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Letzten Sonntag fand in Müncheberg in der Stadtpfarrkirche St. Marien ein Konzert zu Ehren des 71. Geburtstages von John Lennon statt.

Die Band "Imagine The John Lennon Collection" interpretierte Songs aus der Schaffenszeit des bis heute unvergessenen Sängers, der leider viel zu früh verstarb (ermordet von einem irren Fanatiker am 4.12.1980).

Das Publikum kam in froher Erwartung "eine Stimme nah am Original" hören zu können...

...und wurde schwer enttäuscht.

So manche Aufführung einer Schulband hatte mehr Pepp und Ausstrahlung. Grauenvoll waren neben dem öfter daneben greifenden Gitarristen vor allem die unzähligen Lyrik- und Aussprachefehler.

Stimmung kam unter den ca. 70 Zuhörern kaum auf.

Und das lag nicht nur an den eisigen Temperaturen in der Kirche, die trotz herbstlicher Temperaturen nicht beheizt wurde und auch nicht am Bassisten und Schlagzeuger, die wirklich gut waren. Die technischen Mängel waren unüberhörbar, der Sänger hatte offensichtlich Angst, nahe ans Mikro zu gehen, schon in der ersten Reihe konnte man die Texte nicht mehr verstehen. Dazu kam die völlig unausgewogene Abmischung. Stellenweise dröhnte es nur noch völlig übersteuert. Musikgenuss ist etwas anderes. Und wenn man dann doch mal etwas verstehen konnte, dominierte eine schauderhafte Aussprache mit den bereits erwähnten inhaltlichen Fehlern.

Da sich das Publikum durchweg aus Personen zusammensetzte, die John noch gekannt hatten, wurde bei den versprochenen Werbeaussagen die Messlatte entsprechend hochgelegt.

Lächerlich sind die Schönfärbereien des Veranstalters, der natürlich alles auf die seiner Meinung nach schlechte Akustik in der Kirche schieben wollte. Ein kurzer Blick ins Internet ergab dann schnell, dass die Band offensichtlich immer ein Problem mit der örtlichen Akustik zu haben scheint. Shit happens.

Lautstärkeaufdrehen ist eben kein probates Mittel, andere Schwächen zu kaschieren.

Für die Karten dann noch 10 Euro zu verlangen, ist frech und sollte einen dazu veranlassen, um diese Band künftig eher einen Bogen zu machen. Stattdessen einfach einmal eine Original-CD von John Lennon oder den Beatles einlegen.

Fazit: Schade um den schönen Sonntagabend.

Für eine ausführliche Beschreibung des Konzerts bitte hier klicken!

Loriot, mit bürgerlichem Namen Vicco von Bülow, ist im Alter von 87 Jahren verstorben.

Er folgte damit seiner Film- und Sketchpartnerin Evelyn Hamann, die bereits 2007, viel zu früh, verstarb.

Loriot prägte durch seinen Wortwitz, seinen feinen Humor mehr als eine Generation und erhob den Humor in Deutschland aus den Tiefen des bis dato üblichen dumpfen Klamauks.

Ein großes deutsches Herz hat aufgehört zu schlagen.

 

Am 20.8.2011 schaut wieder einmal alles nach Potsdam, zur Potsdamer Schlössernacht. Farbenprächtig angestrahlt kann man diverse Prunkbauten in einem völlig neuen Licht erleben.

Doch manchmal lohnt es sich auch, einfach mal Nebenan vorbeizuschauen und dabei Neues zu entdecken.

So gesehen in Philippinenhof. Das dortige Gutshaus wird schon seit einer halben Ewigkeit in mühevoller Kleinarbeit saniert.

Und heute, eigentlich schon gestern, sehr effektvoll beleuchtet.

gutshaus-phhof.jpg

Märkisch Oderland ist für den Schlösser-, Herren- und Gutshaus-Touristen eine wahre Fundgrube. Auf engstem Raum tummeln sich eine Menge imposante und hübsche Gebäude. Müncheberg allein beherbergt zwei Schlösser: Trebnitz und Jahnsfelde. dazu kommen eine ganze handvoll kleiner Gutshäuser wie in Philippinenhof oder Landhof.

Schlösser, Herrenhäuser, Gutshäuser... wo ist der Unterschied?

Der Unterschied hat eine lange Tradition. Vereinfacht gesagt: Schlösser repräsentieren einen Fürsten und Herrenhäuser sind der Wohnsitz eines meist adligen Gutsbesitzers. Dieser Gutsbesitzer läßt sein Gut in der Regel von mehreren, meist bürgerlichen Pächtern bewirtschaften. Diese Pächter selbst wohnten meist in den Gutshäusern.

Diese Gutshäuser bilden das Zentrum des jeweiligen Gutes oder Hofes. Um das Gutshaus herum gibt es eine Vielzahl zweckmäßiger Wirtschafts- und Gesindehäuser. Scheunen, Ställe, Wohhäuser. Um sich von der Umgebung abzuheben und dem eigenen Hof eine gewisse Pompösität zu geben, sind diese Gutshäuser oft kleinen Herrenhäusern nachempfunden. Türmchen, Risalite, Fassadenstuck und andere, landläufig als Kitsch bezeichnete Elemente sollen dem Hof Noblesse verleihen und darüber hinwegtäuschen, dass die Bewohner selbst nur Bürgerliche (oder völlig verarmte Landadlige) waren.

Zu DDR-Zeiten erwiesen sich diese Bauten als meist eher unpraktisch. Die Höfe und Güter wurden im Zuge der Bodenreform zerschlagen. Damit fehlte die Wirtschaftsbasis, um die Gebäude zu unterhalten. Größere Gebäude wurden zu Kulturhäusern, Schulen, Kindergärten oder Mehrfamilienwohnungen umfunktioniert. Irgendwann reichten die Gebäude nicht mehr, die Mieter zogen aus, die Häuser verwahrlosten.

Erst nach der Wende wurden die Gutshäuser wieder entdeckt. Privatleute sanierten etliche der still vor sich hin gammelnden Gebäude. Das Gutshaus in Philippinenhof hatte Glück, es wurde entdeckt und Schritt für Schritt saniert. Über die Schwierigkeiten und den bürokratischen Kleinkrieg, der dabei ausgefochten werden mußte kann vermutlich jeder eine Strophe mitsingen, der sich schon einmal mit Behörden, insbesondere Bau- und Denkmalschutzbehörden, zu tun hatte.

Dieser Ärger ist vielleicht auch Mitschuld, dass das Gutshaus in Landhof weiterhin oder schon wieder leer steht und der Zahn der zeit gar heftig an der Bausubstanz zu nagen beginnt...
 
Nun ist es vorbei. Die letzte Schlacht geschlagen. Der dunkle Lord, Du-weißt-schon-wer, scheißt nie mehr!

Doch ist Voldemort wirklich tot? Oder war die Autorin J.K. Rowling einfach nur clever (und niemand hat es gemerkt)?

Im sechsten Band, respektive Film, Harry Potter und der Halbblutprinz, lässt sie nämlich unseren Protagonisten eine Erinnerung sehen, in welcher der damals noch junge Tom Riddle seinen Lehrer fragt, ob man denn nicht auch 7 Horkruxe herstellen könne, da 7 doch eine besonders starke magische Zahl sei.

Also rechnen wir einmal nach, wie viele Horkruxe Voldemort auf der Welt verteilte, die Harry und Co. quasi als Schnitzeljagd finden und zerstören mussten.

  1. Das Tagebuch (Band 2)
  2. Der Ring (Band 6)
  3. Das Medaillon (gefunden in Band 5, zerstört in Band 7)
  4. Der Kelch (Band 7)
  5. Das Diadem (Band 7)
  6. Die Schlange (Band 7)
Aha. Sechs von Voldemort geschaffene Horkruxe wurden gefunden und zerstört. Sechs, nicht sieben. Denn Harry, als sogenannter 7. Horkrux wurde von Voldemort nicht bewusst und willentlich geschaffen.

Doch das bedeutet, es muss noch einen 8. Horkrux geben. Und dieser wird in Band 8 gefunden und vermutlich zerstört werden.

Neunzehn Jahre später, vermutlich, werden die Kinder unserer Helden sich mit dem Müll beschäftigen müssen, den ihre Eltern zu bequem waren, rechtzeitig mit zu entsorgen. Typisch. Wie in der richtigen Welt, wir überlassen es ja auch unseren Kindern, mit unseren angerichteten Fehlern klarzukommen (Überschuldung, Umweltzerstörung etc.)

Oder aber dies ist nur einer der zahlreichen Fehler und Ungereimtheiten, die Rowling im Laufe der sieben Bücher eingebaut hat.

Denn wer die Bücher aufmerksam gelesen hat, kann bei der Fülle an Widersprüchen eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.

Es fängt schon beim Aufhänger des ganzen an: Harrys Pate, der unschuldig im Knast sitzen muss, weil niemand die Wahrheit wusste. Es gab ja auch bloß Veritaserum, welches im Laufe der Romane teilweise am laufenden Band auch bei Nichtigkeiten eingesetzt wurde. Aber natürlich nicht bei der Aufklärung von Massenmord.  Und Dumbledore als Vorsitzender des Zaubergamots hat ja überhaupt keinen Einfluss, die Anwendung in diesem speziellen Fall anordnen zu können...

Und völlig klar, Um das Potterhaus zu schützen, muss man den schwächsten des goldenen Quartetts nehmen. Auf die Idee, den größten Zauberer aller Zeiten, wie andauernd lobgehuddelt wird, zu nehmen, kommt man natürlich nicht. Die Potters waren ja auch nur seine wichtigsten Mitstreiter.

Und wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis und geht ein solcher nicht, kann man ja immer noch Zeitumkehrer anwenden. Dumm nur, wenn ein solcher in großer Menge unter's Volk geworfen werden muss. Denn um an Verwandlung und Arithmantik teilnehmen zu können, musste man sich offensichtlich verdoppeln oder eines jener umstrittenen Geräte verwenden. Oder Hermine war die einzige Schülerin in dem der Mathematik verwandten Fach. Denn Verwandlung war ein Pflichtfach. Und da nur Hermine einen Zeitumkehrer benutzen durfte, haben wir es hier mit einem Paradoxon zu tun.

Expelliarmus... So etwas dämliches. Hat sich eigentlich irgend jemand mal gefragt, warum die Bösen immer den Todesfluch angewendet haben, die Guten aber defakto nie? Hey, es *war* Krieg und im Krieg tötet man seine Feinde und betäubt sie nicht nur, auf das ein einfaches Finite diesen wieder aufstehen läßt und den nächsten Todesfluch umherschickt...

Lustig sind neben den eher ärgerlichen Logik-Fehlern die ganzen Flüchtigkeitsfehler, z.B. will Hermine noch eine halbe Stunde in die Bibliothek, um die Zeit bis zum Mittagessen zu überbrücken. Doch als sie aus der Biblio kommt, ist es Zeit fürs Abendbrot. Nun ja, Hermine als Bücherwurm vergisst sicher gerne einmal die Zeit, aber gleich ca. 6 Stunden? Hat denn die Streberbacke, diesen penetranten Klugscheisser und wandelndes Lexikon niemand vermisst?

Und in Hogwarts scheinen sich nicht nur die Treppen zu bewegen. Auch ganze Räume wandern durchs Schloss: Das Pokalzimmer ist mal im 3. Stock (komisch, war diese Ebene nicht allen verboten, wegen des Stein der Weisen?) und später dann im 6. Oder Dumbledores Büro, mal kam man vom 2. Stock dahin, und später wollte Dumbledore wohl eine bessere Aussicht haben und verlegte sein Büro in die 6. Etage.

Und wie alt ist nun Charlie Weasley? Sind es 2 Jahre Unterschied zu Percy? 3 Jahre oder doch mehr als 7? Und zu Tom Riddles Zeiten konnte man schon in der 5. Klasse zum Schulsprecher ernannt werden!

Schaut man sich diese ganzen Ungereimtheiten an, wird wohl auch die Zahl der von Voldemort geschaffenen Horkruxe unter dieses Kapitel fallen. Und dann ist wohl doch jetzt endlich Schluss und wir müssen Abschied vom Potter-Universum nehmen, die Kirche wird es freuen, denn der damalige Kardinal Josef Ratzinger, heute Papst Benedict der XVI., erkannte schon messerscharf die "subtilen Verführungen, die unmerklich und gerade dadurch tief wirken und das Christentum in der Seele zersetzen, ehe es überhaupt recht wachsen konnte".

Doch nun ist es vorbei. Der achte Film zum zweiten Teil des siebten Buches ist angelaufen. Und wird natürlich ein Blockbuster. Und dann kommt noch die Video-Veröffentlichung auf BD oder DVD. In einem Jahr noch die ultimative Edition, mit noch mehr Gemetzel und völlig neuen Szenen.

Danach die Superduper-Sammleredition, limitiert und sündhaft teuer. Spätestens dann sollte der Drops endlich gelutscht sein.  

Finite Incantatem!


Das plastische Raumkino hat sich noch nicht einmal richtig durchgesetzt, da werden die ersten Filme mit einer weitere Dimension gedreht: Gerüche.

Aromascope nennt man dieses Verfahren. Dabei erhalten die Kinobesucher eine Rubbelkarte mit verschiedenen Gerüchen, die die Besucher an den passenden Stellen schnüffeln sollen.

Zum Durchbruch soll die Schnüffelorgie mit dem neuen Spy Kids 4 gelangen, zumindest in den USA. Dimension Film jubelt an der Stelle auch, dass für die Gerüche die Kinobesucher nicht extrta bezahlen müssen. DIe Aroma-Packs werden den Kinos nämlich kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ob deutsche Kinogänger sich am Schnüffeln beteiligen können ist noch ungewiss.

Vielleicht entpuppt sich das ganze auch nur als PR-Gag...

Im Alter von 83 ist Peter Falk in seiner Wohnung in Beverley Hills verstorben.Falk hat sich in den lezten Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, da er an Alzheimer litt.

Seine bekannteste Rolle war zweifelsohne die des schrulligen Inspektor Columbo. 1968 übernahm er seinen ersten Fall, seine "Polizeikarriere" endete 2003, nach 35 Jahren. Selbst in den letzten Jahren erzielte er Topeinschaltquoten.

Weniger bekannt ist, das Falk in über 40 anderen Produktionen mitwirkte.

Sein Filmkarriere startete 1958 mit dem Film "Sumpf unter den Füßen". Wichtige Etappen waren "Die unteren Zehntausend" (1961), "Die Sprache der Gewalt" (1962), "Das große Rennen rund um die Welt" (1965), "Das Schloss in den Ardennen" (1969), "Eine Leiche zum Dessert" (1976), "Zwei in Teufels Küche" (1979), "Vibes - Die übersinnliche Jagdnach der glühenden Pyramide" (1988), "Mr. Undercover" (2001). Sein letzter Film war "American Cowslip" (2008).

Peter, Du bist unsterblich!

Bummi, ein goldiger Bär, begleitet Kinder schon seit über 50 Jahren mit seinen aufregenden Abenteuern.

Als eine der wenigen Kinderzeitschriften hat das Heft den Untergang der DDR überlebt und sein Star hat es jetzt sogar ins TV geschafft.

In wenigen Minuten erzählt die 26teilige Zeichentrickserie immer ein knuffiges Abenteuer mit Bummi und seinen Freunden. Zu sehen ist die Serie im Kika, dem Kinderkanal des öffentlich rechtlichen Fernsehens.

Na dann stimmen wir gleich mal mit ein:

"Kam ein kleiner Teddybär

aus dem Spielzeuglande her.

und sein Fell war kuschelweich

alle Kinder rufen gleich:

Bummi, Bummi - Bummi, Bummi, bumm bumm bumm

Bummi, Bummi - Bummi, Bummi, bumm bumm bumm"

...

Suzanna und Götz Lindenberg live im Landhaus Luckas.

Was: Eine berliner Sängerin mit russischen Wurzeln, die in Paris gelebt hat singt Chansons die all diese kulturellen Einflüsse zusammenbringen.

Wann: 7.Mai 2011 ab 17. Uhr

Wo: Landhaus Luckas im Philippinenhof

Preis: Eintritt frei

Was noch: Ländlicher Frühlingsnachmittag mit Gebackenem, Gegrilltem, Pilgerbier und Musik 

Das ZDF läßt die japanische Zeichentrickserie "Die Biene Maja" wieder auferstehen. Dazu läßt der deutsche Sender 80 Episoden "im zeitgemäßen 3D-Design" produzieren, die ab 2013 ausgestrahlt werden sollen. Ob man dann beim Schauen eine 3D-Brille benötigt oder bis dahin autostereoskopische Fernsehgeräte dominieren werden oder ob das Ganze zwar im aktuellen 3D-Puppentrickdesign aber als 2D zu sehen sein wird, ist noch nicht raus.

Bis dahin können wir ja schon mal das alte Titellied von Karel Gott üben:

"In einem unbekannten Land

vor gar nicht allzu langer Zeit

war eine Biene sehr bekannt

von der sprach alles weit und breit.

Und diese Biene die ich meine nennt sich Maja

kleine freche schlaue Biene Maja

Maja fliegt durch ihre Welt

zeigt uns das was ihr gefällt.

Wir treffen heute unsere Freundin Biene Maja

diese kleine freche Biene Maja

Maja, alle lieben Maja

Maja, erzähle uns von Dir."

 

Damit ist es amtlich: 3D hat sich durchgesetzt und ist nicht mehr aufzuhalten.

Denn die Porno-Industrie ist auf den vor sich hin dümpelnden 3D-Zug aufgeprungen.

Denn genauso wie annodazumal die Pornoindustrie die Videokassette erst salonfähig machte, mußte offensichtlich auch dem 3D Kino unter die Arme gegriffen werden.

In Hong Kong jedenfalls startete letztes Wochenende der erste Pornofilm komplett in 3D. Und spielte 20.000 Euro mehr in die Kasse als Avatar an seinem ersten Wochenende. Bravo, was für ein Erfolg. Hoffentlich sind die 3D Brillen Wegwerfbrillen...

Zumindest kann jetzt jeder, der bisher noch schwankte, ob er sich einen dieser teuren 3D-Fernseher oder 3D-Beamer kaufen soll, beruhigt zugreifen. Ab jetzt gehts rund!

Denn wenn die Pornoindustrie einmal etwas für sich erkannt hat, läßt sie davon ganz sicher nicht mehr ab. Und die "normale" Filmindustrie hat nur darauf gewartet, dass sich die Hardwarebasis verbreitert. Denn was nützen die ganzen schönen 3D Features, wenn niemand sie sehen kann?

Bei der Gelegenheit, wer noch etwas warten möchte, die Zeiten, wo man zum 3D immer auch passende Brillen benötigt, neigen sich dem Ende zu.

Neben der neuesten Nintendo-Spielkonsole, dem ersten Samsung-Handy und dem ersten Toshiba-Notebook mit 3D-Bildschirmen ohne Brillenzwang werden auch bald die ersten Großbildfernsehschirme auf den Markt kommen. Und dann ist endlich Schluß mit den lästigen Brillen.

 

Schreckensnachrichten aus Japan bannen uns vorm Fernsehgerät: Erdbeben und Tsunami, eine drohende Atomkatastrophe, tausende Tote, zehntausend Vermisste, hunderttausende obdachlos.

Und der Alltag geht weiter, trotz der Schäden, die das Erdbeben hinterließ und vielleicht für immer hinterlassen wird.

Der Alltag in Japan geht weiter und auch unserer. Doch das Schicksal der Menschen in Japan bewegt uns alle sehr und gerade jetzt.


Benefiz-Poster-Web.jpg Helfen wir. Von Zivilgesellschaft zu Zivilgesellschaft. Von Mensch zu Mensch. Auf Augenhöhe. Aus Respekt, aus Mitgefühl, aus Solidarität.


Helfen wir, weil wir alle in Katastrophen menschliche Nähe brauchen, weil wir sagen, wir sind bei euch. Weil wir nicht sagen, uns kann das nicht geschehen, weil wir nicht sagen, ihr habt genug.

 

Helfen wir, weil wir den Nächsten sehen, auch wenn er 9000 km entfernt lebt. Weil wir ein Zeichen der Hoffnung setzen wollen, weil wir nicht blind durch unser Leben gehen, weil wir eben Menschen sind.


Am Sonntag, den 10. April setzt ein Benefizkonzert in der Müncheberger Kirche ein Zeichen, eines von hoffentlich vielen, ein sichtbares, ein hörbares auf jeden Fall.


Es spielen Tino Eisbrenner, Dirk Zöllner & Andre Gensicke (DIE ZÖLLNER), Gotte Gottschalk, Christian Haase sowie Jan Preuß & Die Geheime Gesellschaft. Eine einmalige Kombination von mitreißenden Musikern und Ausnahmetextern rockt die Kirche in Müncheberg. Schließlich ist Musik die gemeinsame Sprache der Welt und selbst unser Herz versteht sie.


Das gespendete Geld wird auf das Konto von http://www.aktion-deutschland-hilft.de/ eingezahlt. Aktion Deutschland Hilft ist das Bündnis der Hilfsorganisationen aus Deutschland.


Wann: Sonntag, 10. April 2011 ab 17 Uhr

Wo: Stadtpfarrkirche Müncheberg

Eintritt: Spende!

 

Veranstalter: Pilgerherberge Landhaus Luckas

UPDATE: Das Konzert brachte inkl. Versteigerung eines mit allen Unterschriften der Musiker versehenen Plakates immerhin 2000 Euro ein.

Seit fast 10 Jahren klagt eine Familie in Italien gegen das Anbringen von Kruzifixen (Kruzifixe sind eine Skulptur eines Menschen der bestialisch gefoltert wird, es werden Nägel durch seinen Körper getrieben und an diesen Nägeln wird er an zwei sich kreuzenden Holzbalken aufgehängt, was anatomisch allerdings Unsinn ist, da der Körper viel zu schwer ist, Hände und Arme würden einfach Reißen) in Klassenräumen in staatlichen Schulen als Eingriff in die Religionsfreiheit.

Vor italienischen Gerichten scheiterte sie allerdings. Sie zog vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und bekam hier in erster Instanz recht.

Ein wütender Aufschrei folgte. Selbst Bummsbacke Berlusconi entdeckte seine religiöse Ader und zog mit Italien in die zweite Instanz.

Die große Kammer des EGMR kam nun zu der Auffassung, dass die Beweise nicht ausreichend seien, dass das Folterbildnis Einfluss auf die Schüler hat. Erst dann, können Eltern verlangen, dass die Kruzifixe abgehängt werden müssen. Außerdem wird den Ländern ein Spielraum eingeräumt, wie hoch der Anteil des Einflusses des K. im Verhältnis zum Erziehungsrecht einzuschätzen ist.

Nach den Richtern sei die Rolle des K. eh am abnehmen und eigentlich nur ein Dekoteil an der Wand. Kindern nichtchristlicher Eltern müssten ein solches Schmuckstück einfach dulden.

Die Befürworter des K fuhren bereits im Vorfeld sämtliche propagandistischen Geschütze auf, denn würde das erstinstanzliche Urteil bestätigt, müsse man in aller Konsequenz Kirchen, Kapellen u.ä. Bauwerke aus dem öffentlichen Straßenbild entfernen.

Dieser Standpunkt geht dabei völlig am Thema vorbei. Denn niemand wird gezwungen, eine Kirche zu betreten, während es kaum die Möglichkeit gibt, sich der Schulpflicht zu entziehen.

Für Deutschland dürfte das Urteil keine Auswirkungen haben. Hier ist ganz klar geregelt, der Staat hat nicht das Recht, das Aufhängen christlicher Symbole in staatlichen Schulen anzuordnen.

Bereits 1995 hat das Bundesverfassungsgericht abschließend geurteilt, dass Anbringen von K. in Klassenräumen die Grenze  zur gebotenen weltanschaulichen Neutralität überschreitet. Das K. ist gerade kein modisches Accessoire oder ein Sinnbild der abendländischen Kultur, sondern steht für spezifische Glaubensinhalte des christlichen Glaubens. 

In Deutschland gilt also weiterhin: Weg mit Folterbildnissen an staatlichen Schulen.

Pünktlich zu Weihnachten spülte sich ein mittlerweile ein Jahr alter Vorgang ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Vor einem Jahr verschickte die GEMA im Auftrag der VG Musikediton die Aufforderung an Kindergärten, jedes Weihnachtslied, welches die Kinder singen sollten, zu notieren und an die GEMA zu melden. Danach werden daraus Lizenzverträge erstellt.

Wer bisher kein Wort verstanden hat: Die Kindergärten sollen für jedes kopierte Notenblat an die VG Musikedition Gebühren zahlen. Bei den Notenblättern handelt es sich um urheberrechtlich geschütztes Material und wer diese kopieren möchte, muss dafür Gebühren bezahlen. Die VG Musikedition vertritt hier die Interessen der Urheber.

Doch darf die VGM wirklich einfach kassieren? Immerhin wurde für den Kopierer, auf dem die Kopien gezogen wurde, bereits ein Urheberrechtsabgabe entrichtet.

Offensichtlich will die VGM hier doppelt kassieren.

Ob die VGM hier zurecht kassieren darf, wird mit letzter Konsequenz wohl die deutsche Gerichtsbarkeit entscheiden.

Doch sollte die VGM recht bekommen, gehören sämtlich pauschalen Urheberrechtsabgaben auf den Prüfstand: Kopierer, Drucker, CD/DVD-Brenner, CD/DVD/Rohlinge, Videokassetten, Musikkasseten, Festplatten, Computer...

Für die Kindergärten gibt es aber eine Alternative, GEMA/VGM-freie Musik/Noten: Der Verein Musikpiraten hat 26 Weihnachtslieder gesammelt, die frei vervielfältigt werden können.

Damit und mit weiteren Liederbüchern kann der Abzocke durch die Verwertungsgeselschaften zumindest eins ausgewischt werden.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat einer Klage des Senders Radio Paradiso stattgegeben und die Entscheidung der MABB vorläufig aufgehoben.
Damit darf Paradiso über den 30.11.10 hinaus den Sendebetrieb weiterführen, bis zur endgültigen Klärung.
Die Entscheidung des Gerichtes ist dabei nicht unumstritten. Auf der einen Seiten sprach das Gericht von einem Lizenzentzug. Die Sendelizenz ist jedoch nicht entzogen worden, sondern regulär ausgelaufen und nicht erneut an Paradiso vergeben worden.
Für unabhängige Beobachter ist diese Entscheidung kaum als Vorindiz zu werten. Denn sowohl die MABB und auch Oldiestar werden aller Wahrscheinlichkeit durch die Instanzen gehen, wenn nötig.
Für Paradiso jedoch geht es ums nackte überleben. Insofern greift man dort natürlich nach jedem Strohhalm, der vielleicht doch Rettung bringen könnte.  
Radio Paradiso im Web: Livestream
Oldi Star im Web: Livestream

Scharia, Scharia, ja, davon hab ich schon mal was gehört. Hatte doch irgendwas mit dem Islam zu tun.

Richtig. Die Scharia ist das religiös legitimierte und unabänderliche Gesetz des Islams. Grundsätzlich steht es für eine Rechtsprechung gemäß dem (auch biblischen) Motto: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Die Scharia ist damit für den Islam das, was das BGB für Deutschland ist. Zumindest wenn man sehr viele Haare nimmt, um diese Vergleich herbeizuziehen.

Denn die Scharia ist viel mehr. Für Muslime ist sie der der verbindliche Wegweiser, der den Menschen zu Gott führen soll.

Also so etwas wie die Bibel für die Christen? Also ein Märchenbuch? 

Nein, das Märchenbuch der Muslime ist der Koran. Die Scharia ist *das* Gestz! Dieses Gesetz ist für alle Menschen einer islamischen Gesellschaft verbindlich. Auch Nichtmuslime müssen sich an dieses Gesetz halten, im Gegensatz zur Bibel, die nur für Christen verbindlich ist.

Die Scharia regelt alle äußeren Beziehungen und Verpflichtungen des Menschen zu Gott und den Mitmenschen. Die Scharia ist unfehlbar. Und genau deshalb sollte jeder gesunde, normal denkende Mensch dieses Machwerk ablehnen! Dazu kommen die Inhalte der Scharia selbst, die Menschenverachtung, die Legitimierung von Gewalt gegen Andersdenkende, die Diskriminierung von anderen Religionen, anderen Menschen, die Missachtung der Gleichberechtigung der Frau.

Todesstrafe, Steinigung, Auspeitschungen für geringfügige Vergehen sind bei der Anwendung der Scharia an der Tagesordnung. Dazu kommt, dass Menschen anderer nicht-islamischer Staaten schnell für vogelfrei erklärt werden können. Mord im Namen der Scharia, keine Seltenheit. Salman Rushdie kann ein Lied davon singen

Die Scharia gilt in weiten Teilen der Welt:

  • Nigeria (einige Bundesstaaten)
  • Malediven
  • Iran
  • Saudi-Arabien
  • Bangladesch
  • Mauretanien
  • Afghanistan
  • Sudan (nicht Südsudan)
  • Gambia
  • Senegal
  • Katar
  • Kuweit
  • Bahrein
  • Indonesien (autonome Provinz Aceh)
  • Jemen
  • Pakistan (Teilgebieten)
  • Somalia
  • Malaysia (duales Rechtsystem

In Algerien, Indonesien oder Ägypten sind Teilen der Scharia ins zivile Rechtsystem übernommen worden.

Von Reisen in diese Länder kann nur abgeraten werden, da es für Nicht-Muslime sehr leicht möglich ist, mit Teilen der Scharia in Konflikt zu geraten und damit wächst die Gefahr drakonischer (und nach europäischem Denken völlig unangemessener) Strafen.

Normalerweise sollte gelten: Andere Länder, andere Sitten. Doch eine Gefahr wird völlig unterschätzt.

Auch westliche Staaten haben eine Rechtsprechung, die die Scharia zugrunde legen.

Durch das internationale Privatrecht kann die Scharia leicht Rechtswirkung entfalten.

In Deutschland sind mehrere Urteile rechtskräftig nach denen unter Bezug auf die Scharia die Angeklagten, meist Männer die entweder ihre Frauen schlugen oder ihre Töchter töten wollten, da diese Ehebruch begangen haben sollen (gemäß Scharia ist auch eine Vergewaltigung Ehebruch) nicht oder nur zu geringen Strafen verurteilt wurden. Allerdings findet die Anwendung der Scharia ihre Grenzen in den Normen und Grundvorstellungen des Grundgesetzes.

Im Vereinigten Königreich kann jedoch ein religiöses Schiedsgericht von beiden Parteien auf freiwilliger Basis angerufen werden, das dann gültige und vollstreckbare Urteile sprechen darf. Aber auch hier müssen diese Urteile die Normen der Gesellschaft erfüllen.

Kritischer ist die Situation in Griechenland. Hier kann sich die muslimische Minderheit untereinander durchaus der Gerichtsbarkeit der Scharia unterwerfen.

Auch andere Staaten erwägen, in bestimmten Bereichen durch die Einführung einer Parallelgerichtsbarkeit im Ehe- und Familienrecht Scharia-Bestimmungen entgegen zu kommen. Südafrika ist hier ein Beispiel.

Erstaunlicherweise wird in den Niederlanden die Einführung der Scharia in universitären Kreisen heftig diskutiert. Auslöser soll eine Bemerkung des Justizministers 2006 gewesen sein, der sich die Einführung der Scharia gut vorstellen können, wenn der Wähler dies so wolle.  

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte urteilte jedoch in mehreren Verfahren, dass die Scharia unvereinbar mit demokratischen Grundsätzen sei.

An der Einführung der Scharia kann man also problemlos das demokratische Grundverständnis eines Staates ablesen. Kein Staat auf obiger Liste darf sich damit mit dem Prädikat Demokratie schmücken!

 

Lena gewinnt mit großem Abstand den Eurovision Songcontest. Nach 1982 mit "Ein bisschen Frieden" von Nicole gewinnt im Jahr 2010 wieder eine Deutsche den europäischen Musikwettbewerb.

Die Aufteilung der Punkte in Zuschauervoting und Jury-Wertung bewirkte eine Homogenisierung der Punkte. Trotzdem fiel eine gewisse regionale Wichtung immer noch auf.

Trotzdem, 246 Punkte für Lena, sensationell! Der Zweitplazierte, die Türkei, erhielt 170 Punkte. Auf dem dritten Platz folgte mit 162 Punkten Rumänien.

Die Briten, die unlängst noch über Lenas Englisch ablästerten, kamen völlig abgeschlagen mit nur 10 Punkten auf den letzten Platz. Eine gewisse Schadenfreude darf hier deshalb erlaubt sein!

Herzlichen Glückwunsch Lena!

Nachdem Philippinenhof.net zu den ersten gehörte, die die traurige Nachricht vom bevorstehenden Ende von Radio Paradiso in die Weiten des Internets posaunte, schlagen nunmehr die Wellen der Empörung hoch, selbst bei Personen, denen die christliche Ausrichtung des Senders auf den Senkel ging, und die dennoch der Meinung sind, schon aus pluralistischen Erwägungen heraus, dass mit dem Verschwinden von Paradiso ein wichtiger Farbtupfer verstummt.

Doch der Reihe nach. Was war passiert: Der Medienrat Berlin-Brandenburg entschied unlängst, die Sendefrequenz 98,2 MHz im UKW-Band (zusätzlich auch die anderen von Paradiso genutzten Frequenzen 105,9 MHz, 95,5 MHz und 90,4 MHz) neu zu vergeben.

Im Radio-Bereich werden die zur Verfügung stehenden Frequenzen mittels Ausschreibung für eine bestimmte Zeit vergeben. Nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer kann die Lizenz verlängert werden. Da die Lizenz jedoch bereits einmal verlängert wurde, musste eine erneute Verlängerung in Form einer Ausschreibung erfolgen. die MABB vergab die Lizenz nicht wieder an Radio Paradiso.

An die Lizenz sind bestimmte Bedingungen geknüpft. Zum Beispiel darf der Berliner Nachrichtensender Inforadio keine Musikbeiträge spielen.

Erfüllt ein Sender die Lizenzbedingungen nicht mehr, kann ihm die Lizenz entzogen werden oder, wie im Fall Paradiso, die Verlängerung verweigert werden.
Offensichtlich muss der Medienrat der Meinung gewesen sein, Paradiso würde die Bedingungen nicht mehr erfüllen.  Ein Indiz soll die Verringerung des Wortanteils von täglich 183 Minuten (2006) auf nur noch 72 Minuten (2008) sein.

Da der Sender jedoch alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen wird, scheint der Sender hier anderer Meinung zu sein. In der Tat forderte die MABB Radio Paradiso zu einer Stellungnahme auf. Diese Stellungnahme wurde abgegeben und der Medienrat gab sich damit zufrieden, denn er meldete sich nicht mehr beim Sender. Die alle zwei Jahre vom MABB in Auftrag gegebene Studie, auf deren Basis die Reduktion gemessen wurde, würde nunmehr nach einhelliger Meinung für den Betrachtungszeitraum 2008-2010 zu einem völlig andern Ergebnis kommen, der Wortanteil würde sogar geringfügig höher als 2006 liegen.

Mittlerweile formiert sich Widerstand gegen die Entscheidung des Medienrates.
Prominentester Fürsprecher ist der evangelische Landesbischof von Berlin-Brandenburg Markus Dröge.

Dröge bezeichnete die Entscheidung als völlig unverständlich. Dröge über den Sender: "Radio Paradiso hat gezeigt, dass auch im privaten Rundfunk ein Programm möglich ist, ohne dass dabei Anrufer veralbert, zu Glücksspielen animiert oder mit teuren kostenpflichtigen Telefonnummern verführt werden sollen."

Mathias Gülzow, Geschäftsführer von Radio Paradiso, wurde ebenfalls überrascht. Es habe in all den Jahren nicht eine Abmahnung gegeben, dass eventuell gegen Lizenzbedingungen verstoßen wurde.

Man darf nicht vergessen, Paradiso wurde die Lizenz nicht entzogen, sondern nicht verlängert. Allerdings ist das ein in Deutschland einmaliger Fall, dass auf diese Weise ein etablierter Sender eine Lizenz verliert.

Besonders dramatisch: 64 Mitarbeiter verlieren ihren Job.

Mathias Gülzow gab dem radio1 Medienmagazin ein Interview und nutzte die Chance, seine Sicht der Dinge kund zu tun.



Wie geht es weiter?

Noch ist die Entscheidung nicht rechtskräftig. Es ist auch ungewöhnlich, eine Pressemitteilung zu verschicken, bevor die Entscheidung selbst zugestellt wurde.

Am 22.Juni soll die Entscheidung in einem schriftlichen Bescheid mitgeteilt werden.

Spätestens dann dürften alle Messen gelesen sein. Denn gerichtlich angreifbar ist die Entscheidung der MABB kaum, schliesslich wurde, es muss so deutlich gesagt werden, die Lizenz nicht entzogen, sondern nicht verlängert.

Ab November wird Paradiso seinen Sendebetrieb einstellen. Ob Paradiso sich zum Webradio wandeln wird, darf bezweifelt werden. Das Internet wird immer noch deutlich überschätzt. Außerdem ist ein Senden im Netz kaum  mit einer On-Air-Ausstrahlung vergleichbar. Während die Anzahl der Hörer beim klassischen Empfang kaum begrenzt ist (Radio Paradiso hat. z.B. aktuell ca. 31.000 Zuhörer pro Stunde) setzt die Internetbandbreite hier klare Grenzen.

Rechenbeispiel: wird der Internetstream mit 128 KBit ausgestrahlt, muss der Sender bei nur 1000 Hörern eine Bandbreite von 128 KBit*1000= 125 MBit bereitstellen, um allen 1000 Hörern eine konstante UKW-ähnliche Qualität zu garantieren. Da üblicherweise nach übertragener Datengröße abgerechnet wird, kommen hier pro Tag 1300 GByte an Daten zusammen. Ein nicht ganz billiger Spaß!

Daher ist die Reichweite im Internet relativ gering. Es werden zu einer bestimmten Zeit einfach zu wenige Hörer gleichzeitig erreicht.

Wer sich einmal einen Eindruck von Paradiso machen möchte, der Sender ist natürlich auch im Web zu hören: Radio-Paradiso-Web-Stream

Ab November soll dann dieser Sender zu hören sein: Oldiestar-Web-Stream

Vergleicht man beide Sender miteinander, stellt sich schon die Frage, was Oldiestargeschäftsführer Oliver Dunk, bei der Ausschreibung  an Unterlagen beilegte, um den Medienrat von sich und seinem Sender zu überzeugen.


Der Medienrat Berlin-Brandenburg verlängert nicht die Sendelizenz für den Berliner Sender, der seit gut 13 Jahren ein von mehreren evangelischen Kirchen getragenes Programm sendete.

Nachdem die Lizenz einmal verlängert wurde, entschied der Medienrat, die Lizenz an Oldiestar zu vergeben, welches die Frequenz ab November nutzen darf.

Matthias Gülzow, Geschäftsführer von Radio Paradiso, gibt sich kämpferisch. Man werde alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Lizenz doch nicht abgeben zu müssen.

Bis November soll der Sendebetrieb auf jeden Fall aufrecht gehalten werden.

Ein in Zürich lebender Germanist hat Herausgefunden, dass einiges dafür spricht, dass Johanna Spyri sich bei ihrem Kinderbuch "Heidi" von einem deutschen Kinderbuch des deutschen Autors Hermann Adam von Kamp, "Adelaide, das Mädchen vom Alpengebirge", inspirieren liess.
Das Buch von Kamp erschien 50 Jahre vor Spyris Heidi.
Die Schweizer sind natürlich fuchsteufelswild, dass ihnen ausgerechnet ein deutscher ihre Lieblingsweise wegnehmen will. Denn in der Schweiz ist das Heidi-Dorf Maienfeld eine Tourismusattraktion.
(Vgl.: Germanist entdeckt "Ur-Heidi" bei n-tv.de)
Über die teilweisen an Zensur grenzenden Repressalien des amerikanischen Computerkonzerns Apple wurde hier schon berichtet.
Nun hat der der Hersteller cooler Lifestyle Produkte aus Cuppertino nachgelegt.
Die Pulitzer Preis gekrönten Arbeiten von Mark Fiore, veröffentlicht in der Website des San Francisco Chronicle gibt es auch als iPhone App. Doch Apple wies das kleine Programm zurück, es verstiesse gegen Punkt 3.3.14 der Lizenzvereinbarung. Dieser Punkt wird von Apple meist bei obszönen, pornographischen oder diffamierenden Inhalten verwendet.
Laut Apple würde die App öffentliche Personen verspotten.
Diese Handlungsweise reiht sich ein in eine ganze Linie von Apples Duckmäuserpolitik gegenüber den Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Religion.
Diese Zensurpolitik von Apple läßt den Konzern immer unsympathischer werden. Weshalb Philippinenhof.net bei der Empfehlung bleibt: Wer freien Zugang zu Informationen und Programmen möchte, verweigert sich den Produkten mit dem angeknabberten Apfel.

Womit Politiker sich alles beschäftigen... als ob es in Zeiten von Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, Missbrauchsskandalen in der Kirche nicht wichtigeres gibt.

Auf Youtube findet man einen Spiegel TV Bericht, über die Hamburger Bürgerschaft.

Diese gab ein kleines Büchlein heraus, welches Kindern ein wenig Verständnis für Politik und Demokratie nahebringen wollte.

Die Linke und die Grünen machen nun einen Skandal aus einem kleinen Büchlein: Es sei rassistisch, sexistisch, ausländerfeindlich etc. etc. etc.

Es seinen keine (O-Ton) "Genderung" vorgenommen worden. Falls Sie wissen wollen, was sich darunter verbirgt, können Sie in der Wikipedia nachlesen oder, wenn Sie auch zu denen gehören wie ich, die nichts verstanden haben sich mit dieser kurzen Erklärung zufriedengeben: Es heisst nicht Lehrer, wenn wir allgemein von Lehrern sprechen sondern LehrerInnen.

Damit dieser Text nicht aneckt, korrigieren ich ihn wie folgt: Sämtliche männlichen Bezeichnungen werden korrigiert. Es muss LinkInnen und GrünInnen heissen und PolitikerInnen und KinderInnen. Und um völlig korrekt zu sein, werden sämtliche andere Substantive, pardon SubstantivInnen, ebenfalls genderisiert.: ZeitInnen, WeltwirtschaftskriseInnen, MassenarbeitslosigkeitInnen, MissbrauchsskandalInnen, KirchInnen, SpiegelInnen, TVInnen, BerichtInnen, Hamburger BürgerschaftInnen... ich glaub es reicht...

Skandal! Skandal! Skandal!

Richtig skandalös wird es jedoch durch das Einknicken vor diesem millitanten Feminismus. Denn mittlerweile wurde das Pixi-Buch klammheimlich auf politisch korrekt getrimmt.

Es wurden Köpfe abgesägt und ausgetauscht. Doch leider so dilettantisch, dass man nicht einmal eine Lupe braucht, um die Bilderfälschung zu entdecken.

Und natürlich wurden auch die Namen multikulturellisiert. Jetzt steht auch ein Aydan zur Abstimmung zur Wahl zum Klassensprecher und man darf einer Swetlana aus dem Labyrinth helfen.

Es ist übrigens diskriminierend! Wieso darf Swetlana zur Post und die beiden Jungs müssen die Drecksarbeit machen und zum Müll gehen (Labyrinthspiel)?

Gleichheit! Brüd... nein Schwesterlichkeit und Freiheit! Gleiches Recht für alle. Alle hätten zur Post gehen sollen, um danach den Müll zu trennen.

Und man hätte ja wenigstens erwarten können, dass die Schüler nicht einfach nur zu einem Politiker gehen und mit ihm sprechen, es hätte mindestens eine lesbische, afrikanische, behinderte Politikerin sein müssen! Das und nur das ist politisch korrekt! Und der Familienkonferenz hätte ein schwules Pärchen vorstehen müssen. Immer diese Halbherzigkeiten!

Fazit: Die spinnen die Hamburger!

PS: Das Büchlein selbst ist sonst ganz ok, ein bisserl platt und dogmatisch, aber ok.

Am 4.12. wird der diesjährige Weihnachtsmarkt rund um die Kirche herum eröffnet.
Am Freitag von 15-20 Uhr und am Samstag von 14 bis 20 Uhr wird es wieder ein buntes Programm geben.
Das genaue Programm findet man im Müncheberger Anzeiger abgedruckt (Seite 14).
Am Sonntag wird in Berlin abgestimmt.
Die Initiative ProReli möchte bewirken, dass das Pflichtfach Ethik/Lebenskunde/Religion als Pflichtfach abgeschafft wird und die Schüler sich zwischen zwei Fächern (Wahlpflichtfach) entscheiden müssen:
-> Religionsunterricht
oder
-> Lebenskunde/Ethik/Religion
Warum ist dieser Gesetzesvorschlag abzulehnen?
Die überwiegende Mehrheit der Kinder möchte am Fach LER teilnehmen. Kommt der Gesetzentwurf durch, müssen die Kinder sich für ein Fach entscheiden. Denn beide Fächer zu wählen ist definitiv ausgeschlossen.
Mit dem Gestz wird also die Möglichkeit, sich umfassend eine Meinung bilden zu können, aufs Gröbste eingeschränkt. Der Pluralismus wird zugunsten einer Mono-Kultur zusammengeschrumpft.
Deshalb NEIN zum Gesetzentwurf und damit JA zu Toleranz und Freiheit, der Freiheit sich gegen ein "entweder oder" sondern auch für ein "und" sich entscheiden zu dürfen!
Wie wird der Volksentscheid gültig?
Die Befürworter des Gesetzentwurfes müssen zwei Hürden überwinden:
1. Es müssen mehr Ja als Nein Stimmen abgegeben werden
UND
2. Es muß eine Mindestzahl von Ja-Stimmen zusammenkommen, konkret: ein Viertel aller Wahlberechtigten müssen mit Ja stimmen
Für die Befürworter einer Wahlfreiheit, also GEGEN den Gesetzentwurf (NEIN-Stimmen), die jetzt meinen, wenn man zu Hause bleibt, hat man defakto mit Nein gestimmt muss gesagt werden, dass dies nur zutrifft, solange weniger als ein Viertel der Wahlberechtigten mit JA stimmt. Um sicher zu gehen, dass die eigene Meinung gezählt wird, wenn mehr als 25% mit JA stimmen, sollte man auf jedenfall zur Wahl gehen und dort konkret NEIN ankreuzen.

Also:

NEIN gegen den Gesetzentwurf.
Vom 12. bis 14. Juni wird in Müncheberg das diesjährige Stadtfest stattfinden.
Zentrale Veranstaltungsplätze werden wieder der Müncheberger Marktplatz und die Waschbankwiese sein. Aber auch an anderen Orten in Müncheberg wird es Aktivitäten geben. Die Gewerbetreibenden sind aufgerufen, an diesen Tagen ihre geschäfte zu öffnen, um mitzuhelfen, dass Müncheberg an diesem Wochenende ein Publikumsmagnet wird.
Selbstverständlich wird Philippinenhof.net über das Fest zu gegebener Zeit berichten!
Am 1. Juni, zum Kindertag, findet am und im Eiscafe Tropical, Waldstr. 14, Müncheberg, das zweite Kinder- und Siedlungsfest statt. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Märkisch Oderland, die wieder eine Hüpfburg stellt, wird es ein buntes Treiben geben, bei dem die Kinder im Mittelpunkt stehen werden.
Bürgermeisterin Barkusky wird die Eröffnungsrede halten. Und dann kann das Markttreiben, die Unterhaltung, das Essen und Trinken beginnen...

Januar 2012

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