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Wie die Polizei meldet, wurden in Müncheberg Autos gestohlen. Ein VW Kleintransporter mit einem Wert von ca. 25.000 Euro konnte in Polen von der dortigen Polizei sichergestellt werden.

In Buckow wurde ein Skoda geklaut, Wert ungefähr 11.000 Euro. Auch dieses Fahrzeug konnte in Polen sichergestellt werden.

Das erinnert fatal an den ziemlich schlechten Witz von dem Satz mit drei Lügen: Ein ehrlicher Pole fährt mit seinem Auto zur Arbeit...

Heute ca. 13:30 Uhr knackste und knarzte es und *blubb* der Strom war weg.

Stromschwankungen, das kennt man ja vom maroden Stromnetz hier.

Und richtig, ein paar Minuten später war der Strom wieder da. Merkwürdig war nur, dass die Lampen nicht richtig hell werden wollten.

Und es kam wie es wohl kommen musste, ein weiteres *blubb* und der Strom war endgültig weg, für die nächsten knapp 5 Stunden.

Der Auswahl ging mindestens über Philippinenhof und auch Teile des südlichen Müncheberg waren betroffen.

Schwankungen sind hier ja fast alltäglich, aber 5 Stunden ohne Strom im Winter sind doch schon etwas heftig. Zur Erinnerung: Wenn die Heizpumpen ohne Strom sind wird keine Wärme in den Häusern verteilt und längst nicht alle Häuser sind Niedrigenergiehäuser!

Was kann man tun?

Nicht viel. Mittels Kamin kann man zumindest einen Raum warm halten. Oder man schafft sich ein Notstromaggregat an.

Diese gibt es bereits ab ca. 100 Euro, werden mit Benzin betrieben und liefern ab ungefähr 600 Watt Leistung.

Eine Tankfüllung, ungefähr 4 bis 5 Liter, reicht dabei ca. 5 Stunden.

Beim Einbau in den vorhandenen Stromkreis sollte man einen Elektriker hinzuziehen.

Achtung: Ein Generator ist nichts anderes als ein Motor und macht entsprechend Krach!


Kurz vor Ortseingang Philippinenhof ist die Straße aufgerissen. Eine behelfsmäßige Umfahrung wurde errichtet.
An der Baustelle wird eine Regenrinne eingebaut, um die abfließenden Regenwasser besser ableiten zu können.
Denn die einzige Zufahrtstraße nach Philippinenhof legt sich wie ein Damm in den Weg des abfließenden Wassers.
Wenn die Installation abgeschlossen ist, besteht die Hoffnung, dass die Keller der Anwohner nicht bei jedem kleinen Regen vollaufen.  
Seit heute ist Müncheberg von Berlin aus wieder über die B1/B5 erreichbar.

Sowohl die Baustelle in Tasdorf als auch die Baustelle zwischen Bienenwerder und Müncheberg sind aufgehoben. Letzter Straßenabschnitt ist durch die kleineren Anhöhen mit Überholverboten belegt. Damit soll ein Unfallschwerpunkt reduziert werden.

Die Fahrzeit zwischen Müncheberg und Berlin sollte sich damit wieder auf ca. 35 bis 40 Minuten verkürzen.
Mittlerweile ist die Verbindung zwischen Lichtenow und Herzfelde wieder befahrbar. Auch die Erneuerung der Verkehrsinselbegrenzung in Herzfelde ist beseitigt. Und auch die Durchfahrt durch Tasdorf ist wieder möglich.

Doch die Bauarbeiten gehen weiter: Die Verbindung zwischen Hoppegarten (Stadt Müncheberg) und Müncheberg City ist voll gesperrt. Die offizielle Umleitung geht über Fürstenwalde. Die inoffizielle über Schönfelde und Hoppegarten.

Wer nun über Strausberg die B1 weiträumig umfahren möchte, findet weitere Baustellen, teilweise steht nur eine Fahrspur für beide Richtungen zur Verfügung, Ampeln regeln hier den Verkehr.

Auch in Tasdorf wird weiter gebaut. Eine Umleitung wird durch das Industriegebiet geführt. Hier behindert eine schlecht geschaltete Ampel den Verkehr massiv. Dazu kommt, dass die B1 am östlichen Ortseingang von Tasdorf nur mit einer Fahrspur versehen ist. Auch hier regelt eine Ampel den Verkehr.

Generell gilt: Die Fahrzeit zwischen Müncheberg und Berlin erhöht sich von ca. 45 auf teilweise fast 90 min.

Die Verkehrsplaner machen nämlich generell einen Fehler: Sie schildern zwar die Umleitungen aus, vergessen aber, die Vorfahrtregeln anzupassen. Es ist ein Unding, dass auf Umleitungen, durch die sich endlose Fahrzeugkolonnen quälen, stellenweise Rechts vor Links gilt oder völlig unbedeutende Querstraßen Vorfahrtstraßen sind.

Der Autofahrer wird also noch zusätzlich und völlig unnötig terrorisiert.

An dieser Stelle: Warum wird in Deutschland nicht auch am Wochenende gebaut? Und auch des Nachts? Die Strassensperre könnte damit deutlich kürzer ausfallen. Und eine nächtliche Ruhestörung ist bei Ausserortsbaustellen kaum zu befürchten. Und auch innerorts wäre es problemlos möglich, bis 22 Uhr zu bauen und um 6 Uhr wieder anzufangen, ohne die Nachtruhe stark zu beeinträchtigen
Seit nunmehr mindestens drei Wochen sind in Philippinenhof zwei Laternen ausgefallen. Zwei Laternen? Die soll'n sich nicht so haben...

Nunja, dumm nur, dass die beiden Leuchten an Stellen stehen, wo es ohne die Lichtspender sehr dunkel ist: An der Kreuzung unmittelbar hinter der Fussgängerbrücke und direkt (direkt ist relativ, ca. 200 m. sind es schon) an der Nordwestecke des Philippinenhofer Ringes.

Abendliche Spaziergänge auf dem Wanderweg "Rund um Philippinenhof" sind damit recht spannend geworden.

Denn die Ecke ist in totaler Finsternis doch relativ gruselig, wenn der Wind jaulend durch die Bäume pfeifft, das Gebälk des alten Hauses in der Dunkelheit unheilvoll seufzt und die Scheinwerfer eines Autos auf der B1 gespenstische Schatten werfen.
Autofahrer haben es längst gemerkt: Die B1 ist zwischen Lichtenow und Herzfelde voll gesperrt. Die Fahrbahn wird hier komplett erneuert. Die Arbeiten sollen bis 5.Oktober abgeschlossen sein. Die Umleitung wird über Kagel geführt.
Damit hat die Sperrung leider nichts mit der Ortsumgehung Herzfelde zu tun. Die im Nirgendwo beginnende und endende Straße harrt immer noch der Fertigstellung.

UPDATE: Die Ortsdurchfahrt Tasdorf (B1) ist in beide Richtungen gesperrt. An der geplanten Umfahrung kommt es zu großen Staus wegen der Einbindung eines Kreisverkehrs.

2. UPDATE: Mittlerweile ist die B1 zwischen Lichtenow und Herzfelde wieder in beide Richtungen frei.

3. UPDATE: Kurz vor dem Ortsausgang Herzfelde in Richtung Tasdorf ist die B1 auf eine Spur verengt. Der Verkehr wird mittels Ampel alternierend geregelt.

Aus dem Sitz der merkbefreiten Nazipartei Deutschlands in Berlin sind wieder Ausreisetickts verschickt worden.

Empfängerin war die Linken Politikerin Bettina Fortunato, Landtagsabgeordnete aus Märkisch-Oderland.

Fortunato ist seit 28 Jahren mit dem aus Portugal stammenden Armenio Fortunato verheiratet.

Bettina Fortunato hat das einzig Richtige getan, Strafanzeige gegen die braunen Dumpfbacken zu stellen.

WIR WERDEN NICHT WEICHEN! Keine Macht den Nazis!

Die Deutsche Flugsicherung, ein privates Unternehmen, bestätigt, dass Pläne vorliegen, den Radius des Luftraumes um 70 km nach unten zu erweitern.

Dies würde bedeuten, dass Ortschaften wie Müncheberg, Seelow, Gusow oder Neuhardenberg, über die die Flugzeuge in einer Höhe von 3000 m fliegen durften, nunmehr erst eine Höhe von etwas mehr als 1000 m haben müssen.

Für die DFS bedeutet das, dass mehr Flugzeuge in der gleichen Zeit abgefertigt werden können. Für die betroffenen Ortschaften bedeutet dies, das völlig überraschend wesentlich mehr Ortschaften mit dem Lärm an- und abfliegender Flugzeuge belästigt werden.

Die Lärmbelästigung würde allerdings nur in der Hauptverkehrszeit anfallen. Denn zu diesen Zeiten fliegen besonders viele Flugzeuge und die DFS kann mit der Erweiterung des Tiefflugraumes variabler den Verkehr steuern.

Allerdings ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Am Mittwoch wollen sich die plötzlich betroffenen Kommunen  zusammen setzen und beraten, wie mit dieser Akustik-Bedrohung umgegangen werden soll.

Vom Erwerb von Raketenwerfern aus Restbeständen der geschlagenen libyschen Armee muss an dieser Stelle dringend abgeraten werden. Die lückenlose Luftraumüberwachung kann auf den Meter genau anfliegende Raketen lokalisieren. Außerdem sind abgeschossene Jumbojets als Sondermüll zu deklarieren. Und wer will schon ein Flugzeugwrack in seinem Vorgarten haben?
Der Sommer darf mit Fug und Recht als zu feucht und zu kalt bezeichnet werden. Während wir Menschen eher genervt waren, gab es jemanden, der sich bei diesem Wetter pudelwohl gefühlt hatte: die gemeine Stechmücke.

Insbesondere durch die Überschwemmungen in unseren Breiten und die daraus resultierenden stehenden Gewässer bilden das ideale Entwicklungsbiotop für die Blutsauger.

Mückenlarven benötigen eben das, das stehende Gewässer von Pfuhlen, Teichen, Sümpfen oder auch überschwemte Auen.

Jetzt sind die Mücken erwachsen geworden und haben Hunger, und wir Menschen werden dabei gerne als Tankstelle missbraucht.

Laut Zentrum für Agrarforschung Müncheberg haben die guten Bedingungen für die Mücken für eine regelrechte Plage gesorgt. Die Mückenstiche sind nicht nur lästig, das explosionsartige Ansteigen der Population kann auch für ein Ansteigen von Krankheiten sorgen, die Mücken übertragen können. In Europa durchaus möglich: West-Nil-Fieber und Chkunguya-Fieber.

Über das Behandeln von Mückenstichen sind sehr viele mehr oder weniger gut gemeinte Ratschläge m Umlauf.

Z.B. soll man auf die Einstichstelle Hitze wirken lasen, eine heiße Kaffee- oder Teetasse soll dabei schon reichen. Durch die Hitze soll das Protein, welches das Jucken verursacht, zerstört werden. Auch Kühlen soll eine Zerstörung bewirken. Das Einreiben mit Spucke oder einer schwachen Essiglösung soll für Linderung sorgen. Da es keine reproduzierbaren wissenschaftlichen Studien dazu gibt, sind diese Tipps vermutlich genau so  wirksam, wie das Beträufeln des Einstiches mit einem Aufguss aus Vollmondtau.

In Berlin gibt es übrigens eine ganz andere Plage: Wespen. Es vergeht kaum eine Minute Picknick im Freien ohne das ganze Schwärme von Wespen sich auf die Essensvorräte stürzen.

Auch hier herrscht sehr viel Aberglaube. Zum einen sind die Wespen alles, aber nicht aggressiv. Sie wollen nur ans gute Futter. Aggressiv werden Wespen nur in der Nähe ihrer Brut. Diese wird dann aber auch bis zum Tode verteidigt. Und zum anderen, ist es völlig sinnlos, die Wespen durch Gewähren eines kleinen Kuchenstückes, etwas abseits vom eigentlichen Picknick von der Hauptmahlzeit abhalten zu wollen. Dies bedeutet nur einen weiteren Fresspunkt und vermutlich noch mehr Wespen. Am besten deckt man Getränke und Speisen einfach ab. Was eine Wespe nicht riechen kann, will sie auch nicht fressen.

Nur eines sollte man nicht machen: Die Wespen erschlagen und im Gras liegen lassen. Denn auch tote Wespen stechen noch.  


Bürgerbüro, Dreiviertelvier:
"Guten Tag, ich möchte bitte meinen Ausweis abholen.". Leicht ungehalten ergänzt: "Sie hätten mir ruhig sagen können, dass der Ausweis auch ohne Pinbrief abgeholt werden kann, wenn man die Online-Funktion nicht benötigt."

"Das muss ich Ihnen gar nicht sagen!"


"Das war jetzt die falsche Antwort. Sie haben aber eine merkwürdige Vorstellung von Bürgerservice!"

....

Das Gespräch entwickelte sich weiter, Bürger leicht ungehalten hereingekommen, da er zweimal wegen des blöden Ausweises antanzen durfte, wurde ob der unkooperativen Art der Mitarbeiterin immer ungehaltener und ranzte im Gegenzug deutlich zurück.

Was ist los in deutschen Amtsstuben?

In Japan schallt einem, kaum betritt man einen Laden, eine Polizeistation oder ähnliches, sofort ein Willkommensgruss entgegen. Jedes Gespräch wird mit einem Lächeln begonnen.

Lächeln, das universelle Mittel der Deeskalation.

Offensichtlich hat man im Bürgerbüro noch keinen Kursus in Konfliktbewältigung und Deeskalation belegt.

Denn obiges Gespräch hätte ganz leicht in die richtige Bahn gelenkt werden können. Statt des "Muss ich Ihnen gar nicht sagen!" hätte ein "Das darf ich Ihnen nur sagen, wenn Sie explizit danach fragen" oder "Das darf ich Ihnen leider nicht sagen" sofort jegliches Konfliktpotential im Keime erstickt.

Als Bürger erwartet man vom Bürgerbüro Service. Notfalls auch ein weiteres Mal die Erklärung, wie die Abläufe sind, eine Antwort auf jedes Warum und Wieso. Der schnippische Verweis auf die vier Wochen zurückliegende Information bei Beantragung ist da nicht sehr hilfreich.

Und noch weniger hilfreich ist ein Verweis auf die ausgehändigte Broschüre zum Ausweis, die man im Bürgerbüro selbst offensichtlich noch nie genau gelesen hat. Dort steht zum einen weder etwas zum Prozedere beim Abholen des Ausweises, noch wie es mit der Deaktivierung läuft, zumindest fiel beim schnellen Nachschlagen, um diese Frage beantwortet zu bekommen, nichts in der Richtung auf.

Zumindest bekommt man aus dem Bürgerbüro den Rat "...das man ja wohl erwarten könne, dass sich der Bürger selbst kundig macht!"

Ganz klar: Das Bürgerbüro hat den Test nicht bestanden.     
Der Deutsche Wetterdienst spricht eine Unwetterwarnung für das Oderland aus. Es wird vor Dauerregen und stellenweise Starkregen mit bis zu 60 l/qm in 48h gewarnt.

Durch den Dauerregen können Bäche zu reißenden Flüssen werden, Erdrutsche können entstehen.

Die Unwetterwarnung gilt bis Freitag, 22.7.11 6:00 Uhr.

Bis Donnerstag 8:00 wird außerdem vor starken Windböen gewarnt. Diese können durchaus 50 bis 60 km/h schnell sein.

Also Wäsche rein, und alles festbinden, was nicht wegfliegen darf.

Es war ein Jahrelanger Weg, vom erste Antrag über die Beschlussfassung bis zur Realisation.

Doch jetzt ist es soweit, die Solarpanels stehen.

Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Umweltplan Projekt GmbH (Bernau) das Projekt abschliessen wird können.

Dann werden die auf ca. 22 Hektar einer ehemaligen Mülldeponie stehenden Siliziumplatten mittels Sonnenlicht Strom produzieren. Spitzenwerte von 3 bis 4 Megawatt werden erwartet. Das könnte eine Jahresleistung von ca. 3 Gigawatt ergeben, das sollte der Stromversorgung von ca. 750 Haushalten entsprechen.

Die Photovoltaikanlage ist sehr schön von der B1 aus sichtbar, wenn man von der Autobahn kommend in Richtung Müncheberg fährt.

Müncheberg hatte vor ein paar Jahren noch ein Gymnasium. Dies wurde dicht gemacht. Dafür wurde die dortige Oberschule in eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe umgewandelt.

Doch Müncheberg ist eine sterbende Stadt. Seit das Gymnasium dicht ist, haben offensichtlich auch die Einwohnerzahlen Münchebergs weiter abgenommen. Die Notwendigkeit einer gymnasialen Oberstufe nimmt jedoch selbst auch immer weiter ab.

So ist vorhersehbar, wann auch diese Schulform geschlossen wird.

Traurig für eine Forschungsstadt, dass Kinder, die Zukunft einer Stadt, dann gezwungen werden, ihr Heil in der Fremde zu suchen. Eine Identifikation mit der eigenen Heimatstadt wird damit nur schwer möglich.

Man muss kein Prophet sein, um in der Zukunft einen weiteren Bevölkerungsrückgang zu sehen.

Welche Weichen wird die amtierende Bürgermeisterin stellen, um den Einwohnerschwund aufzuhalten?

Oder ist der Zug bereits abgefahren? 

UPDATE: Der Zug *ist* abgefahren: Das gerade beendete Schuljahr war das letzte mit Abiturstufe. Müncheberg ist jetzt nur noch Provinz. Müncheberger Schüler müssen nun auswärts ihr Abi ablegen. Damit sackt die Bedeutung Münchebergs weiter ab, da die potentiellen Gymnasiasten natürlich bereits einige Jahre früher die Schule wechseln werden. Meistens beginnt die gymnasiale Oberstufe bereits mit der 7. Klasse. Diese Jahrgänge werden Müncheberg damit entgehen!

Am 15.6. ereignete sich am Mogen auf der B1 kurz vor Tasdorf ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Kleinlaster wollte aus einer Werkseinfahrt auf die B1, übersah einen leeren Sattelschlepper und wurde dabei von der Fahrbahn geschoben. Dabei geriet der Sattelschlepper in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem Zement-LKW.

Der Unfallverursacher wurde schwer verletzt ins Unfallkrankenhaus Berlin gebracht. Die beiden anderen Fahrer wurden nur leicht verletzt und konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Die B1 war zeitweise voll gesperrt. Später wurde dann eine Spur für beide Richtungen abwechselnd frei gegeben.

Der Schaden wird insgesamt auf 70.000 Euro geschätzt.

Der Unfallort ist relativ schwer einsehbar und damit sind Unfälle vorprogrammiert. Insbesondere durch die Einfahrt zum Zement/Kies-Werk biegen überdurchschnittlich viele LKW auf oder in die B1 ein. Dazu kommt der Verkehr von und nach Hennikendorf. Die B1 verläuft an dieser Stelle in Wellen. Genau am Wendepunkt einer solchen Welle befindet sich die Auffahrt bzw. der Abzweig.

Möglicherweise könnte eine Ampelregelung hier für mehr Verkehrssicherheit sorgen.

Seit einiger Zeit wird heftigst über Sparpläne der Rot-Roten Regierung diskutiert.

Kern dieser Sparpolitik ist das Absenken der Zuschüsse für freie Schulen um 2 Prozent pro Jahr. Wurden die Privatschulen dieses Jahr noch mit 122 Mio Euro gefördert, sollen es dann 2014 nur noch 115 Mio Euro sein.

Gegen diese Pläne hat sich bereits eine Volksinitiative gebildet. Mittels Unterschriftensammlung soll der Landtag gezwungen werden, sich mit diesem Anliegen zu befassen. Die Initiative wird wird von der Opposition im Landtag unterstützt.

Die Parteien befürchten, dass die finanziellen Einschnitte gegen die Landesverfassung verstoßen.

Die FDP gab daher ein Gutachten in Auftrag, welches die Kürzungspläne rechtlich bewerten sollte.

Dieses Gutachten liegt nun vor und bescheinigt der Regierung, dass deren Pläne rechtlich unbedenklich seien.

Das brandenburger Schulgesetz regelt die Höhe der öffentlichen Förderung. Danach muß das Land 94% der Personalkosten übernehmen, die eine vergleichbare staatliche Schule aufbringen müßte.

Gemäß Gutachten sei Brandenburg bei der Schulförderung sehr großzügig. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern werden die Kommunen mit der Förderung nicht belastet.

Eine gewisse moderate Absenkung würde den Schulen auch deshalb nicht schaden, da mit geburtenschwachen Jahrgängen zu rechnen sei.

Allerdings müsse aufgepasst werden, dass auch Schulen in freier Trägerschaft nicht unterfinanziert sein werden. Denn besonders im ländlichen Raum sind die Menschen oft auf private Schulen angewiesen, um den Schulweg kurz zu halten.

Allerdings darf bei allem Streit um Finanzfragen nicht vergessen werden, dass die öffentliche Förderung nur eine Seite der Medaille ist. Die Landesregierung möchte auch mehr Mitgestaltung bei den Lehrplänen und anderen schulischen Dingen haben. Hier muß viel mehr aufgepasst werden, dass hier nicht über die Hintertür eine Gleichschaltung und später quasi eine Verstaatlichung der Privatschulen erfolgt!   

Auf notorische Zu-Schnell-Fahrer kommen schwere Zeiten zu.

Brandenburgs Polizeit testet neue Blitzertechnik auf Digitaltechnik-Basis.

Das bedeutet, die Bilder sind nicht nur Superscharf, es können zwei Spuren gemeinsam überwacht werden und die neue Technik macht's auf Wunsch auch von Hinten. Damit werden dann auch Zweiradfahrer gesackt.

Die Technik läuft dabei völlig autark zwei Dienstschichten durch, direkte Bedienereingriffe sind nicht möglich und auch nicht nötig.

Der Blitzer meldet seine Bilder schnurlos ans bis 250 m entfernte Fahrzeug.

Dadurch kann der Blitzer gut getarnt werden und man hat kaum noch eine Chance, rechtzeitig abzubremsen, was am Rande bemerkt, auch sehr gefährlich ist.

Durch die Digitaltechnik muss es oft nicht einmal mehr blitzen. Auch so werden die Bilder gut belichtet.

Damit ist die Polizei den Rasern wohl wieder einmal einen Schritt vorraus. Zum Glück kostet das Gerät ca. 55.000 Euro, weshalb sich die Polizeit nicht allzuviele dieser Geräte leisten können wird (Brandenburg ist notorisch klamm). 

Auf der B1 zwischen Berlin und Müncheberg wird an diesen Stellen besonders gerne kontrolliert:

Von Berlin kommend:

  • Innerorts in der Kurve kurz vor dem Abzweig zu Pflanzenkölle in Dahlwitz-Hoppegarten. 70 km/h
  • Innerorts Kurz vor Ausgang Dahlwitz-Hoppegarten. 70 km/h 
  • Ausserorts, relativ selten, kurz vor dem Abzweig nach Münchehofe. 70 km/h
  • Ausserorts, Laser, kurz vor der Ampel nach Petershagen. 70 km/h
  • Ausserorts, kurz vor der Ampel nach der Autobahnzufahrt. 70 km/h
  • Ausserorts, Laser, auf der Anhöhe nach Tasdorf. 70 km/h
  • Innerorts, Laser, zwischen Ortseingang Tasdorf und der Ampel. 50 km/h
  • Ausserorts, stationär, kurz nach der Abfahrt nach Hennickendorf. 70 km/h
  • Innerorts, Laser, kurz nach dem Ortseingang Herzfelde. 50 km/h
  • Innerorts, Laser, kurz vor der STAR-Tankstelle, in der Kurve. 50 km/h
  • Innerorts, stationär, kurz nach dem Ortseingagn Lichtenow, der Blitzerkasten ist allerdings leer. 50 km/h
  • Innerorts, kurz vor Ortsausgang Lichtenow. 50 km/h
  • Ausserorts, kurz vor dem Abzweig nach Kienbaum, in letzter Zeit eher selten. 60 km/h
  • Ausserorts, noch in der Kurve von Heidekrug. 60 km/h
  • Ausserorts, kurz vor der Annhöhe und der Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung, nach Heidekrug. 80 km/h
  • Innerorts, kurz nach Ortseingang Hoppegarten, eher selten. 50 km/h
  • Innerorts, Laser, kurz vor Ortsausgang Hoppegarten. 50 km/h
  • Ausserorts, direkt nach der Kurve zu Bienenwerder, 70 km/h

Von Müncheberg kommend:

  • Ausserorts, stationär, kurz nach Beginn der Ortsumfahrung Müncheberg (Müncheberger Ring). 70 km/h
  • Innerorts, aus einem Auto heraus, kurz nach Ortseingang Hoppegarten, seit Installation der Verkehrsinsel eher selten. 50 km/h
  • Innerorts, kurz vor Ortsausgang Hoppegarten. 50 km/h
  • Innerorts, Laser, fast direkt am Ortsausgang Hoppegarten. 50 km/h
  • Ausserorts, nach der Anhöhe vor Heidekrug. 80 km/h
  • Innerorts, stationär, kurz nach Ortseingang Lichtenow. 50 km/h
  • Innerorts, Laser, kurz vor Ortsausgang Lichtenow. 50 km/h, 30 km/h für LKW
  • Ausserorts, stationär, kurz vor Abzweig nach Hennickendorf. 70 km/h
  • Ausserorts, kurz nach Tasdorf, nach der Anhöhe. 70 km/h
  • Ausserorts, Laser, Ampel vor der Autobahn. 70 km/h
  • Ausserorts, kurz nach Vogelsdorf im Bereich der Reifenstation. 70 km/h
  • Ausserorts, kurz vor dem Abzweig nach Münchehofe. 70 km/h
  • Innerorts, kurz nach Ortseingang Dahlwitz-Hoppegarten in Höhe von Pflanzenkölle. 70 km/h

Die Kontrolldichte ist damit sehr hoch. Wer also nicht geblitzdingst werden möchte, halte sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen

In Märkisch Oderland wird die Waldbrandwarnstufe III ausgerufen.

Das bedeutet, das Waldbereiche für den Besucherverkehr gesperrt werden können.

Insbesondere durch den hohen Kiefernanteil ist es sehr sehr trocken, so trocken, dass bereits ein Funke ausreicht, den Wald in Brand zu setzen.

Verboten ist es (immer), aus Autos während der Fahrt Zigarettenkippen zu werfen, selbst die Asche ausklopfen kann bereits einen Waldbrand verursachen.

Die bereits seit vielen Wochen anhaltende Trockenheit, die wenigen Regentropfen haben nicht einmal ausgereicht, obere Erdschichten zu befeuchten, macht der Natur mächtig zu schaffen. Wiesen sehen mittlerweile aus, als wäre es bereits Hochsommer.

Offene Feuer müssen einen Abstand von mindestens 50 m zum Waldrand einhalten. Am besten ist es aktuell, auf offene Feuerstellen zu verzichten.  

Seit ein paar Minuten zirkuliert die Meldung, dass Müncheberg City von der Wasserversorgung gekappt wurde.

Diese Nachricht kann zumindest für Philippinenhof nicht bestätigt werden.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich ins Oderland einzukaufen, muss vermutlich ca. 10% tiefer in die Tasche greifen als noch in den letzten Jahren.

Gemäß Grundstücksmarktbericht des Landkreises gab es 2010 mit 3098 Grundstücksverkäufen mehr Verkäufe als noch 2009. Im Schnitt kosteten die Grundstück 65.000 Euro.

Besonders gefragt waren bebaute Grundstücke. Diese brachten 15% mehr Erlös ein. Besonders gefragt war jedoch unbebautes Bauland. Hier wuchs die Anzahl an Kaufverträgen um 35%. 

Ein Ende dieses Trends ist aktuell nicht in Sicht. Denn es gibt eine Tendenz zu kleineren und dabei auch hochpreisigeren Grundstücken. Denn die gesamte verkaufte Fläche ist rückläufig. Und das bedeutet, es gibt weniger zu verkaufen und das wenige wird teurer.

Die Bodenpreise für Ackerland um Müncheberg herum liegen ungefähr bei 40 cent pro Quadratmeter.

Die allgemeinen Bodenrichtwerte der Ortsteile (alle Angaben ohne Gewähr):

  • Obersdorf/Hermersdorf (Ortslage): 10 Euro/qm
  • Hoppegarten (Ortslage): 12 Euro/qm
  • Müncheberg (Ortslage): 26 Euro/qm
  • Dahmsdorf: 28 Euro/qm
  • Trebnitz: 10, Euro/qm

 

 

Seit Beginn des Jahres gelten neue Müllabfuhr-Touren.

Letztes Jahr waren die Touren der verschiedenen Müllsorten überwiegend so gelegt, dass die Abfallbehälter an einem bestimmten Tag in der Woche abgeholt wurden.

In diesem Jahr werden die drei wichtigsten Müllarten an drei verschiedenen Tagen abgeholt.

Es wäre doch ein nettes Signal in Richtung Kundenservice, wenn die mit der Abholung beauftragten Firmen sich untereinander veständigen und ihre Touren Tagesdeckungsgleich planen könnten. Die Tonnen müßten dann nur an einem Tag rausgeschleppt werden, die Gefahr, dies einmal zu vergessen, verringert sich. Denn an einen Tag gewöhnt man sich doch irgendwie besser als an drei.

Also liebe Wertstoffentsorger, setzt Euch zusammen und plant gemeinsam bessere Touren!

Dr. Uta Barkusky, Bürgermeisterin von Müncheberg, gehört als Sachverständige zur 14köpfigen Enquetekommission, die die Kommunalstrukturen Brandenburgs untersuchen soll.

So sollen die Auswirkungen der Kommunalreform genauso untersucht werden, wie der Bevölkerungsschwund. Außerdem soll erörtert werden, wie die Aufgaben künftig zwischen Land und Kommune verteilt werden sollen.

Im Sommer nächsten Jahres soll es einen ersten Zwischenbericht geben. Mit dem Abschlussbericht kann man dann in der zweiten Jahreshälfte 2013 rechnen.

Saskia Ludwig, Fraktionsvorsitzende der CDU im brandenburger Landesparlament, kennt sich aus. Sie weiss, was wichtig ist, was die drängenden Probleme des Bundeslandes sind. Und weil sie weiss, wie bürgernahe Politik aussehen muss, hat sie eine kleine Anfrage an den Innenminister gerichtet: Sie möchte detailliert Auskunft über alle Strassennamen der 18 Kreise und kreisfreien Städte haben. Doch eine reine Auflistung ist nicht genug, sie möchte auch genau wissen, wann welche Strasse wie umbenannt wurde, einmal im Zeitraum von 1949 bis 1990 und einmal für die Zeit nach 1990.

Ja, mit solchen Anfragen ans Innenministerium wird die Sicherheit in Brandenburg gestärkt, die Polizeireform forciert und Kapazitäten für andere wichtige Fragen erschlossen.

Denn es dürfe nicht sein, dass durch Beibehalten von Thälmannstrassen Geschichtsklitterung betrieben werde. Widerstand sei nicht nur von zweifelhaften Arbeiterfunktionären betrieben worden, sondern auch aus bürgerlichen Kreisen gekommen.

Und ganz wichtig ist für Fr. Ludwig, ob es Strassen gibt, die nach ehemaligen Stasi-Mitarbeitern benannt wurden.

Das Ganze kann man dann schön unterteilen nach Strassen, die nach Dichtern, Philosophen, Naturwissenschaftlern, Stasi-IM etc. benannt wurden.

Wenn noch einmal irgend jemand fragt, wieso die CDU Brandenburgs in die Opposition gehen mußte, kann man einfach auf Fr. Ludwig verweisen. Ein solches Politikverständnis darf nur in der Opposition enden!

Das Innenministerium, zur Antwort leider verpflichtet, sieht diese Anfrage äußerst problematisch und bezweifelt, überhaupt umfassend Antwort geben zu können. Denn für Strassennamen sind die Kommunen verantwortlich. Doch so etwas ficht die Erbsenzählerin Ludwig nicht. Wozu auch? Hauptsache, man kann den politischen Gegner davon abhalten, Resourcen für sinnvolle Arbeit einzusetzen. Dies würde doch die eigenen Wahlchancen noch mehr verringern! 

 

Das Durchschnittseinkommen der Brandenburger betrug 2010 rund 28.800 Euro brutto. Dies sind rund 2,1% mehr als im Vorjahr. In diese Zahl sind ausschliesslich Beschäftigte einbezogen worden.

Bezieht man diese Zahl nur auf Vollzeitbeschäftige liegt das Jahresgehalt inklusive aller Zuschläge sogar bei 34200 Euro brutto.

Es lohnt sich dabei eher, Mitarbeiter einer großen Firma mit mehr als 1000 Mitarbeitern zu sein. Hier werden durchschnittlich 46260 Euro brutto pro Jahr verdient. Auch hier inklusive Zuschläge.

 (Alle Angaben Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

Die lange Trockenheit setzt mittlerweile den märkischen Wäldern zu.

Das Agrarministerium in Potsdam teilt mit, dass in 11 von 15 Landkreise die Waldbrandwarnstufe 3 ausgerufen ist. Durch das anhaltende sehr warme Wetter ist davon auszugehen, dass in etlichen Kreisen in Kürze mit der höchsten Warnstufe zu rechnen sein dürfte.

Dies bedeutet, dass Osterfeuer nur in einem Abstand von mindestens 50 m zum Waldrand entzündet werden dürfen.

Autos sollten nicht in den Walds fahren und auch nicht am Waldrand parken, zum einen können heisse Motorteile schnell Laub und Gras entzünden und zum anderen könnten die Autos Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr behindern.

Ausdrücklich verboten ist auch die weitverbreitete Unart, Zigarettenreste aus dem fahrenden Auto zu werfen. Dies stellt übrigens eine Straftat dar und ist nicht mit einem popeligen Verwarngeld abgegolten.

Dass kein Müll im Wald abgeladen werden darf, sollte allgemein bekannt sein. Insbesondere Glas kann schnell wie ein Brennglas wirken und zum Entzünden von Laub und Gras führen.

Bereits in diesem Jahr wurden schon 15 Waldbrände registriert.

Jeder sollte Helfen, Waldbrände zu verhindern.

Am 10.7.2011 lädt das  Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in der Forschungsstadt Müncheberg zum Tag der offenen Tür ein. Dabei dürfen die Besucher hinter Türen schauen, die sonst dem Publikum versperrt sind.

Besonders wird der Tag dadurch, dass der WDR dieses Ereignis im Rahmen der "Sendung mit der Maus" würdigen möchte. Denn dieser Tag der offnen Tür ist auch der erste bundesweite Türöffnertag, ein Tag, an dem Firmen, Institutionen etc. aufgerüfen sind, bisher verschlossene Türen zu öffnen.

So wird die Maus am 10.7. eine der Türen des ZALF öffnen und gemeinsam mit Gästen eine Sachgeschichte gemeinsam mit den Forschern live erleben.

Der Eintritt ist frei, allerdings sind die freien Plätze begrenzt. Deshalb sollte man sich möglichst schnell anmelden (http://www.zalf.de)  


In nicht ganz einem Monat jährt sich die Reaktor Katastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal.

Während in Tschernobyl (Eigentlich müßte das Kraftwerk Prypjat heissen, liegt diese Stadt doch direkt neben dem Kraftwerk. Da jedoch Prypjat erst erbaut und gegründet wurde, als das Kernkraftwerk bereits im Entstehen war, erhielt das Kraftwerk den gleichen Namen wie der ca. 10 km entfernte Ort Tschernobyl.) die Radioaktivität bei 890 Becquerel pro Quadratmeter (ein Becquerel bedeutet 1 Zerfall eines Atoms pro Sekunde, also 890 zerfallene Atome pro Sekunde und pro Quadratmeter) liegt, strahlt es in der Mark nahezu gar nicht. Hier bekommt man eine Strahlungsdosis von nur 0,0767 Mikrosievert ab. Die Strahlendosis ist in und um Tschernobyl ca. 5 mal höher. Unmittelbar nach der Reaktorkatastrophe lag die Strahlung neben dem Reaktor bei ca. 16 Sivert, also 16.000.000 Mikrosivert. Ab einem Sievert kann die Strahlendosis tödlich sein.Ab 2 Sievert ist die Strahlung bereits für 30% der Menschen tödlich, ab 4 Sievert für 50%. Ab 6 Sievert liegt die Überlebenschance bei 0%.

Die Liquidatoren in Tschernobyl hatten also nur wenige Minuten, um tödliche Strahlendosen zu vermeiden.

Brandenburg ist das Bundesland mit der niedrigsten Strahlenbelastung in Deutschland. Der Grund ist der sandige Untergrund. Dies reduziert die natürliche Gammastrahlung.

Na, da haben die Brandenburger endlich was zum Lachen! Aber bitte nicht strahlen!!!

PS: Ich weiss, der ist uralt... 25 Jahre um genau zu sein... Was für ein Zufall...

Das Landhaus Luckas lud die Müncheberger Saints zum BBQ ein. Bei amerikanischen Spezialitäten, Hamburgern, Hotdogs und Spareribs schaute man sich den Super Bowl vom 6.2. an.

Am Rande des kleinen Festes wurde auch klar, dass die Stadt Müncheberg seine Footballer noch nicht abgeschrieben hat. Man sei wieder im Gespräch mit der Stadtverwaltung, um einen stillgelegten Sportplatz als Übungsstätte für die Saints zu reaktivieren.

Seit einiger Zeit hat Müncheberg sein eigenes American-Football-Team, die Müncheberg Saints.

Leider finden diese in der Stadt keinen Platz zum Spielen und Trainieren.

Um trotzdem an Wettkämpfen oder an Ligen teilnehmen zu können, müssen die Heimspiele nach Strausberg verlegt werden. Heimspiele einer Müncheberger Mannschaft außerhalb der eigenen Stadt? So etwas hört man eigentlich nur als Strafmaßnahme, wenn z.B. Hooligans während eines Spieles randaliert haben.

Auch ein Hallentraining ist fast unmöglich. Denn hier werden Hallenzeiten prophylaktisch schon mal auf "ewig" im Voraus geblockt ohne dass dann wirklich auch eine Nutzung erfolgt. Somit sind die wenigen Trainingsslots für die Footballer fast unerreicht.

Das Problem an der Stelle ist jedoch ein völlig anderes, denn wenn die Heimspiele in einer anderen Stadt stattfinden, das Training ebenso, könnte der Verein leicht auf den Gedanken kommen, gleich ganz nach Strausberg zu ziehen.

Und Müncheberg hätte dann wieder einen Jugendmagneten verloren.

Doch müsste die Stadtverwaltung nicht alles tun, um die Jugend "im Dorf" zu halten? Ist die Jugend nicht die Zukunft unserer Stadt? Wen soll die Stadtverwaltung noch verwalten, wenn die jungen weggezogen sind und die Alten gestorben sind? Wo sind dann die Wähler?

Eine Stadt, die sich für ihre Jugend nicht den Arsch aufreißt und triviale logistische Lösungen vorschlägt, stirbt.

Wird es bald heißen, Rest in Peace Müncheberg?
Brandenburgs Verkehrsminister Vogelsang macht sich für eine weitere Reduzierung der Regel stark, dass außerhalb geschlossener Ortschaften die Geschwindigkeit nur noch 70 km/h betragen darf, zumindest wenn es um ungesicherte Allen geht.

Einen solchen Vorschlag will Vogelsang auf der nächsten Verkehrsministerkonferenz unterbreiten.

Ein schaler Beigeschmack bleibt, da dieser Vorschlag mehr darauf beruht, dass Brandenburg kein Geld hat, um angemessen die Alleen zu sichern. Und da habe man sich halt für eine weitere, oft gilt hier bereits Tempo 80, Temporeduzierung entschieden.

Brandenburg als Flächenland wird damit nur noch im Schneckentempo befahren werden können. Immerhin 2500 km sind Alleen.

Und da die S-Bahn der deutschen Bahn ebenfalls nur noch Kriechtempo an den Tag legt, werden sich demnächst die Uhren in Berlin-Brandenburg doch deutlich langsamer drehen.

Zumindest in Berlin hat der mündige Wähler demnächst die Chance, flächendeckendes Tempo-30 zu verhindern, in dem der Künast-Partei eben nicht die Stimme gegeben wird.

Freiheit hört eben nicht beim Autofahren auf. Die Autofahrer werden eh schon an allen Ecken und Enden gegängelt.

Tempo 100 auf Brandenburgs Bundes- und Landstraßen!
Paragraph 17, Abschnitt 2, 2. Satz, StVo, besagt, dass bei Fahrbahnen mit ausreichender Beleuchtung Fernlicht nicht verwendet werden darf. Außerdem ist die Verwendung des Fernlichtes verboten, wenn andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch Fußgänger, geblendet werden können.

Autofahrer vergessen diese Grundsätze leider sehr oft und auch der Autor hat schon das eine oder andere Mal schlicht vergessen, das Fernlicht rechtzeitig auszuschalten.

Doch für Fußgänger ist es äußerst unangenehm, vom Fernlicht heran brausender Autos geblendet zu werden. Denn als Fußgänger wird man dabei regelrecht blind. Es ist also eine ausgesprochene Rücksichtslosigkeit, nicht rechtzeitig abzublenden.

Also: Fernlicht aus, wenn man in den Philippinenhof hereinfährt.

Außerdem sei daran erinnert, dass im Philippinenhof freiwillig nur mit maximal 30 km/h gefahren werden soll. Nicht nur die Kinder werden sich freuen, auch alle anderen Anwohner werden die verringerte Lärmbelästigung schätzen.

Das gilt natürlich auch beim Verlassen des Philippinenhofes, da ist die Versuchung sehr groß, das Auto schnell hochzutouren, mit entsprechendem Krach für die armen Anwohner...  
Obersdorf hat ihn, Dahmsdorf hat ihn und sogar Heidekrug hat einen, einen Postbriefkasten.

Jetzt will auch Philippinenhof endlich einen Briefkasten haben.

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, sollen dem Ortsbürgermeister Reinhold Roth eine Unterschriftenliste der Einwohner von Philippinenhof übergeben werden. Mal schauen, ob die Einwohner entsprechendes Engagement zeigen werden.

Der Bildungsminister von Berlin Brandenburg ist zurückgetreten.

Er zog damit die Konsequenzen aus der Dienstwagenaffäre.

Man kann es auch so ausdrücken: Er wurde aus dem Amt gemobbt. EIgentlich ist Mobbing ja ein Straftatbestand. Aber in der Politik gelten ja andere Gesetze als für die normale Bevölkerung...

Was ist eigentlich geschehen?

Rupprecht nahm das Angebot einer Autofirma an, einen neuen Dienstwagen zu testen. Dieser Test sollte kostenlos sein. Rupprecht, allem Anschein nach ein Autonarr, griff begeistert zu.

In seiner Begeisterung vergass er, den Test bei der zuständigen Stelle (typisch deutscher Bürokratenslang) anzumelden.

Er nahm das Auto und fuhr damit in den Urlaub. Das darf man, man muss es nur als Privatreise deklarieren.

Rupprecht rechnete also korrekt die Privatreise ab.

Damit bleibt festzuhalten, es ist keinerlei Schaden entstanden, weder am Auto noch am Landeshaushalt. Nur Familie Rupprecht ist ein paar Euro losgeworden.

Und deshalb muss der Minister, der als fleissig und kompetent galt, gehen?

Aber sonst geht's noch?

Normalerweise sollten Politiker zurücktreten, wenn sie inkompetent sind (pardon, dann müssten vermutlich fast alle Politiker zurücktreten) oder wenn sie dem Gemeinwohl Schaden zugefügt haben.

Hier musste ein Politiker zurücktreten, weil andere Politiker mit dem Finger auf ihn zeigten und laut und sich gegenseitig überbietend "Iiiiieeeeehhh" schrien. Mobbing, ganz eindeutig Mobbing.

Ihr Politiker braucht Euch über Politikmüdigkeit echt nicht zu wundern. Opposition schön und gut, aber echt, hier habt ihr wirklich einen an der Waffel. Und wenn man sich das hohle Geschwätz einer Saskia Ludwig (Fraktionschefin der C-Partei) dann noch anhört, bleibt einem wirklich nur noch Kopfschütteln: "Nach tagelangen Diskussionen hat Bildungsminister Holger Rupprecht heute die notwendigen Konsequenzen aus seinem Fehlverhalten gezogen. Dass dieser Rücktritt erst nach einer Woche und auf massiven öffentlichen Druck erfolgte, zeigt, wie marode die SPD nach 20 Jahren an der Regierung ist. Sie hat das Gespür für die Realität in unserem Land seit langem verloren." (Quelle: Saskia-Ludwig.de).

Nett sind auch die Äußerungen vom Fraktionsvorsitzenden der FDP, Andreas Büttner: "Minister Rupprecht hat durch sein Fehlverhalten politischen Schaden angerichtet, daher ist sein Rücktritt nun die logische Konsequenz".

Man darf bei dem Geschrei echt gespannt sein, wann der erste Politiker zurücktreten muss, nur weil er im Parkverbot stand...

Seit 1. Dezember 2010 erfreut sich Müncheberg an einer geschlossenen Schneedecke. Den Winterdienst hat Müncheberg mittlerweile ja ganz gut in den Griff bekommen.

Dummerweise kommt irgendwann einmal der Moment, wo der Schnee seinen Aggregatzustand verändert, es taut.

Und damit hat Müncheberg ein neues Problem. Wohin mit den Wassermassen? Zum Glück gibt es rund um Müncheberg jede Menge teils natürlicher Wasserauffangbecken. Doch die sind mittlerweile voll.

Und heute ist ein Damm gebrochen, der das Schmelzwasser von den Feldern von der B1/B5 (Müncheberger Ring) fernhalten soll.

Und lustig sprudelt es über den Highway.

Mittlerweile hat die Polizei an den beiden Enden des Müncheberger Ringes die Zufahrt gesperrt. Nicht auszudenken was passieren könnte, wenn zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit in die ca. 20 bis 30 Meter lange Überflutungsstrecke gerast wären.

Eine Ursache könnte, unbestätigten Gerüchten zufolge die möglicherweise schlampig gebaute Zufahrt nach Philippinenhof sein. Hier sieht alles nach einer versperrten Dränage-Installation aus. Das würde auch das massive vollaufen der Keller der Häuser an dieser Zufahrtstraße erklären. Und auch das Dränage-System an der B1 scheint nicht das Beste zu sein.

Es steht zu befürchten, dass hier auf die Stadt nicht unerhebliche Kosten zu rollen könnten.

Ob die Sperrung des Ringes von Dauer sein wird, bleibt abzuwarten. Wesentlich dramatischer dürfte es werden, wenn die Wassermassen die Brücke nach Tempelberg unterspülen und die Statik gefährden. Dann dürfte Philippinenhof fast von der Außenwelt abgeschnitten sein.
Letzten Mittwoch sollten eigentlich die Hausmüll- und Papiertonnen geleert werden.

Während sich die Müllfahrzeuge für den Hausmüll noch schlitternd durch die ungeräumten Straßen quälten, wurde der Papiermüll bis heute nicht abgeholt.

Leider ist die Müllabfuhr nicht zur Abholung verpflichtet, wenn die Straßen nicht frei sind. In Regress nehmen kann man also nicht die Müllabfuhr selbst, sondern die Kommune, die für den Winterdienst verantwortlich ist.

Und wie üblich gibt es keine Information, ob die Tonnen vielleicht später noch abgeholt werden oder ob es dieses Jahr gar kein Abholen des Papiermülls mehr geben wird.

Dabei wäre es so einfach, solche Informationen auf der stadteigenen Webseite zur Verfügung zu stellen.

Und kann sich der Bürger wehren? Tja, man könnte Selbstjustiz üben und die Tonnen einfach vor dem Rathaus ausschütten...

Oder wir lassen die Tonnen über Silvester draußen stehen und dabei werden sie rein zufällig abgefackelt.

Leider sind beide Ideen doch eher illegal und damit eindeutig nicht zur Nachahmung zu empfehlen.

    

In Brandenburg wird das Streusalz knapp.

Und bevor Sie auf Ihren Kalender schauen, es ist wirklich noch nicht Winter!

Normalerweise erwartet man solch eine Meldung zum Ende des Winters. Aber wenn Flughäfen kein Enteisungsmittel mehr haben, darf einem Bundesland wie Brandenburg ruhig auch mal vor Beginn des Winters das Streusalz ausgehen.

Ist völlig normal. Der letzte Winter war ja auch beinahe tropisch, nur -15 bis -20 Grad und keine Unmengen an Schnee. Dadurch konnte man ja auch nicht lernen, wie viel Streusalz man braucht...

Jedenfalls hat Brandenburg beschlossen, nur noch auf Autobahnen und Bundesstraßen zu streuen. Land- und Nebenstraßen werden nur noch geräumt. Immerhin soll auch auf wichtigen Kreuzungen noch Streusalz eingesetzt werden.

Wofür zahlen die Autofahrer noch mal Kfz-Steuer? Und wofür wird die mit Mehrwertsteuer versehene Mineralölsteuer noch gleich verwendet?


Es gibt einen neuen Wanderweg. Er heißt "Rund um Philippinenhof" und ist bereits ausgeschildert. Der Weg hat einen gelben Kreis auf weißem Grund. 

Besichtigen kann man das alte Gutshaus, wird mittlerweile behutsam restauriert und renoviert, die Pilgerherberge der Familie Luckas, der ehemalige Kornspeicher und Pferdestall des Hofes und man kommt auch am ehemaligen Schweine- und Rinderstall (heute ein Wohnhaus und Sitz von Philippinenhof.net) vorbei. Das ehemalige Gesindehaus steht noch leer und wird demnächst gesichert, um den schleichenden Verfall aufzuhalten.

Erfrischungssuchende Wanderer können in der Pilgerherberge auch ein Eis kaufen, denn das Landhaus Luckas ist offizielle Verkaufsstelle für Schöller-Eis.

Die Stadt Müncheberg gab sich am 2.2.2005 eine Satzung über die Durchführung der Strassenreinigung und des Winterdienstes.

Im 4. Paragraphen steht dazu:

§4

Art und Umfang des Winterdienstes

(1) Im Rahmen des Winterdienstes sind die öffentlichen Straßen entsprechend den im Straßenreinigungsverzeichnis festgelegten Kategorien in einer für den Verkehr erforderlichen Breite verkehrssicher zu räumen und/oder abzustumpfen. Das Streugut ist vom Reinigungspflichtigen bereitzustellen. Die Verwendung von Asche und Sägespänen u. ä. zum Abstumpfen ist nicht erlaubt. Die Gehwege sind in einer Breite von mindestens 1,50 Meter von Schnee freizuhalten.

(2) In der Zeit von 07.00 bis 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind zu beseitigen. Nach 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind werktags bis 07.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 09.00 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen.

(3) Auf Gehwegen ist bei Eis- und Schneeglätte abzustumpfen. Die Verwendung von auftauenden Mitteln ist auf ein unumgängliches Mindestmaß zu beschränken. Nicht gestattet ist die Verwendung von Asche, Kohlenruß oder anderen schmierenden oder schmutzenden Stoffen. Auch lehmhaltige und stark grobkörnige Materialien sind ungeeignet. Begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz oder sonstigen auftauenden Mitteln abgestumpft werden.

(4) Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder - wo dies nicht möglich ist - auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fußgängerund Fahrverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Die Einläufe in Entwässerungsanlagen und die Hydranten sind von Eis und Schnee freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg und die Fahrbahn geschafft werden.

(5) Nach dem Ende der winterlichen Verhältnisse sind die im Straßenbereich verbliebenen abstumpfenden Stoffe unverzüglich durch den Reinigungspflichtigen zu beseitigen.

Soweit so gut.

Wer ist Winterdienstpflichtig? Auch das regelt die Satzung. Dazu sind die Strassen in drei Kategorien eingeteilt. Gemäß Strassenverzeichnis gehört Philippinenhof in die Kategorie 2. Danach sind für die Gehwege und Parkbuchten die Anlieger verantwortlich. Da es keine Gehwege gibt, muss ein 150 cm breiter Streifen auf der Fahrbahn frei gehalten werden. Für die Fahrbahn selbst wird der Winterdienst jedoch von der Stadt Müncheberg übernommen.

Gemäß §4 Absatz 2 hätte der gefallene Schnee bis 7 Uhr von der Stadt beseitigt werden müssen.

Es wurde 8 Uhr, es wurde 9 Uhr... zwischenzeitlich steckte bereits das erste Fahrzeug auf der nichtgeräumten Strasse hoffnungslos fest.

Kurz vor Halbzehn, nach der Müllabfuhr, kam dann endlich das Räumfahrzeug.

Offensichtlich ist die Satzung den Winterdienst betreffend von der Stadt Müncheberg aufgehoben worden.

Auch gut. Dann darf uns das Ordnungsamt gerne mal am Tüffel tuten! Stadtvertreter werden gefedert und geteert aus dem Dorf gejagt!

Es lebe die Anarchie und die Freie Republik Philippinenhof!

 

bienchen_yuki_schnee 027.jpg 

Das Foto wurde kurz vor halb neun aufgenommen. Um aus dem eigenen Grundstück kommen zu können, mußte ein Teil der öffentlichen Straße eigenhändig geräumt werden. Weit kam man dann trotzdem nicht. An der nächsten Einmündung war Schluß: Es ging weder vor noch zurück. Und Schneeketten sind in unseren Breiten eher unüblich. (Ein Klick auf das Bild vergrößert dieses)

Update: Am 16.12. wurde in Philippinenhof gestreut. In Müncheberg City wurde mittels schwerem Gerät die Französische Straße geräumt.
 
2. Update: Am 17.12. war pünktlich bis 7 Uhr der gröbste Schnee brav geräumt. Gut gemacht. Weiter so!
Offensichtlich hat der Stadt ein rebellisches Philippinenhof denn doch nicht so recht behagt. :-)



Die direkte Verbindung zwischen Müncheberg und Tempelberg, der Tempelberger Weg, wird im Winter nicht mehr geräumt.
Tempelberg sind die Kosten zu hoch.

Vorschlag: Lasst uns noch mehr sparen und nirgends mehr räumen. Dann haben wir alle mit dem Winter noch mehr Spass, vor allem die Unfallstationen, Abschleppdienste und Kfz-Werkstätten.

Die Entscheidung, nicht mehr zu räumen, ist jedoch keine Erfindung von Tempelberg. Diesen Winter ist der Winterdienst generell äußerst zurückhaltend. In Philippinenhof muss man fast schon Schneeketten anlegen und als Fussgänger grenzt es fast an ein Wunder, wenn man sich bei einem Spaziergang nicht auf die Schnauze packt, so glatt sind die blank geräumten Strassen....

UPDATE: Es gibt keine gesetzliche Pflicht, Innerorts einen kommunalen Winterdienst anzubieten. Geräumt werden müssen nur wichtige Strassen und dort, wo es gefährlich ist. Für Fusswege sind generell die Anwohner selbst verantwortlich. Dort wo es keinen Fussweg gibt, muss ein Streifen von 1,5 m geräumt sein.
Die Zurückhaltung des Winterräumdienstes erklärt sich durch die natürlich begrenzten Mittel, immerhin hat der Winter gerade erst begonnen und man soll sein Pulver ja nicht bereits zu Beginn verschiessen.
Sollte es zu vermehrt mangelhaft geräumten Fussstreifen kommen, würde das Ordnungsamt tätig werden müssen und das kann für die Anwohner durchaus teuer werden. 
Sollten Nebenstrassen nicht mehr gefahrlos betreten oder befahren werden können, behält sich die Stadt natürlich vor, diese gegebenenfalls auch zu sperren.
Na da hoffen wir doch mal, dass bald wieder Frühling ist...

2. UPDATE: Mittlerweile ist die Zufahrt nach Tempelberg über den Tempelberger Weg nicht mehr möglich. Die Zufahrt bis Philippinenhof ist jedoch (noch) möglich, Schneeketten voraus gesetzt...
Heute ist Winteranfang. Und wie es sich für einen richtigen Winteranfang gehört, läßt Väterchen Frost ordentlich die Muskeln spielen.
In Berlin-Brandenburg markiert der heutige 1. Dezember den kältesten Winteranfang seit 100 Jahren.
Nirgends war es kälter. Nirgends? Nein, ein kleines Dorf in der Mark wurde regelrecht kaltgemacht.
Nachts um vier, knack. Ganz Philippinenhof wurde dunkel, also noch dunkler, es war schliesslich noch Nacht! Der Strom war weg.
Wozu braucht man nachts Strom? Da schläft man und wenn man mal raus muss, tut's doch bestimmt eine Taschenlampe oder ein Kerze.
Dumm nur, dass Heizungen, egal ob Öl-Brenner, Gas-Therme oder Holzpelletofen ohne Strom nicht ein verdammtes Kilojoul an Wärme liefern. Elektronische Steuerung, Gebläse, Umwelzpumpe, Mischer. Alles braucht Strom. Und ohne den wird's kalt, kälter... Wahnsinn wie schnell ein Haus in nur vier Stunden auskühlen kann, wenn draußen ca. 10 Grad Celsius unter Null herrschen.
Nach vier Stunden erbarmte sich der lokale Netzbetreiber und schaltete den Strom wieder an...
...nur um ihn nach zwei Stunden für eine weitere Stunde wieder abzuschalten. In der Zeit waren die Kessel noch nicht einmal warmgelaufen.
Selbstverständlich wird es keine Information an die betroffenen Haushalte geben. Wozu auch. Die sollen froh sein, überhaupt Strom zu bekommen und einfach die Schnauze halten

Das Verwaltungsgericht Berlin hat einer Klage des Senders Radio Paradiso stattgegeben und die Entscheidung der MABB vorläufig aufgehoben.
Damit darf Paradiso über den 30.11.10 hinaus den Sendebetrieb weiterführen, bis zur endgültigen Klärung.
Die Entscheidung des Gerichtes ist dabei nicht unumstritten. Auf der einen Seiten sprach das Gericht von einem Lizenzentzug. Die Sendelizenz ist jedoch nicht entzogen worden, sondern regulär ausgelaufen und nicht erneut an Paradiso vergeben worden.
Für unabhängige Beobachter ist diese Entscheidung kaum als Vorindiz zu werten. Denn sowohl die MABB und auch Oldiestar werden aller Wahrscheinlichkeit durch die Instanzen gehen, wenn nötig.
Für Paradiso jedoch geht es ums nackte überleben. Insofern greift man dort natürlich nach jedem Strohhalm, der vielleicht doch Rettung bringen könnte.  
Radio Paradiso im Web: Livestream
Oldi Star im Web: Livestream

... zumindest für diejenigen, die Elterngeld in Seelow beantragen und dabei an eine Frau Graffunder geraten.

Gemäß Elterngeldgesetz sind bei der Beantragung von Elterngeld folgende Unterlagen in aller Regel erforderlich:

  • Geburtsurkunde oder Geburtsbescheinigung des Kindes (erhält man im Geburtsregister des Geburtsortes)
  • Einkommensnachweise (sofern man nicht nur den Mindestbetrag von 300,- beantragt)
  • Bescheinigung der Krankenkasse wenn man Mutterschaftsgeld erhält
  • Bescheinigung des Arbeitgebers über den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld (falls man Mutterschaftsgeld erhält)
  • Arbeitszeitbestätigung des Arbeitgebers falls man während der Elternzeit Teilzeit beschäftigt wird

Fr. Graffunder möchte noch weitere Unterlagen haben:

  • beidseitige Kopie des Personalausweises der Mutter (das Kopieren des Personalausweises ist übrigens nur im Ausnahmefall gestattet)
  • die Meldebestätigung aller im Haushalt lebender Personen im Original
  • Eine Bescheinigung der Krankenkasse selbst wenn man kein Mutterschaftsgeld erhält
  • die Steueridentifikationsnummer

Eine per E-Mail getätigte Nachfrage, wofür sie denn entgegen den Angaben auf dem Antrag diese Informationen benötigt, blieb erst einmal aus.

Eine Nachfrage per Telefon ergab die ziemlich schnippische Antwort, sie brauche das, damit sie den Antrag bearbeiten könne.

Auf die Entgegnung, dass dies nicht die gewünschte Antwort sei, wurde sie doch relativ ungehalten und drohte sogar damit, wenn man nicht kooperiere, würde sie den Antrag ablehnen.

An der Stelle sei erinnert, dass Eltern einen Anspruch auf Elterngeld haben!

Im weiteren Gesprächsverlauf machte Fr. Graffunder sehr deutlich, dass Bürger für sie nur Bittsteller sind, die von ihrer Gnade abhängen.

Wenn man sich das als Bürger nicht gefallen lassen will und selbst anfängt, etwas schnippig zu werden und Fr. Graffunder die eigene Medizin schmecken läßt, läuft bei ihr alles darauf hinaus, dass sie einfach den Telefonhörer auflegt.

Fazit: Willkür im Amt ist kein Gerücht. Personen wie Fr. Graffunder sind am schlechten Ruf des öffentlichen Dienstes im Allgemeinen und dem von Ämtern im besonderen mit schuld. Kein Bürger muß sich eine solche Behandlung von Personen gefallen lassen, die meinen, unbedingt andere die eigene Macht spüren zu lassen.

Zum Glück gibt es Beschwerdestellen. In Brandenburg kann man sich dazu direkt an das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie wenden:

Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie
des Landes Brandenburg
14473 Potsdam, Heinrich-Mann-Allee 103
Tel.: 03 31/8 66- 0

 

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger kam nach Füstenwalde, um Geld zu verteilen, Geld aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost. 32 Mio Euro, je zur Hälfte Bund und Land) waren zu verteilen.

Müncheberg hat nichts bekommen. Kein Wunder, das Geld soll ja auch bevorzugt zum Abriss von nicht mehr gebrauchten Wohnungen verwendet werden.

Wohnungen gibt es in Müncheberg viel zu wenige, wenn man den einschlägigen Vermittlungssuchmaschinen wie Immobilienscout24 tauen darf.

Trotzdem hätte der eine oder andere Euro Müncheberg ganz gut getan, denn der Leerstand, nicht von Wohnungen, sondern von Gewerberäumen ist immer noch (oder unverändert) hoch.

Gemäß MIL geht das Geld an folgende Städte:

 


1

Brandenburg a.d.H.

3.265,000

2

Calau

804,000

3

Cottbus

4.467,500

4

Eberswalde

1.310,000

5

Eisenhüttenstadt

719,000

6

Forst (Lausitz)

809,000

7

Frankfurt (Oder)

3.535,000

8

Großräschen

605,000

9

Guben

820,000

10

Kyritz

160,000

11

Lübbenau/Spreewald

690,000

12

Luckenwalde

1.700,000

13

Perleberg

885,000

14

Prenzlau

850,000

15

Pritzwalk

1.400,000

16

Rathenow

2.040,000

17

Schwedt/ Oder

1.450,000

18

Senftenberg

1.071,000

19

Spremberg

381,500

20

Vetschau/ Spreew.

750,000

21

Wittenberge

2.620,000

22

Wittstock/ Dosse

1.366,000

 

Viel Spass mit dem Zaster!

 

Wildwechsel

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Jetzt ist wieder die Zeit für verstärkten Wildwechsel.
Springende Rehe, Wildschwein und anderes Getier gepaart mit jahreszeit typischem Nebel, bilden im schlimmsten Fall eine tödliche Mischung.
Insbesondere der Müncheberger Ring ist tummelplatz für allerei Getier. Das mussten gestern zwei PKWs ebenfalls feststellen. Ein Fahrzeug landete dabei sogar im Strassengraben.

Deshalb gilt: Angepasste Fahrweise, bei Nebel mit SIchtweiten von höchstens 100 m sollte man nicht schneller als 50 km/h fahren. Und sollte doch mal ein Waldbewohner die Strasse kreuzen: Draufhalten! Fernlicht aus! Bremsen. Aber niemals versuchen auszuweichen. Gerade dadurch kommt es meistens erst zu bösen Unfällen. Und am Ende hat zwar das Reh überlebt, aber die Versicherung zahlt nicht, weil es keine Beweise für einen Wildunfall gibt!

Besonders gefährlich ist die Dämmerung, hier besonders am Morgen und die einsetztende Nacht.

Die Vorsicht sollte immer mitfahren.

Und bald ist Winterreifenzeit!

Den brandenburger Kommunen geht es nicht anders als anderen Gemeinden Deutschland: Ewig klamm.

In Luckau (LDS) kam man auf den schönen Gedanken, die insbesondere auch in Brandenburg aus dem Boden spriessenden Windräder mit einer extra Steuer zu belegen und damit die Gemeindekasse ordentlich aufzupolieren.

Nach Einschätzung des Ministeriums des Inneren habe eine solche Steuer aus rechtlichen Gründen keine Chance.

Luckau wollte mit dieser Initiative zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen natürlich ein wenig Gewinne abschöpfen, zum anderen das metastasenähnliche Ausbreiten der die Landschaft verschandelnden Propeller eindämmen.

Mittlerweile trift man alle 3 km auf ein Windrad. Die Lärmverschmutzung durch WIndräder ist nicht zu unterschätzen. Insofern ist die Initiative der Kommune natürlich verständlich.

In Brandenburg stehen über 3000 Windräder.

Natürlich wird man jetzt einwerfen, dass das doch toll ist, regenerative Energie, spart CO2 und schon das Klima...

FALSCH! Windräder sparen in der Praxis nicht ein einzelnes Gramm Kohlendioxid ein.

Und schuld ist die EU. Denn der europaweiten Emmissionshandel, legt die Gesamtmenge an CO2 fest. Für jedes installierte Windrad kann, z.B. im Osten Europas, eine neue Dreckschleuder errichtet werden. Denn je mehr Windräder ans Netz gehen, umso weniger Strom können Kohlekraftwerke verkaufen. Das ist gut. Weniger gut ist, dass die Anzahl an CO2 Zertifikaten gleich bleibt. Wenn also weniger Strom verkauft wird, erhält der verbliebene Strom mehr CO2 Zertifikate. Wenn in der Marktwirtschaft etwas im Überfluss vorhanden ist, sinkt der Preis für die Zertifikate. Und damit können Drecksschleudern mehr Certifikate kaufen und noch mehr Dreck in die Atmosphäre schleudern. Also Dank deutscher sauberer Windräder kann der Osten stärker die Luft verdrecken.

Ist das EEG, das Erneuerbare Energien Gesetz nicht herrlich? Das EEG kann eine Menge, aber das Klima schützen kann es nicht.

Ein Ansatz wäre: für jede Megawattstunde klimaschonende Energie werden CO2 Zertifikate ungültig.

Und damit wird Dreckenergie sehr teuer, denn die Zertifikate werden knapp und steigen dann im Preis und werden damit ökonomisch unrentabel.

Lobby-Politiker schauen nur auf ihren eigenen Teller. Doch Klimaschutz ist global. Jegliche lokalen Aktionen haben Einfluss auf das Gesamtsystem.

Und das sollte den ganzen EEG-Fetischisten endlich klar werden!

Insofern ist es schade, dass die Windradsteuer wohl nicht kommen wird. 

     

Der Medienrat Berlin-Brandenburg lud zum lustigen Frequenzringtausch ein.

Der geneigte Radio-Hörer muss sich also auf Frequenzänderungen seines Lieblingsprogrammes einstellen.

Die BBC wechselt auf den Platz von Metropol FM (94,8 MHz). Metropol auf den Platz von JazzRadio (101,9 MHz). Den frei gewordenen Platz der BBC belegt das einzige Kinderprogramm Radio Teddy (90,2 MHz). Damit sollten wesentlich mehr Kinder auch in Brandenburg das Kinderprogramm hören können. Radio Teddy gibt seine Frequenz an Jazz Radio ab (106,8 MHz). Jazz Radio, deren Betreiber insolvent ist, wird von der New Jazz Radio GmbH in Gründung betrieben. Das bisherige Format soll fortgeführt werden.

Radio Teddy und Jazz Radio erhalten die zwei Frequenzen erst einmal für zwei Jahre, gekoppelt mit der Möglichkeit der Verlängerung.

Die BBC darf zur Finanzierung neuerdings pro Stunde zwei Minuten Werbung senden.

 

Das Müncheberg alles andere als ein kulturelles Nachtleben hat, ist bekannt. Schlimm ist es nicht. Immerhin ist es bis zum prallen Berliner Nachtleben nicht allzuweit.

Der ÖPNV mit Bus und Bahn ist gut ausgebaut.

Glaubt man. Denkt man. Denkste!

Die Realität jedoch sieht düster aus.

Pünktlich um Halbzehn am Abend werden in Müncheberg die Bürgersteige hochgeklappt, darf man zu Fuss die "paar" Kilometer vom Bahnhof in die Stadt laufen.

Denn der letzte Zug aus Berlin kommt erst kurz nach Zehn am Bahnhof an, da ist der letzte Bus schon seit fast einer Stunde weg. Aber der Bahnhof ist doch neugemacht! Da überbrückt man doch gerne die 7 Stunden bis der nächste Bus kommt auf der nächstbesten Bank vor dem Bahnhof. Oder man geht doch zu Fuss.

Armes Müncheberg. Einen solchen dermassen schlecht vernetzten ÖPNV hast Du wirklich nicht verdient! Da helfen auch die tausende von Euro für ein modernes Bahnhofsumfeld nicht weiter. Tja, doch nix mit Müncheberg International!

Wer übrigens glaubt, ein Taxi zu bekommen, Pustekuchen. Auf eine Wette, um diese Zeit ein Taxi ergattern zu können, sollte man besser nicht eingehen, man würde verlieren.

Klare Antwort: Die Zeiten von Billigstrom sind genauso vorbei wie die Zeiten, wo der Benzinpreis unter einer Mark lag. Aber man kann durch einen Stromanbieterwechsel vielleicht aufs Jahr gerechnet doch den einen oder anderen Euro sparen.

Für unsere Region (15374) und einem Stromverbrauch von 4 MWh pro Jahr (was dem großzügigen Verbrauch eines 2-Personen-Haushaltes oder dem sparsamen Verbrauch von vier Personen entsprechen sollte) kann man vielleicht einmal die folgenden Anbieter und Tarife in weitere Überlegungen einbeziehen:     

Hitstrom mit dem Tarif Naturhit 12

  • 21,56 Cent/kWh
  • 172,80 Euro Grundgebühr pro Jahr
  • 580 kWh sind frei
  • 135 Euro Neukundenbonus
  • 12 Monate Preisbindung
  • 775,15 Euro im ersten Jahr

TelDaFax mit dem Tarif TelDaFax 1714

  • 20,06 Cent/kWh
  • 89,70 Euro Grundgebühr pro Jahr
  • 100 Euro Neukundenbonus
  • 792,10 Euro im ersten Jahr

Bright Energy mit dem Tarif bright easy

  • 21,19 cent/kWh
  • 110,22 Euro Grundgebühr pro Jahr 
  • 140 Euro Neukundenbonus
  • 6 Monate Preisbindung
  • 817,82 Euro im ersten Jahr

Interessante Anbieter sind außerdem noch Discounter-Strom, eprimo, envacom, Stromio und lekker Energie.

Nähere Infos verrät eine Suchmaschine des Vertrauens.

(Alle Angaben ohne Gewähr)

       
Es ist gerade  einmal eine Woche her, da wurde Müncheberg International eröffnet.
Wer kennt noch nicht Müncheberg International?
Na dann aber hopp hopp in den Müncheberger Stadteil Dahmsdorf, wo der Fernverkehrsbahnhof mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket großzügig sanniert und aufgehübscht wurde. Philippinenhof.net berichtete.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Großzügiger Vorplatz, Park and Ride, Informationstafeln zu Müncheberg.
Sehr ordentlich, sehr schick. Ordentlich? Nö. Direkt auf dem Vorplatz hat eine Müllsau seinen Unrat entsorgt.
Die Ausbauarbeiten haben ziemlich polarisiert. Es wurde eine Menge Aufwand betrieben, dafür, dass nur zwei Züge pro Stunde den Bahnhof passieren.
Doch bereits jetzt merkt man, dass das Parkplatzangebot in den Hauptzeiten immer noch zu klein ist. In der Fahrradsaison dürfte der Publikumsverkehr rasant ansteigen, insbesondere unter dem Aspekt des Ausbaus der grossen Radwege.
Und  genau deshalb ist der möglicherweise als Protest abgeladene Müll nicht akzeptabel. Denn die Beseitigung zahlt nicht etwa die Stadt sonder die Einwohner über ihre Steuern und Abgaben. Und wie es um die kommunalen Finanzverhältnisse bestellt ist, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Wenn Geld ausgegeben werden soll, muss es an anderer Stelle eingespart werden, vielleicht bei der Kinderförderung?
Du Dreckschwein, ist es das, was Du wolltest?
Wer regelmäßig die B1 zwischen Herzfelde und Lichtenow benutzt, dem sollte das große Informationsschild aufgefallen sein, welches stolz verkündet, dass bis Juni 2010 hier die Ortsumgehung Herzfelde gebaut werden soll. Bis Mitte Winter wurde auch fleissig gebaut. Als es dann richtig kalt wurde, mit Unmengen an Schnee, mußten die Bauarbeiten eingestellt werden. Mit Beginn des Frühlings wurden die Baumaschinen jedoch, statt die Arbeit wieder aufzunehmen, abgezogen. Bis zum Frühsommer verwaiste die Baustelle endgültig. Ein kleiner Streifen Acker von vielleicht 50m trennte die neue Strasse von der B1.

Der Juni verstrich, der Sommer auch.

Sehnsüchtig blickte das Ende einer fast fertigen Strasse zur B1, wo sich weiterhin LKW auf LKW von und in Richtung Herzfelde quälten.

Mittlerweile ist auch das Schild verschwunden, welches die Eröffnung für den Juni versprach.

Die arme verlassene Strasse endete mitten im Niemandsland.

Was war passiert?

Es gab und gibt Probleme. Im Tagebauloch wird der Seespiegel höher sein, als vorher angenommen. Damit muss die Trassenführung angehoben werden. Und damit ist es vorbei mit einer ampelfreien Umfahrung. Denn statt dass die B1 die L23 mittels Brücke kreuzt, werden sich beide Strassen an einer Ampel treffen.

Durch diese Planänderungen, die einen ganzen Rattenschwanz an weiteren Änderungen nach sich ziehen (Lärm sei hier als Stichpunkt genannt), muß die gesamte Planung noch einmal öffentlich erörtert werden. Denn es regt sich Unmut. DIe Ampelregelung ist Lärmintensiver als die Idee mit der Überführung, da ohne Ampel der ganze Verkehrsfluss viel ruhiger ist.

Dazu kommen ungeklärte Fragen zum Bauland. Privatgrundstücke sind betroffen. Die Eigner wollen nicht verkaufen. Ein Planfeststellungsverfahren muss her. Die Grundstücke sollen enteignet werden (natürlich gegen Entschädigung, wir leben schliesslich in einem Rechtsstaat, auch wenn kürzlich (Winter 2010) der Bundesgerichtshof Brandenburg sittenwidriges Verhalten bei der Einverleibung von Bodenreformland attestierte).Zwei Jahre sind für dieses Verfahren eingeplant. Zwei Jahre in denen unser Teilstück sehnsüchtig auf Anschluss warten muß.

Und ob es wirklich so "schnell" gehen wird, steht dabei in den Sternen. Möglicherweise wird die gesamnte Planung noch geändert, statt Ampel vielleicht ein Kreisel...

Unsere kleine Strasse jedoch hat die Hoffnung aufgegeben, in absehbarer Zeit, die ersten Autofahrer begrüßen zu dürfen. SIe fürchtet vielmehr, dass die Natur sich das bebaute Land zurückerobert und sie aus dem Gedächtnis der Menschen unter hohem Gras verschwindet.

Als Strasse hat man es nicht leicht, erst recht nicht, wenn man im Nirgendwo endet und nirgends beginnt.

s_100824_landhausluckas_einweihungsparty 012.jpgGroßes Glück hatte gestern die Familie Luckas und alle Helfer und Besucher die für die feierliche Eröffnung des Landhauses Luckas in den Müncheberger Ortsteil Philippinenhof gekommen waren.

pilgerbier.jpgWaren die Tage und Nächte vorher durchweg verregnet und kühl, kam pünktlich um 15 Uhr die Sonne hervor und so blieb es nicht nur durchgehend trocken, sondern es wurde in der Sonne sogar nochmal angenehm warm. Manche Besucher scherzten, das Wetter sei Beistand von Oben gewesen, da nichtnur die beiden romantischen Gästeappartements, sondern zugleich auch die Pilgerherberge im spanischen Stil eröffnet wurden.

Wie hier schon berichtet, führt der ostbrandenburger Teil des Jakobsweges durch Philippinenhof, und so entstand bei Familie Luckas die Idee, eine Pilgerherberge auf dieser Strecke zu eröffnen.

s_100824_landhausluckas_einweihungsparty 026.jpgSogar ein Pilgerbier wird in Neuzelle im Auftrag des Landhauses gebraut, ebenfalls auf Initiative des Herbergsvaters Sven Luckas hin, der auch den Vertrieb übernommen hat. Man bekommt das Pilgerbier mittlerweile sogar nicht nur in einigen Stellen in Müncheberg, sondern auch in Buckow/märkische Schweiz und Frankfurt/Oder, Da die Europa- Universität Viadrina in Frankfurt bzw. deren Projektgruppe "Jakobswege östlich und westlich der Oder" diesen Teil des Jakobsweges entdeckte, werden von jeder verkauften Flasche Pilgerbier 15 cent für die weitere Erforschung, Belebung und Entwicklung des Jakobsweges durch die Projektgruppe gespendet.

s_100824_landhausluckas_einweihungsparty 020.jpgUnd da aller guten Dinge Drei sind, wurde nicht nur das Landhaus und die Pilgerherberge mit Tagungsbereich eröffnet, sondern auch die Ausstellung "AusSichten" des ortsansäßigen Fotografen Lutz Grünert in den Räumen der Pilgerherberge.
Der Künstler war bei der Vernissage anwesend und für die Dauer des Abends waren auch einige Bilder des Pleinairs vom Verein "Spotkanie-Begegnung" zu sehen, der am Vormittag seine Ausstellung in der Müncheberger Innenstadt eröffnet hatte.

Die musikalische Untermalung übernahmen dann ab 16 Uhr die Rockpoeten der Akustik-Rock-Band "Jan Preuß und die geheime Gesellschaft" aus Fürstenwalde/Spree, die auf der Open-Air Bühne vor dem Landhaus eigene Kompositionen und Rockchansons zum besten gaben und stundenlang das zahlreiche Publikum von Nah und Fern zu begeistern wussten.

s_100824_landhausluckas_einweihungsparty 013.jpgFür das Leibliche Wohl gab es neben 3 Sorten köstlichem Kuchen und einer großen Auswahl Eis, auch herrliche Bratwürste vom Grill und Herbergsmutter Monique Luckas ließ es sich nicht nehmen die Anwesenden mit frisch gezapften Pilgerbier zu versorgen.

Auch eine Keramikerin aus der Region nutzte den Rahmen der Eröffnung und hatte vor der Pilgerherberge ihren Stand aufgebaut an dem sie rustikales Geschirr feilbot.

s_100824_landhausluckas_einweihungsparty 014.jpgIntensiv genutzt wurde auch der große Tisch, an dem Kinder sich schminken lassen konnten- nicht nur von den kleinen Gästen, sondern ebenso von den Großen.
Es wurde gebastelt, gemalt und Origami gefaltet, was das Zeug hielt und nur die gelegentlichen Windböen rissen die begeisterten Gäste aus ihrer Beschäftigung am Basteltisch.

Selbstverständlich konnten die Besucher neben dem Programm mit Ständen und Musik und den kulinarischen Leckereien auch in den Genuss kommen, die Appartements, den Gästegarten und die Pilgerherberge zu besichtigen und ihre Fragen zur Verwandlung des Landhauses loswerden.

Alles in allem eine sehr gelungene Eröffnungsfeier! Bleibt nur zu wünschen, daß sich das Landhaus etabliert und zahlreiche Gäste den Weg zum Landhaus Luckas in den Phlippinenhof finden.


Wieviel kostet in Müncheberg einmal Haarewaschen?

Inklusive Spülung kostet das beim Friseur "Ihr Haarstudio" in der Ernst-Thälmann-Str.  4 Euro für Damen. Das ist natürlich nicht einmal eine Randnotiz wert.

Möchte man die feuchten Haare noch vor Ort föhnen, wird der Kunde regelrecht ausgezogen. 8 (in Worten: Acht) Euro werden dafür verlangt, dass sich der Kunde SELBST die Haare trocken föhnt. Läßt man sich die Haare trocken föhnen, ist man sogar inklusive Waschen 20 Euro los. Im Dezember 2008 kostete Waschen und Selberföhnen noch 9,90 Euro.

Pikant die Begründung für  diese Abzocke: Die gestiegenen Energiekosten. Liebe Petra,  eine Kilowattstunde kostet ca. 30 cent, damit dürfte sich der Kunde, um nur die Hälfte der geforderten Kosten zu verbrauchen, 13 Stunden ununterbrochen föhnen.

Damit hat sich der Friseursalon den Titel Abzocker des Monats wahrlich verdient!

Nur zum Vergleich: Ein Frisör in Berlin-Friedrichshagen, Bölschestrasse, verlangt 5,- für Haarewaschen und der Möglichkeit des Selberföhnens. Brandenburg, teures Pflaster.
 

Seit gestern ist diese Frage beantwortet: Wir zahlen Steuern, damit die Landesverwaltung ihren Mitarbeitern Preise für ein Tippspiel zur Verfügung stellen kann.
Es sind zwar nur 500,-, aber niemand weiß, wo noch vergleichbare Ausgaben getätigt werden.
Denn ein Unrechtsbewußtsein scheint es bei den teilnehmenden Mitarbeitern, 300, nicht zu geben.
Der Staat ist offensichtlich ein Selbstbedienungsladen. Das läßt aber nur einen Schluss zu, Der Staat hat zu viel Geld. Also müssen die Menschen weniger Steuern zahlen. Und wenn der Staat die Steuern nicht freiwillig senkt, muss der mündige Bürger selbst entscheiden.
Brandenburg! Ist es das was Du willst? Willst Du indirekt dazu aufrufen, dass Deine Bürger nicht mehr steuerehrlich sein sollen?
Wieviele Leichen liegen noch in Deinen Kellern?
Denn eingestanden wird ja grundsätzlich nur das, was bekannt wurde.
Schämt Euch, Ihr Betrüger am Volk! Namen müssen her, denn es müssen Köpfe rollen.
Wir wollen sie aufgespiesst vor den Toren der Hauptstadt sehen!

Fährt man nachts auf der B1 gen Osten und erreicht Herzfelde, ist man geneigt, trotz Verbots das Fernlicht einzuschalten. Denn die ersten paar hunderte Meter ist die Strassenbeleuchtung komplett ausgeschaltet.

Natürlich denkt man zuerst an ein technisches Problem. Doch weiter in den Ort hinein gibt es durchaus leuchtende Laternen. Doch nach einem beim Durchfahren  nicht ersichtlichen System leuchten etliche Lampen nicht.

Der Autofahrer tut dies erst einmal ab, tritt aufs Gas, ignoriert die Geschwindigkeitsbegrenzung, einfach nur raus aus diesem merkwürdig ausgeleuchteten Ort.

Doch 3 km weiter, in Lichtenow, geht das Spiel von vorne los. Hier scheinen im grossen und ganzen von 3 Laternen 2 ausgeschaltet zu sein.

Was soll das? Geisterstunde (es war kurz vor Mitternacht)?

Der Spuk hat jedenfalls 8 km weiter, in Hoppegarten, ein Ende. Hier brannten alle Lampen. Naja, nicht alle, zwei scheinen offensichtlich wirklich defekt zu sein.

Doch die Frage muss erlaubt sein, sind die Kommunen so pleite, dass die Strassenbeleuchtung so radikal eingeschränkt werden muss? Dann muss aber auch Autofahrern erlaubt sein, mit Fernlicht durch Ortschaften fahren zu dürfen. Denn insbesondere in Herzfelde war es absolut duster.

Es bleibt zu hoffen, dass die Ortsvorstände den Unsinn abstellen, ehe durch die unzureichende Beleuchtung Unfälle entstehen. Denn das kann viel teurer werden, als die Laternen an Strom verbrauchen.

Alternativ können die Ortschaften darüber nachdenken, ob es nicht energetisch wirtschaftlichere Lösungen gibt.

So bleibt nur die Warnung, Augen auf bei der Durchfahrt durch märkische Dörfer! 

1986 wurden die bis dahin ausgestorbenen Biber wieder im Oderland angesiedelt.

Die unter Schutz stehenden Tiere konnten sich ungehindert entwicklen. Eine Überwachung der Population gab es nicht.

Dummerweise baut der Biber seine Burgen gerne in die Deiche. Diese werden unterhölt und könnten einstürzen oder abrutschen.

In Neurüdnitz kam es am letzten Wochenende zu genau so einem Abrutsch.

2500 Sandsäcke passen in einen Biberbau.

Es wird Zeit, die Biberpopulation zu kontrollieren, zu erfassen und gegebenenfalls zu schießen. Vielleicht steht ja bald wieder Biberbraten auf märkischen Speisekarten...

Nach 13 Jahres ist es wieder soweit. Es herrscht Hochwasser an der Oder. Dieser Tage soll der Scheitelpunkt erreicht werden.

Dass es dieses Mal nicht so heftig wird wie 1997 liegt daran, dass die meisten Deiche ordentlich saniert, neu gebaut und verstärkt wurden.

Warum kommt es jedoch zu Hochwasser? Klare, kurze und einfache Antwort: Wenn es mehr Wasser gibt, als die normalen Flussbetten aufnehmen können. 

Ist Hochwasser eine Katastrophe höherer Gewalt? Nein. Hochwasser ist etwas völlig normales. Im Frühjahr regnet es nun mal im Quellgebiet der Flüsse (meist im Bergland) öfter. Dazu kommt Schmelzwasser.

Normalerweise gibt es links und rechts neben den Flüssen breite Flussauen, in die sich das Wasser ergießt, welches die Flüsse selbst nicht transportieren können.

Dadurch das die Flüsse viel fruchtbares Land bei diesen Auenüberschwemmungen mitführen, ist dieses Land, nach dem das Wasser abgeflossen ist, sehr fruchtbar. Also wurde und wird es durch den Menschen besiedelt. Und überall wo der Mensch hinkommt, verändert er seine Umwelt und passt sie seinen Bedürfnissen an.

So war ihm die Mäanderform der Flüsse, also das Schlängeln der Flüsse, schnell ein Dorn im Auge und behinderte seine Bewegungsfreiheiten.

Also wurde der Flusslauf verändert, er wurde begradigt. Nebeneffekt: Die Fließgeschwindigkeit erhöhte sich dadurch. Und das bedeutet, zur gleichen Zeit wird mehr Wasser transportiert also vorher, als der Fluss noch gemütlich nach Belieben große und kleine Links- und Rechtskurven machen durfte.

Außerdem wurden die Flussflanken von hohen Deichen begrenzt, um ein Überfluten der Auen zu verhindern.

Diese Eingriffe haben dramatische Veränderungen zur Folge.

Regnet es jetzt einmal etwas stärker, schwellen die Flüsse schnell an, da es keinen Platz mehr zum Ausweichen nach links und rechts gibt. Damit muss das Wasser durch das deutlich schmalere Flussbett  fließen. Um das Wasser abzutransportieren, erhöht sich die Fließgeschwindigkeit enorm. Berücksichtigt man die Erhöhung der Geschwindigkeit durch die Begradigung, verwandelt sich der gemütlich fließende Fluss in einen wilden und reißenden Strom.

Der Flusspegel steigt an. Drückt auf die Deiche, die höhere Fließgeschwindigkeit schmirgelt die Deiche ab.  Irgendwann bricht der Deich und das Wasser schießt regelrecht in die hinter dem Deich liegenden Städte und Dörfer. Hochwasser.

Soweit das Grundlagenwissen, das heute jeder Grundschüler vermittelt bekommt. Und warum reagiert man nicht entsprechend? Weil Deicherhöhen billiger ist, als den Flüssen wieder ihren normalen Verlauf und die gewohnten Auen zu geben.

Also müssen wir mit Überflutungen leben. Punkt. Jedes weitere Hadern mit dem Hochwasser kann man sich damit sparen.     

Das Brandenburger Landesamt für Bauen und Verkehr hat eine Analyse zur demografischen Entwicklung erstellt.

Danach nimmt die Bevölkerung Brandenburgs um so stärker ab, je weiter sich das Gebiet von Berlin entfernt.

Wachsen wird allenfalls der Speckgürtel. Außerhalb des direkten Umlandes im sogenannten Metropolenraum gehen die Bevölkerungszahlen um ca. 22% zurück.

Noch weiter weg von der deutschen Hauptstadt sieht es noch düsterer aus, um bis zu 37% wird sich die Bevölkerung reduzieren.

Ursache ist die zunehmende Vergreisung der Bevölkerung. Diese wird immer älter und je älter die Bevölkerung um so weniger Kinder werden geboren. Eine sich stetig beschleunigende Abwärtsspirale.

Willkommen im Naturpark Brandenburg. Die nächste bewohnte Ortschaft in 200 km... 

Die 23 freien Flächen für Restaurants und ähnlichem für den künftigen Flughafen BBI sind vergeben. 13 von 23 Flächen gingen an Berliner Firmen. Aus Brandenburg kommt keine.

Laut Norbert Minhorst von den Berliner Flughäfen, sei kein Brandenburger Betrieb überzeugend genug gewesen.

Im Klartext: Brandenburger Betriebe sind nicht in der Lage den hohen finanziellen und personellen Aufwand zu stemmen, den eine Präsenz am BBI nun einmal erforderlich macht.

  

Unter der populistischen Überschrift "Regierung will kein Obst für Kids" macht der Oderlandspiegel mobil gegen den potsdamer Regierungsbeschluss, sich nicht am EU-Programm für kostenloses Obst für Schulkinder zu beteiligen.
Das Programm besagt, dass die EU 50% der Kosten übernimmt, wenn das Land die zweiten 50% beisteuert.
Brandenburgs Regierung hat sich gegen die Beteiligung ausgesprochen. Der Oderlandspiegel hetzt nun in reaktionärer Art und Weise gegen die Rot-Rote-Regierung und meint ein Armutszeugnis ausstellen zu dürfen. Außerdem sei es ein Zeichen von Herzlosigkeit und Bequemlichkeit, die geschenkten Mittel nicht dazu zu verwenden, dass auch das in Brandenburg vorhandene Übergewichtigkeit vieler Kinder bekämpft wird.
Doch seien wir einmal ehrlich, die 50% Eigenanteil des Landes sind doch an anderen Stellen, z.B. bei der Sanierung von Sportstätten, Freizeitmöglichkeiten etc. wesentlich besser angelegt. Und ob ein Apfel täglich wirklich das Übergewichtsproblem löst? Diesen Beweis ist der Oderlandspiegel leider schuldig geblieben. So bleibt nur der fade Nachgeschmack, dass das konservative Werbeblättchen einfach an den Haaren herbeigezogene Kritik üben wollte. 
Die Müncheberger Stadtverordneten stimmten einem Vorschlag zu, die Hauptdurchfahrtsstraße von Münchberg, die Ernst-Thälmann-Str., einer Generalsanierung zu unterwerfen. Das Land fördert diese Maßnahme, allerdings nur, wenn die Straße asphaltiert wird. Das bedeutet, das momentan vorhandene Pflaster muss weichen.
Kritiker jammern nun, dass damit ein weiterer Teil der historischen Stadtmitte über'n Jordan geht.
An dieser Stelle muss die ketzerische Frage erlaubt sein: Welche historische Stadtmitte?
Müncheberg ist in weiten Teilen ein Nachkriegsprodukt, da ist kaum noch was von historisch, zumindest entlang der Thälmannstraße.
Und da dies so ist, überwiegen die Vorteile eines Asphalt-Belages: Leise, weniger Vibrationen, reparaturfreundlich.
Und nur am Rande sei erwähnt, dass, wenn die Straße schon aufgerissen wird, auch die Medien, Gas, Strom, Wasser, Telekommunikation gleich mit ausgebaut werden.
Seit kurzem sind in Philippinenhof die Wege als Wanderwege ausgeschildert.
Dies ist insofern erwähnenswert, weil in unmittelbarer Nähe auch der sogenannte Jakobsweg vorbei führt.
Der Jakobsweg ist der Weg, der zum Grab des Apostels Jakobus führt.
Pilger aus der gesamten Welt machen sich sich regelmäßig auf, dem Grab einen Besuch abzustatten. Dieses Ziel entwickelte sich zum dritten Hauptziel einer christlichen Pilgerfahrt.
Streng genommen handelt es sich bei den meisten sogenannten Jakobswegen nur um "Wege der Jakobspilger". Denn nur die nordspanische Hauptverkehrsachse darf sich "Camino de Santiago" (Jakobsweg) nennen.
In Deutschland begann die Ausweisung von Wegen als Pilgerweg erst 1992. In den neuen Bundesländern entstand als erste Route der Ökumenische Pilgerweg, der der historischen Via Regia von  Görlitz nach Vacha folgt.
In unserer Region führt ein Pilgerweg von Tempelberg über Eggersdorf nach Müncheberg und weiter nach Hoppegarten.
Am Rande solcher Wege können müde Pilger oft in sogenannten Pilgerherbergen gegen einen geringen Unkostenbeitrag kostengünstig nächtigen.
Eine solche Pilgerherberge findet sich auch in Philippinenhof, das Landhaus Luckas. Hier finden aber nicht nur Pilger eine Unterkunft. Mittlerweile laden auch komfortable Gästezimmer Urlauber ein, die Mark näher kennen zu lernen.




nordschild.jpg jakobswegschild.jpg jakobswegschilddetail.jpg suedschild.jpg
Bernau ist eine prosperierende Stadt. Im Speckgürtel Berlins liegend, wuchs Bernau rasant. Also beschloss die Bernauer Stadtverwaltung, sich ebenfalls zu vergrößern.

Die Wahl fiel auf ein attraktives leer stehendes Gebäude. Schnell wurden 600.000 Euro im Stadthaushalt bereitgestellt und der Kaufvertrag unterschrieben.

Und hier folgt der erste Streich: Statt eine fixe Kaufsumme im Kaufvertrag zu verankern, sollte der Kaufpreis durch einen Gutachter bestimmt werden, an dessen Aussage sich beide Seiten zu halten haben.

Doch dies war erst der erste Streich, der zweite folgt zugleich. Statt zu warten, bis das gesamte Geschäft in trockenen Tüchern ist, konnte es die Stadtverwaltung nicht erwarten und zog schon vorsorglich in die neuen Räumlichkeiten ein.

Dann wurde der Gutachter tätig.

Der stellte fest, dass der Kaufgegenstand ein Gebäude ist, ein vermietetes Gebäude, ein vermietetes Gebäude mit einem potenten Mieter, die Stadtverwaltung von Bernau. Dieser Mieter kann nicht Pleite gehen. Dieser Mieter steigert den Wert des Gebäudes deutlich.

Der Gutachter legte nach allen Regeln der Kunst den Preis fest: 1,4 Millionen Euro, ein Schnäppchenpreis für ein an einen solchen potenten Mieter vermietetes Gebäude.

Bernauer! Über Eure Dummheit lacht ganz Brandenburg. Aber tröstet Euch, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. 

(Übrigens, statt 49.000 Euro Grunderwerbsteuer werden nach dem Willen der Landesregierung 70.000 Euro fällig)

Wer ab heute innerhalb des Landes Brandenburg umzieht, kann sein altes Autokennzeichen mitnehmen und spart so Geld für neue Schilder.

Allerdings muss trotzdem der neue Wohnort in den Fahrzeugschein (der mittlerweile Teil 1 der Zulassungsbescheinigung heisst) eingetragen sein. In kreisfreien Städten nehmen dies mittlerweile die Bürgerämter vor, man kann das bei der Anschriftsänderung also gleich miterledigen lassen.

In Potsdam zoffen sich Anrainer des Griebnitzsees und des Groß Glienicker Sees mit Anwohnern, Gästen und der Stadt.

Grund sind Wege, die über privates Eigentum führen. Normalerweise völlig unspektakulär handelt es sich hier jedoch um malerische Uferwege. Die Anrainer wollen keine Fremden auf ihrem Grund und Boden dulden, während die Stadt den freien Zugang zu den Seen erzwingen will.

Die Emotionen sowohl in der Presse als auch vor Ort kochen hoch. Alle gegen die Anrainer, das ist die Quintessenz der Berichterstattung.

Mit markigen Worten, von Enteignung und gewaltsamer Räumung ist die Rede, tritt die Stadt auf. Die Anrainer kontern mit Wachschutz mit Hunden.

Doch wie sieht die Rechtslage aus? Wann muss man als Eigentümer Zugang erlauben und wann nicht?

Den Zugang zum See muss der Eigentümer Behörden und entsprechenden mit der Gewässerpflege beauftragten Firmen und Institutionen (meist die Gewässerverbände) bedingungslos erlauben. Sonstige Personen, also z.B. die Öffentlichkeit hat erst einmal keinen Zutritt, bzw. dieser kann der Zutritt verwehrt werden. Im Grundbuch können nun weitergehende Rechte der öffentlichen Hand stehen. Zum Beispiel kann ein Wegerecht eingetragen sein. Ein Wegerecht kennen viele Eigentümer, ein Wegerecht ist notwendig, wenn ein hinten liegendes Grundstück sonst keinen Zugang zu öffentlichen Wegen hätte. Im Grundbuch steht dann ein Vermerk, dass der Eigentümer es dulden muss, dass über sein Grundstück der Zugang zu einem anderen Grundstück erlaubt sein muss. Da es niemand gerne mag, dass fremde Leute über das eigene Land latschen, entstanden immer mehr sogenannte Hammergrundstücke. Hier wird ein schmaler Korridor, nicht breiter als übliche Einfahrten von dem einen Grundstück abgezwackt und damit dem anderen Grundstück der direkte Zugang zum öffentlichen Wegenetz ermöglicht. Im Gegenzug erlischt das Wegerecht im Grundbuch.

In Groß Glienicke hat die öffentlich Hand einen großen Fehler gemacht. Der Uferweg wurde nicht in die Grundbücher eingetragen. Pech für die Öffentlichkeit. Die muss nun leider draußen bleiben. Eine ergänzende Eintragung kann nur erfolgen, wenn der Eigentümer damit einverstanden ist. Dies ist hier offensichtlich nicht der Fall.

Die Stadt hat nun die zwei Möglichkeiten: Sie kann dem Eigentümer das Land abkaufen, wegen des mittlerweile hohen öffentlichen Interesses dürfte der preis mittlerweile deutlich angestiegen sein oder aber sie enteignet die Anrainer.

Enteignung, ein böses Wort. Das Land Brandenburg hat zwar schon Erfahrung mit Enteignungen, erinnert sei an das Bodenreformland, wo sich erst einmal kein Besitzer fand und wo das Land meinte sich in Raubrittermanier das Land einfach einverleiben zu dürfen. Erst durch höchstrichterlichen Beschluss wurde diesem Gebaren Einhalt geboten.

Negative Erfahrungen haben die öffentliche Hand aber noch nie davon abgehalten, es auch noch einmal zu versuchen. Entsprechend hält sich hier Potsdam eine Enteignung offen.

Enteignung heißt nach deutscher Rechtssprechung, dass die Eigentümer zum Verkehrswert entschädigt werden. Doch bis es soweit ist, können gut und gerne 10 bis 15 Jahre vergehen. Denn die Hürden sind ausgesprochen hoch. Es muss ein massives öffentliches Interesse bestehen, dass wesentlich stärker als das Interesse eines Einzelnen sein muss. Ob ein Uferweg wirklich von solch hohem Interesse ist, dass der Schutz des Privateigentums, immerhin Verfassungsgrundsatz, darunter leiden muss, darf erst einmal bezweifelt werden.

Insofern kann zum Uferweg in Groß Glienicke nur gesagt werden: Der Fehler liegt wohl bei der Stadt. Hier sind die Schuldigen zu suchen, nicht bei den Anrainern. Und da kann die Volksseele lustig vor sich hin kochen. Und Politiker markige Sprüche klopfen. Der Weg bleibt erst einmal zu. Und das appellieren an moralischen Werten ist in unserer Gesellschaft, die Moral täglich mit Füssen tritt, einfach nur lächerlich. Entweder gibt es das recht auf Privateigentum an Grund und Boden oder es gibt es nicht. Es von Zeit zu Zeit zu erlauben, wie es die öffentliche Hand gerne möchte, ist keine Basis für eine florierende Privatwirtschaft, die verlässliche Partner braucht.

Am Gribnitzweg stellt sich das Problem etwas anders. Hier ist ein Bebauungsplan wegen Formfehler kassiert worden. Schon allein dadurch hat die Stadt keine guten Karten. Zwar arbeitet die Stadt an einem neuen, aber ohne Einverständnis der Anrainer wird auch hier nichts zu machen sein mit einem öffentlichen Uferweg.

Eigentum verpflichtet. Aber ziemlich sicher nicht, Hinz und Kunz über anderer Leute Grundstücke flanieren zu lassen.

Die brandenburger Regierung möchte die Grunderwerbsteuer von 3,5% auf 5% erhöhen. Damit kommt dies einer Steuererhöhung um über 40% gleich!

Da wirkt die Aussage vom finanzpolitischen Sprecher der Linken, Christian Görke wie glatter Hohn, der von einer "maßvollen" Erhöhung spricht.

Hr. Görke, auch der gemeine Pöbel, sprich das Volk, kann rechnen und weiss, dass eine Änderung von 3,5 auf 5% eben keine Erhöhung um 1,5% sind!

Rechenbeispiel: Ein Grundstück wechselt für 100.000 Euro den Besitzer. Bisher waren dafür 3500 Euro Grunderwerbsteuer fällig. Nach der Erhöhung auf 5% werden nun 5000 Euro fällig. Hr. Görke suggeriert, dass nur (in unserem Beispiel) 52,50 Euro mehr zu zahlen sind. 1500 Euro zu 52 Euro. Ist doch nicht der Rede wert, ist ja fast gleich und kann sich doch jeder leisten. Görke vergisst dabei, dass das Durchschnittseinkommen in Brandenburg bei nicht einmal 1500 Euro liegt, Brutto, versteht sich!  

Wieso verarscht ihr Politiker uns eigentlich immer so?

Die Erhöhung selbst ist eigentlich kein Skandal. Es sollte jedem klar sein, dass Brandenburg Geld dringend braucht! Ein Skandal ist jedoch, WIE die Erhöhung der Bevölkerung verkauft werden soll!

Demnächst wird Vattenfall nahe Neutrebbin im Boden herumstochern, ob die dortige Bodenformation geeignet ist, Kohlendioxid so zu speichern, dass dieses nicht in die Atmosphäre gelangt.

Vattenfall will damit einen Beitrag zur Kohlendioxidreduktion leisten.

Umweltschützer sehen das Projekt, ähnlich wie die bereits letztes Jahr genehmigten Probebohrungen in Beeskow, eher skeptisch. Zum einen kommt das Verfahren, Kohlendioxid zu verflüssigen und in unterirdischen Speichern zu lagern für das Erreichen der Klimaschutzziele viel zu spät, da es noch nicht erprobt wurde und zum anderen sollte viel mehr Aufwand in die Erforschung der Energiegewinnung aus umweltfreundlicheren Resourcen gesteckt werden.

Denn nur Kohlendioxid, welches gar nicht erst entsteht, ist gutes Kohlendioxid. Mit der Verpressung des Treibhausgases wird nur an den Symptomen herumgedoktert, doch das eigentliche Problem, die Reduktion von Kohlendioxid direkt bei der Energiegewinnung, wird nicht angepackt.

Mögliche Probleme sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Z.B. können seismische Verwerfungen (Erdbeben) entstehen. Immerhin soll ca. 1400 m tief gebohrt werden, in teilweise unbekannte Schichten mit unbekannten Auswirkungen.

Nicht ohne Grund sind z.B. Bohrungen zum Anzapfen von Erdwärme mittlerweile äußerst umstritten, seit es in Basel ziemlich gescheppert hat und ganze Strassenzüge durch die Erdbewegungen drohen, einzustürzen..

 

Es ist ein Skandal, wieder einmal.

Die Deutsche Bahn setzt wieder einmal ein junges Mädchen bei Wind und Wetter einfach aus. Dieses Mal hat es die Region Südostbrandenburg (Königswusterhausen) getroffen.

An diesem Vorgang sind drei Aspekte vorhanden, die einen nachdenklich stimmen sollten:

  1. Wieso kostet der Kauf im Zug eine Gebühr? Wo soll man denn sonst Kaufen, wenn es auf dem Startbahnhof keine (funktionstüchtigen) Automaten gibt? Offensichtlich hat das Mädchen auf dem Hinweg im Zug ein Ticket gekauft (ohne Gebühr wegen der Automatenproblematik oder auf Kulanzbasis) und die Schaffnerin stellte sich auf den Stand, dass das Mädchen vor der Rücktour am Alexanderplatz ein Ticket hätte kaufen können und die Gebühr damit rechtens sei. 
  2. Es gibt die knallharte Dienstanweisung, dass Minderjährige nachts nicht ausgesetzt werden dürfen. Wieso kommen solche Dienstverstöße immer wieder vor? Wieso wird den Betroffenen Mitarbeitern nicht sofort gekündigt?
  3. Hier ging es um 2 Euro. Wieso hat sich kein Mitreisender für das Mädchen eingesetzt?

Punkt 1 zeigt deutlich, was die Bahn unter Service versteht, offensichtlich nichts.Ich stelle mir gerade vor, das Mädchen wäre mit dem Flugzeug geflogen und wäre zum Ausstieg gezwungen worden... OK, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich...

Punkt 2 stellt das System der Dienstanweisungen in Frage. Wozu gibt es diese, wenn letztlich doch jeder Mitarbeiter machen kann, was er will? Die Schaffnerin muss mindestens dazu verdonnert werden, eigenhändig einen großen Entschuldigungs-Präsent-Korb persönlich beim Mädchen abliefern zu müssen. Laut Bahn erhält die Schaffnerin eine Abmahnung, ganz toll. Eine Abmahnung ist nichts. Eine Abmahnung ist nur der Hinweis, dass man etwas falsch gemacht hat. Ist ein schriftlich formuliertes DU-DU!

Doch der wichtigste Punkt ist eigentlich der letzte, wieso haben offensichtlich alle Mitreisenden weggeschaut, als mit dem Mädchen auf diese Art und Weise Schlitten gefahren wurde? Färbt das kalte Wetter draussen auf die Gefühlslage der Menschen ab? Warum sind die Menschen derartig gefühlskalt (das gilt insbesondere auch für die Schaffnerin)? Warum hat sich niemand für das Mädchen eingesetzt und der Schaffnerin deren Grenzen aufgezeigt? Lassen wir Deutsche uns immer noch von Uniformen beeindrucken?

ZWEI Euro! Offensichtlich hat GEIZ ist GEIL über die Menschlichkeit gesiegt.

Gute Nacht Deutschland!

 

UPDATE: Mittlerweile soll sich die Bahn mit einem Geschenkkorb bei dem Mädchen entschuldigt haben. Mit dabei, eine Flasche Wein. Sitzen denn nur Flaschen bei den Entscheidungsträgern der Bahn? Alkohol für Kinder? Aber sonst geht's noch... Selbstverständlich ruderte Bahnchef Gruber sofort zurück. Das nächste mal, Herr Gruber: Erst Gehirn einschalten und dann handeln...

Der Kreistag von Märkisch-Oderland hat in der letzten Sitzung 2009 in Seelow beschlossen, Müncheberg für den Ausbau des Bahnhofsumfeldes mit Park and Ride 46642,44 Euro zur Verfügung zu stellen.
Außerdem werden 4442,57 Euro in die Erweiterung der Haltestelleneinrichtung Eberswalder Str. investiert.
Noch ist nichts entschieden, doch es fehlen nur noch Kleinigkeiten und der Fahrplan für die nächsten vier Haushaltsjahre steht. Vier Millionen Euro können die nächsten Jahre investiert werden. Viel Geld, aber nicht Geld für Alles. Einiges wird weiter vertagt oder verschoben.
Sicher scheint, das fast eine halbe Million ins Sanierungsgebiet fließen werden. Da Müncheberg hier ein Drittel der Kosten selbst berappen muss, belaufen sich die Gesamtkosten hier auf 1.350.000 Euro.
Der zweite große Batzen geht bei der Ablösung von Krediten drauf. 80.000 Euro werden investiert, damit die Mitarbeiter und Besucher des Rathauses keine kalten Füße bekommen: Die Heizungsanlage wird saniert.
200.000 Euro darf die Feuerwehr verbraten. Sie erhält einen neuen Hubschrauber. Weitere Mittel wandern in den digitalen Behördenfunk, ein Gerätehaus in Jahnsfelde und den Kitabereich um die Altersgruppe bis drei Jahre noch besser zu fördern.
 

Wer hätte das gedacht?

Müncheberg beherbergt einen Vizeweltmeister im berittenen Bogenschiessen.

Die Rede ist von Christian Prestin.

Am Rande von Müncheberg betreibt er die Lean Bear Horse Ranch, eine Westernstadt und ein Indianerdorf mit eigener Pferde- und Indianerstuntshow.

Sein Können, vom galoppierenden Pferd einen Pfeil sicher ins Ziel zu bringen, konnte Prestin im Sommer in Korea unter Beweis stellen, wo er zweimal Vizeweltmeister wurde. Ausserdem ist er amtierender Europavizemeister.

Berittenes Bogenschiessen, was ist das?

Es handelt sich um einen Kampfsport, bei dem mit Pfeil und Bogen vom Pferd herab besonders im Galopp auf ein Ziel geschossen wird.

Beweglichkeit und Wendigkeit stehen im Vordergrund, Fähigkeiten, die bereits in der Vergangenheit berittene Bogenschützen über die schwer gepanzerten europäischen Ritter triumphieren liessen. Richard Plantagenet (alias Richard Löwenherz) bewiess im Dritten Kreuzzug allerdings auch, dass, eine geeignete Taktik vorrausgesetzt, auch die berittenen Bogenschützen von einem Ritterheer besiegt werden können.

Über die Jahrhunderte geriet das berittene Bogenschiesen als Kampfsport jedoch in Vergessenheit. Erst in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde in Ungarn diese Kunst als Sport wiederentdeckt und für Europa neu erfunden.

Wer Details nachlesen möchte ist zur Wikipedia eingeladen:

Berittenes Bogenschiessen .

Eine kurze Vorstellung über Christian Prestin findet man in der MAZ.

Einen Besuch ist die Lean Bear Horse Ranch auch wert.

Am 4.12. wird der diesjährige Weihnachtsmarkt rund um die Kirche herum eröffnet.
Am Freitag von 15-20 Uhr und am Samstag von 14 bis 20 Uhr wird es wieder ein buntes Programm geben.
Das genaue Programm findet man im Müncheberger Anzeiger abgedruckt (Seite 14).
Die Stadtverordnetenversammlung von Müncheberg City hat die Einleitung eines Veerfahrens beschlossen, nach dem keine Fahrzeuge über 3,5 t mehr das Zentrum befahren dürfen.
Endlich, kann man dazu nur sagen. Denn nach wie vor wird die Innenstadt als Durchfahrt für schwere LKW (bevorzugt aus Polen, Litauen und Russland) benutzt. Die Lärmbelästigung der Anwohner in den Morgen- und Abendstunden entsprechend hoch, von der Feinstaubbelastung gar nicht zu reden.
Negative Folgen für die Gewerbetreibenden sind eher keine zu befürchten. Denn der normale Lieferbetrieb wird kaum von großen LKWs vorgenommen. Und die großen Supermärkte wie Lidl, Aldi und Netto liegen nicht im Stadtzentrum.
Jetzt kann für die Anwohner nur gehofft werden, dass das Verfahren schnell zum Abschluss kommt und die City endlich gesperrt wird.
Außerdem beschlossen die Stadtverordneten, dass der gesamte  Stadtkern eine Tempo-30-Zone werden soll. Auch dies ein Beitrag zur Verkehrsberuhigung und zur Steigerung der Lebensqualität in Müncheberg.

Das Müncheberger Schützenhaus veranstaltet am 11.11. ein St.-Martins-Gans-Essen. Gereicht wird ein Mehrgänge-Menü. Es empfiehlt sich, Plätze vorzubestellen.

Das Schützenhaus ist dafür bekannt, regelmäßig besondere Event-Tage zu veranstalten: Valentinstagsessen, Essen zum Frauentag etc. Die Menüs sind immer recht aufwendig gestaltet und liebevoll angerichtet.

Wer das Gans-Menü übrigens verpasst, kann dies den ganzen November über nachholen. Das Schützenhaus bittet hier jedoch um telefonische Vorbestellung.

Das Schützenhaus ist täglich von 12-23 Uhr geöffnet und liegt direkt neben dem Tierpark Müncheberg, etwas versteckt von der Karl-Marx-Str. Das A in der Karte markiert die Abfahrt, das Schützenhaus ist das Gebäude ca. 150 m weiter südöstlich.

 


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... und das heisst: Lichtan-Lichtaus.

Blöd ist, wenn einer der Mitspieler am längeren Schalter sitzt. In diesem Falle ist es E-On, besser gesagt E-Off. Denn ohne Ankündigung wird der Strom abgestellt, dann wieder angestellt, wieder abgestellt. Dumm nur, dass die Zeitabstände zwischen geht nicht und geht immer länger werden.

Natürlich wird wieder irgendwo ein Defekt vorliegen und natürlich ist E-On pausenlos im Einsatz, um die Fehlerquelle zu finden. Aber man kennt das ja, der Messwagen ist leider sehr teuer und nicht permanent verfügbar.

Also ich plädiere dafür, die Idee mit dem Wildpark Brandenburg noch einmal hervorzuholen. Das spart E-Off bestimmt einige Millionen, die sonst in ein modernes Stromnetz zu investieren wären und das für popelige nicht mal 100 Einwohner...

Und nein, die Bewohner sind nicht sauer! Wie kommt man denn darauf? 


[UPDATE]

Der mehrere Stunden anhaltende Stromausfall war nicht nur auf den Philippinenhof begrenzt, auch der Tempelberger Weg und die Füstenwalder Str. waren ohne Strom.

Möglicherweise wurde bei den Bauarbeiten am Beginn der Fürstenwalder Str. ein Erdkabel beschädigt, welches für den Stromausfall verantwortlich war...

In Müncheberg wurden in einem Akt von Vandalismus Fenster und Fassaden beschmiert.
Es traf die Fenster der DVU.
Natürlich konterte die DVU taktisch geschickt:

Als Fazit bleibt stehen: Wer auch immer die Schmierereien angerichtet hat, hat der DVU völlig unnötig eine Plattform geschaffen und ist damit als Handlanger nicht besser, als die als rechts extremistisch geltende Partei. Und als Demokrat hat man es sowieso nicht nötig, sich mit Dreck abzugeben.
Bereits am 17.9.09 erfolgte der erste Spatenstich für die 4,4 km lange und 7,6 Mio Euro teure Ortsumgehung von Herzfelde.
Doch nunmehr ist bereits von der B1 aus die Baustelle zu sehen.
Die Mittel für die Umgehung stammen aus dem Konjunkturpaket II.
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Ulrich Kasparick, stellte beim ersten Spatenstich erfreut fest: "Eine moderne und gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur ist die entscheidende Voraussetzung für Wachstum und Beschäftigung. Deswegen wird die Bundesregierung auch weiterhin in die Verbesserung und den Erhalt der Verkehrswege investieren und so die Voraussetzungen zur Stärkung der Wirtschaftskraft in den Städten und Regionen schaffen. Auch das, was hier begonnen wird, ist ein Stück praktischer Aufbau Ost."
Na dann kann der Aufschwung ja kommen.
Die Anwohner wird es freuen, Herzfelde wird ganz sicher deutlich ruhiger. Die Gewerbetreibenden werden das oft anders sehen. Denn wenn der Autostrom eine andere Richtung nimmt, bleiben die Gelegenheitskäufer aus, dies dürfte ganz besonders die Tankstelle und den Supermarkt treffen.
Auch Müncheberg kann ein Lied davon singen, wie die Innenstadt unter einer Ortsumgehung leiden kann.
Wie bei allem, Gut und Böse liegen dicht beieinander. Aber wenn man bedenkt, dass täglich über 10.000 Autos sich durch das kleine Örtchen quälen, dabei 2 schlecht geschaltete Ampeln passieren müssen, viele Fahrzeuge tonnenschwere LKWs sind, seid der Öffnung der Grenzen nach Polen der Verkehr noch einmal sprunghaft anstieg und die Durchfahrt manchmal über eine halbe Stunde dauern kann, wird einem schnell klar, dass hier sogar die Wirtschaft für die Umgehungsstraße ist. Insofern ist es bestimmt gut, wenn Herzfelde entlastet wird.
Der Beschluss, die Ortsumgehung zu bauen, reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Sehr lange war der verantwortliche Landesminister (SPD) gegen eine Forcierung der Umgehung. Doch selbst bei den eigenen Genossen stieß der Minister mit seiner Verzögerungstaktik auf den geballten  Unmut der Genossen. Die waren sich mit den anderen Parteien und den Anwohnern einig: Schluss mit dem Krach!
2011 soll es dann endlich soweit sein. Stille. Hoffentlich keine Friedhofsstille mit pleitegehenden Läden und Geschäften!

Die Wahlen sind gelaufen, die Stimmen ausgezählt, das Ergebnis steht fest:

Bundestagswahl im Oderland (Wahlkreis 060 Märkisch-Oderland - Barnim II):

Herzlichen Glückwunsch an Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE). Sie eroberte das Direktmandat mit 37%. Das sind 62511 Stimmen. Hans-Georg von der Marwitz (CDU) mußte sich mit 39862 Stimmen deutlich geschlagen geben.

Bei den Zweitstimmen siegte DIE LINKE mit 33,6% vor der CDU (21,6%). Mit einem Abstand von nur 36 Stimmen lief die SPD auf dem 3. Platz ein. Die FDP (9%) und die GRÜNE/B 90 (6%) folgen auf den Plätzen 4 und 5.

Landtagswahl im Oderland (Wahlkreise 31 bis 34):

Herzlichen Glückwunsch an Renate Adolph (DIE LINKE), Kerstin Kaiser (DIE LINKE), Marco Büchel (DIE LINKE) und Bettina Fortunato (DIE LINKE). Sie eroberten die Direktmandate.

Bei den Zweitstimmen siegte DIE LINKE mit 40236 Stimmen. Auf dem zweiten Platz folgt die SPD (36853). Die CDU (22528) muß sich mit Rang drei zufrieden geben. Es folgen die FDP (9010) und GRÜNE/B 90 (7104) auf den Plätzen 4 und 5.

Andere Parteien spielen im Oderland keine Rolle.

Die detaillierten Ergebnisse kann man unter http://www.wahlergebnis.brandenburg.de nachlesen.

Nach der ersten Hochrechnung für die Wahlen zum Brandenburger Landtag steht fest: faschistische und nationalsozialistische Parteien werden im neuen Landtag nicht vertreten sein!
Brandenburger, Ihr habt gut gewählt!

Am 1 September fand der erste Spatenstich zu den Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz vom Bahnhof Müncheberg (Mark) statt.
Der Vorplatz wird großzügig neu gestaltet, 100 neue Parkplätze geschaffen, Zufahrtstrassen ausgebaut und ordentliche Fahrradabstellanlagen installiert.
Außerdem wird eine neue Haltestelle für den Busverkehr gebaut.
Eine Frage muss dabei aber erlaubt sein, gestellt zu werden: Wieso braucht Müncheberg einen Bahnhof mit 100 Parkplätzen? Soll der Bahnhof zu Müncheberg International ausgebaut werden? Mit ICE Anschluss, Flughafenzubringer, Autobahnanschluss etc. etc. etc.?
Gibt es keine infrastrukturell wichtigere Projekte? Oder waren hier zweckgebundene Landes/Bundes/EU-Mittel zu versenken?

Laut Entscheidung des Bundesfinanzhofs (Az.: VR 61/03) dürfen Wasserversorger Arbeiten am Trinkwasseranschluss nur mit 7% besteuern. Hauseigentümer sollten also prüfen, ob sie die letzten 9 Jahre nicht eventuell zu viel Mehrwertsteuern bezahlt haben und sich an ihren Versorger zwecks Rückerstattung wenden.
Hier in und um Müncheberg dürfte dies die Wasserver- und Abwasserentsorgungsgesellschaft Märkische Schweiz GmbH in Buckow sein.
Über die Reaktion der WAMS wird in Kürze zu berichten sein.

Nachtrag vom 25.9.09: Die WAMS hat anstandslos eine neue Rechnung erstellt und erstattet die zuviel gezahlten Steuern.
Dieses Jahr kommt alles etwas früher. Bereits Mitte August fühlt es sich an wie beginnender Herbst. Das Obst wird reif, das Gemüse auch und die meisten Sommerblumen sind bereits verblüht.
Auch die Felder sind bereits abgeerntet und werden nun für die neue Aussaat vorbereitet. Und das bedeutet in erster Linie, der Boden muss qualitativ auf Vordermann gebracht, also veredelt werden. Und das geschieht, in dem man tonnenweise Jauche versprüht.
Solange der Wind günstig steht, merkt man das nur insoweit, als man das Gefühl hat, direkt neben einem Schweinestall zu wohnen. Notfalls macht man einfach das Fenster zu.
Da die Felder eigentlich erst im Herbst bestellt werden, wo es Draußen kühler ist, war das bisher auch kein wirkliches Problem.
Schlimm wird es erst, wenn die Felder im Hochsommer bei Tagestemperaturen weit jenseits der 25 Grad Celsius bestellt werden, bei Nachttemperaturen von knapp unter 20 Grad. Fenster geschlossen halten ist da fast ein Ding der Unmöglichkeit.
Die Krönung war dann noch ein ungünstig wehender Wind und man hatte die Wahl, zu erstinken oder zu ersticken.
Die Geruchsbelästigung grenzte jedenfalls an Folter und die ist nach UN-Charta eigentlich verboten.

Die Stadtverordnetenversammlung von Müncheberg hat beschlossen, Geld auszugeben.

Und zwar Geld aus dem Konjunkturpaket II.

Den größten Batzen bekommt die Gesamtschule. 192.493 Euro werden dort in die Wärmedämmung investiert.

Auch der Hort der Grundschule und der Kindergarten Rappelkiste erhalten Geld für Sanierungsmassnahmen, 105.400,-.

50.000 kriegt Müncheberg City für die Errichtung eines Spielplatzes, weitere 40.000 werden für Spielgeräte für Kindergarten und Hort ausgegeben.

142.125 werden für Löschwasserentnahmestellen und die Ausstattung der Stützpunktfeuerwehr ausgegeben.

Hoffentlich wird die gute halbe Million direkt in lokale Firmen investiert, denn dann bleibt das Geld im Lande und es wird direkt etwas für die regionale Konjunktur getan.

DIe Europawahlen haben für das märkische Oderland folgendes Ergebnis gebracht:

Sieger wurde die Linke mit 32,8%. Allerdings votierten 4,5% weniger Wähler als noch 2004 für diese Partei. Trotzdem konnten die Linken die SPD, die nur auf 20% kam, klar auf Abstand halten. Mit dem dritten Platz musste sich die CDU begnügen, die sich mit 19,3% nur knapp hinter der SPD einreihen muss. Die Grünen und die FDP kamen jeweils auf 7,2%.

Mit 2,3% erzielten die Familienpartei und mit 1,5% die Tierschützer Achtungserfolge. Die braunen Rattenfänger sind bedeutungslos.

Die Wahlbeteiligung lag allerdings bei nur beschämenden 29,2%. Damit hat nicht einmal ein Drittel der wahlberechtigten Bevölkerung den Weg in die Abstimmungslokale gefunden.

Moralisch gesehen haben die Nichtwähler dabei aber auch das Recht verspielt, sich über EU-Entscheidungen zu mokieren, denn auf die Möglichkeit, Einfluß zu nehmen, haben sie ja verzichtet.

Fast fühlt man sich in vergangene DDR-Zeiten zurückversetzt, als man für einen Poliklinikbesuch einen ganzen Tag einplanen musste, als sich heute Patienten bei einer Müncheberger Arztpraxis vorstellen wollten.
Auf bis zu 15 Patienten wuchs die Warteschlange und das nur, weil wegen eines Computerabsturzes, die Patienten nicht eingecheckt werden konnten.
Eigentlich gilt auch in unserer hochtechnisierten Zeit, dass man elementare Dinge mit Papier und Bleistift tun können sollte.
Zusätzlich wussten viele Patienten nicht, dass seit 1.3.09 die Mittagssprechzeiten wegfielen, da dies nicht im Müncheberger Anzeiger bekannt gemacht wurde. Mund-zu-Mund-Propaganda braucht halt ihre Zeit.



Ein lauer Wochenendabend, was liegt da näher, als das abendliche Gassigehen mit Hund mit einem Besuch an der nächsten Eisdiele zu verbinden? Die nächstgelegene Eisdiele ist das Café Pfeiffer, auch bekannt als Mangodorado, da es hier das beste Mangoeis im Umkreis gibt.
Letzten Sommer mußte ein solcher Spaziergang bis 18 Uhr am Pfeiffer angekommen sein, da es sonst kein Eis mehr gab, weil schlicht geschlossen war (Müncheberg klappt den Bürgersteig hoch).
Doch Pfeiffer hatte wohl ein Einsehen und verlängerte die Öffnungszeiten auf 19 Uhr.
Na immerhin!
Und ein weiterer Kritikpunkt wurde beseitigt: Der Ruhetag.
Einen solchen gibt es nicht mehr. Toll!
Apropos Kritikpunkt. Einen Grund für Kritik gibt es aber doch. Die Preispolitik!
Im Jahr 2006 kostete eine Kugel noch deutlich weniger, 50 oder 60 cent. Irgendwann wurde der Preis erhöht. Begründung war, dass man leider die gestiegenen Milchpreise nunmehr weiterberechnen müsse. Und wenn wir uns zurück erinnern, es gab tatsächlich eine  Zeit, in der die Milchpreise rasant angestiegen sind.
Aber nun liegt der Milchpreis nur noch halb so hoch wie damals, die pfeifferschen Preise ficht das überhaupt nicht an. Schade. War die damalige Begründung vielleicht doch nur schlicht eine Ausrede für eine allgemeine Preiserhöhung? 

Entweder war es Zufall oder das dritte Gesicht, heute beim Abendspaziergang die in den letzten Tagen obligatorische Laterne vergessen, blieb nur festzustellen, alle Straßenlaternen funktionieren wieder.
Haben die E-Techniker also die Störstelle gefunden.
Und damit hat diese Mini-Serie hoffentlich ein Ende gefunden.

PS: Ich fand es im Dunklen irgendwie spannender...

PPS: Man kann es den Menschen wohl nie recht machen...
Mittlerweile kann man die halb beleuchteten Nächte nicht mehr zählen.
Justament flatterte ein Brief von der Bürgermeisterin herein, in dem auf den Umstand der defekten Straßenbeleuchtung eingegangen wird.
Zur Ortung des Defektes ist ein spezieller Messwagen notwendig, der extra angemietet werden muss. Leider steht diese Technik nicht pausenlos zur Verfügung. Immerhin soll es ja auch noch an anderen Stellen Defekte in den elektrischen Leitungen geben, die ebenfalls aufgespürt werden wollen.
Philippinenhof.net erklärt sich daher solidarisch mit den anderen Einwohnern, die ebenfalls nachts im Dunkeln tappen müssen.
Insgesamt gibt das Schreiben von Dr. Barkusky einen positiven Ausblick, es solle wieder Licht werden, doch wie weiland Gott, findet wohl auch sie den Schalter nicht.
...nur in Philippinenhof nicht.
Mittlerweile ist es der 3. Tag, besser Nacht, mit nur halber Straßenbeleuchtung. Da man sich auch über die Brücke über die B1 tasten muss, wenn man mal nach Müncheberg will und die Dunkelheit bereits herein gebrochen ist, könnte man den Verdacht haben, die Stadtoberen von Müncheberg wollen den kleinen Philippinenhof mit Macht zumindest nachts abspalten.
Oder wurde der heimliche Plan der Regierung angefangen umgesetzt zu werden, der aus weiten Teilen Brandenburgs ein Freilandzoo machen soll, da der Unterhalt der Infrastrukturen schlicht zu kostspielig geworden ist?
Oder aber die Bürgermeisterin vergisst, dass etliche Wählerstimmen auch aus Philippinenhof gekommen sind, die man vielleicht doch nicht verärgern sollte.
Vielleicht ist die Lösung auch ganz trivial: Die E-Techniker sind schuld. Die kriegen es einfach nicht gebacken.
Na, bald ist Vollmond, da sieht man auch ohne zusätzliche Beleuchtung!

Nach drei Tagen hektischer Betriebsamkeit der E-Werker funktioniert im Philippinenhof die Straßenbeleuchtung wieder.
Offensichtlich scheint sie Beleuchtung an zwei unabhängigen Stromkreisen zu hängen, denn bereits nach einer vollständig dunklen Nacht konnte wenigstens ein Teil der Beleuchtung wieder wieder eingeschaltet werden. Der Teil, der der Müncheberg-City zugewandt ist, einschließlich der Fußgängerbrücke, mußte jedoch noch zwei weitere Nächte im Dunklen tappen.
Gefährlich waren nur die Arbeiten an der Elektrik. Jedoch nicht für die Handwerker, sondern für die Kinder aus der Umgebung, denn die E-Kästen waren zum Teil stundenlang offen stehend und ohne Aufsicht. Eine völlig verantwortungslose Handlungsweise der E-Techniker!
Das von Zeit zu Zeit in einem Teil von Philippinenhof die Straßenbeleuchtung ausfällt, daran hat man sich als Philippinenhofer Hundebesitzer, der spätabends mit seinem Liebling noch einen Spaziergang machen muss, gewöhnt, dazu steht im Eingangsbereich immer eine kleine Hand-Laterne bereit.
Aber offensichtlich scheint die Stadt Müncheberg neuerdings das Stromsparen für sich entdeckt zu haben. Denn nunmehr leuchten in Philippinenhof gar keine Straßenlaternen mehr, auch die Beleuchtung der Fußgängerbrücke nach Müncheberg-City wurde abgeschaltet. Natürlich wurden die Einwohner von Philippinenhof vorab nicht darüber informiert, wozu auch, der ganze Spareffekt wäre zum Teufel, wenn man jeden der ca. 25 Haushalte noch extra angeschrieben hätte.
Und einen zweiten nützlichen Effekt hätte die Aktion auch noch: Man sieht den miesen Zustand der Strassen nicht mehr, wo sich ein Schlagloch an das nächste reiht, die lokalen Werkstätten wird es freuen, könnte sich doch die Zahl der Kunden erhöhen, deren Autos repariert werden müssen, da sich z.B. die Ölwanne verschoben hat, durch die ganzen Aufsetzer...
Wie lange die Sparmaßnahme dauern wird, ist nicht bekannt.
Philippinenhof ist bekanntermaßen ein Ortsteil von Müncheberg. Durch Philippinenhof führt in einer großen Schleife eine Straße, die praktischerweise auch Philippinenhof heisst.
Die Hausnummern folgen einem sehr logischen System, welches allerdings nicht einmal die Einheimischen durchschauen, von Externen, die sich regelmäßig verfahren, gar nicht zu reden.
Die Stadt Müncheberg hatte nun ein Einsehen, nach dem ein Rettungswagen "stundenlang" durch Philippinenhof gegurkt ist, an zwei Orientierungspunkten Straßenschilder aufzustellen, die mit den Hausnummern versehen sind.
Obwohl von sämtlichen Anwohnern der Philippinenhof einstimmig als Sonderklimazone bezeichnet wird, da generell alles immer 2 Wochen später als in Berlin oder auch in Müncheberg selbst blüht, zeigt sich der Frühling schon vor dem offiziellen meteorologischen
Frühlingsbeginn im Philippinenhof. Neben blühenden Forsythien, Armeen von Schneeglöckchen Weiden mit weichen Weidenkätzchen sprießen nun mehr auch Kroküsse, Tulpen und Osterglocken lustig vor sich hin.
Obwohl das Wetter insbesondere Nachts immer noch mit Minusgraden aufwartet, ist es unverkennbar, der Frühling kommt, ganz sicher!
Fährt man durch Müncheberg und bummelt durch das Stadtzentrum, fallen einem ca. 10 leer stehende Geschäfte auf. Subjektiv hat man das Gefühl, mehr geschlossene als geöffnete Geschäfte zu haben.
Auf der anderen Seite ist der Wunsch nach einem Ladengeschäft in der Innenstadt besonders bei Läden in den Außengebieten Münchebergs groß.
Allerdings sind die Mietvorstellungen der jeweiligen Eigentümer so astronomisch, dass sich am Leerstand auch in nächster Zeit wohl nicht viel ändern wird.
Die Geschäftsleute setzten bei den letzten Wahlen große Hoffnungen in einen Politikwechsel, weg von Zehm (SPD), hin zu Barkusky (Die Linke). Doch leider sind der guten Frau die Hände gebunden, solange sich die Flächen nicht in kommunaler Hand befinden. Und das tun sie dummerweise nicht.
Natürlich kann man nun argumentieren, dass die Kommune dann eben Neuansiedlungen einen Gewerbesteuer-Rabatt gewähren sollen. Jedoch ist eine Umsiedlung vom Müncheberger rand in die Innenstadt keine Neuansiedlung. Würde ein solches rabattierfähig, würden Münchebergs Steuereinnahmen in Windeseile gen Null fallen, da dann die meisten geringfügige Verlagerungen als Freibrief für Steuergeschenke sehen würden.
Bürgermeisterin Barkusky sitzt da in einer echten Zwickmühle und wird über Appelle leider nicht hinauskommen.
Außerdem sollte man von ihr nicht erwarten, in wenigen Monaten die Missstände zu richten, die Zehm in vielen Jahren vorher angerichtet hat!
Der Gutachterausschuss von Märkisch Oderland hat neue Bodenrichtwerte beschlossen.
Im April können diese im Katasteramt in Straussberg (Klosterstr. 14) und in der Stadtverwaltung Müncheberg eingesehen werden.
Auskünfte werden ausschließlich durch den Gutachterausschuss gegeben.
Die Bodenrichtwertkarte kann sofort für 30 Euro und der Grundstücksmarktbereich ab Mai für 22,50 Euro käuflich erworben werden.

Januar 2012

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