarteten den Besucher.

Das Problem mit einer festen Menüfolge ist natürlich, dass man vorher nicht weiss, was einen erwartet. Doch gerade dies kann seinen Reiz haben. Denn wenn man ehrlich ist, meist ißt man in seinem Lieblingsrestaurant immer das Gleiche. Eigentlich schade, da einem so ein Großteil der Karte verschlossen bleibt, aber der Mensch ist halt so: man hält an bekanntem und bewährtem fest.

Nicht so an den Themenabenden.

Hier muss man offen für Neues sein.

Und dann kann man durchaus interessante Kompositionen probieren, dieses Mal zum Beispiel Apfel-Selleriesuppe mit Rote-Beete-Chips oder Saté-Spieße mit Erdnussbuttersauce und dazu Ananaschutney. Manche Dinge sind am Anfang  auch völlig unverständlich wie der Hauptgang: Involtini vom Kalb in Calvadosrahmsauce, dazu Polentarauten und junger Blattspinat.

Die (oder das?) Involtini war hübsch am Spiess arrangiert und sah wirklich lecker aus. Dummerweise war es Leber. Und um Leber macht der Autor einen extrem großen Bogen...

Die Desserts waren auch wieder richtige Highlights: Pfirsichbegnaise an Cremeis und hausgemachter Zabayone. Ausserdem gab es hausgemachte Pralinées. Bei den Pralinées wünscht man sich, dass es in Müncheberg eine Chocolaterie gibt, in der dieses u.a. verkauft werden.

Fazit: Auch wenn mal das eine oder andere nicht den persönlichen Geschmack trifft, die Zusammenstellung war toll, das Ambiente und auch das Personal. Insbesondere letzteres verdient Anerkennung, immer freundlich, immer bemüht, dem Gast einen angenehmen Abend zu bereiten!

Demnächst feiert das Schützenhaus seinen 10. Geburtstag. Man darf gespannt sein, was der Betreiber sich zu diesem Anlass tolles einfallen läßt. 

Das Schützenhaus liegt etwas versteckt im Wald an der ersten Einfahrt nach Müncheberg (von Berlin kommend).
Im urigen Ambiente, besonders schön in der kalten Jahreszeit der große offene Kamin, wird man sofort vom sehr freundlichen Personal begrüßt.
Die Getränkebestellung wird, sofern man nicht erst einen Blick in die Karte werfen möchte, sofort aufgenommen. Die Karte hat man schnell studiert. Während die Getränkekarte 9 Seiten umfasst, muss sich die Speiseauswahl mit 4 Seiten begnügen. Das sind 11 Hauptgerichte (davon 2 vegetarisch), 3 Vorspeisen, 2 Suppen, 3 Kindergerichte und 4 Desserts (Eis).
Das wirkt auf den ersten Blick wenig. Allerdings sind alle Fleischsorten vertreten und die Beilagen, Gemüse etc. kann man in der Regel fast frei kombinieren. Ähnlich sieht es bei Vorspeisen oder Suppen aus. Hier kann man einfach Fragen, ob es noch Alternativen gibt.
Die Küche selbst liefert gute, gediegene Hausmannskost. Ordentlich zubereitet, nett angerichtet, kurz, es schmeckt.
Das Personal schaut regelmäßig, ob man noch weitere Wünsche hat und ob alles zur Zufriedenheit verläuft. Auch unter Druck bei voll besetzten Tischen lässt die Freundlichkeit nicht nach.
Das Preisniveau ist akzeptabel, Hauptgerichte kosten im Schnitt 12 Euro, Vorspeisen 5,50, Suppen 3,50 und Desserts ca. 4 Euro.
Die sanitären Einrichtungen sind sauber, so wie es sich gehört.
Fazit: Das Schützenhaus ist immer eine gute Gelegenheit, wenn man ordentlich Essen gehen möchte. Solide Hausmannskost gepaart mit sehr freundlichem Personal. Gerne wieder!

Name:
Schützenhaus
Adresse: Karl-Marx-Str. 51, 15374 Müncheberg
Letzter Besuch: 04.04.2010
Speisentyp: deutsch
Kartenzahlung: ja

Bewertung:
Sauberkeit: *
Personal: *
Umfang des Speiseangebotes: (vgl. Text)
Preis: *
Gesamt: * * *

Anmerkung: *-->ok; - --> nicht ok; Gesamt: maximal vier Sterne möglich, Minuszeichen reduzieren die Sterne.
 
Silvester 2009, eine gute Gelegenheit, dem Maharadscha II in der Schönhauser Allee in Berlin einen Besuch abzustatten.
Das indische Restaurant brüstet sich im Schaufenster mit einer Urkunde mit einem 3. Platz. Das lies hoffen...
Die Realität war ernüchternd.
Die Speisekarte war wegen SIlvester auf sieben Hauptgerichte und zwei Menüs zusammengeschrumpft worden. Keine Vorspeisen, keine Desserts. Die normale Speisekarte wurde nur der Getränke wegen gereicht. Über das eingeschränkte Angebot wurde man erst informiert, als einem die Speisekarten gereicht wurden.
Das Personal, 3 Kellner, davon eine Chinesin, waren offensichtlich absolut überfordert. Der Hauptkellner wirkte derartig gehetzt und mürrisch, dass man es sich besser dreimal überlegte, ihn anzusprechen. Die Chinesin  muß eine Aushilfskraft gewesen sein, da sämtliche Fragen von ihr an die Küche weitergetragen wurden und erst dann beantwortet werden konnten.
Die Tischdecke war dreckig, die Toiletten nicht ausgeschildert, die sanitären Anlagen in einem traurigen Zustand: beinahe herausgerissene Handwaschbecken, zersplitterte Toilettentür, dreckige Spiegel.
Das Menü war offensichtlich auf eine Person ausgelegt, laut Speisekarte sollte es aber für zwei Personen sein. Brot wurde erst auf Nachfrage gebracht, den Salatteller gab es nur einmal. Als Vorsuppe wurde eine Brokkolisuppe gereicht, der definitiv zu viel Maggie zugesetzt wurde.
Der Nachtisch war derartig unappetitlich angerichtet, dass er fast unangerührt in die Küche zurück ging. Das Hauptgericht wurde einem wortlos vor den Latz geknallt. Der enge Zeitrahmen erlaubte offensichtlich kein "Guten Appetit".
Zwischen dem Abräumen des Geschirrs des Hauptganges und dem Reichen des Nachtisches vergingen mehr als 10 Minuten.
Fazit: Dieses Indische Restaurant wird wohl nie wieder mit einem Besuch von uns rechnen dürfen.

Name: Maharadscha II
Adresse: Schönhauser Allee 142, 10437 Berlin
Letzter Besuch: 31.12.2009
Speisentyp: indisch
Kartenzahlung: ja

Bewertung:
Sauberkeit: -
Personal: -
Umfang des Speiseangebotes: -
Preis: *
Gesamt: --

Anmerkung: *-->ok; - --> nicht ok; Gesamt: maximal vier Sterne möglich, Minuszeichen reduzieren die Sterne.
 

Januar 2012

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