Eine Stimmähnlichkeit macht noch keinen guten Sänger
So kann man zusammenfassen, wie das von der Müncheberger Firma Pilgerbier veranstaltete Konzert von "Imagine The John Lennon Collection" anlässlich des 9. Oktober 2011 zu Ehren des 71. Geburtstags der Rocklegende und Beatles- Frontmann John Lennon (der 1980 ermordet wurde) sich den Besuchern darstellte.
"Hart am Original" nennt die Liverpool Daily Post die Stimme von Lutz Richter- und die Ankündigung auf dem Konzertplakat für das Konzert in der Stadtpfarrkirche Müncheberg zitiert diese Erwähnung in der Hoffnung auf eine volle Kirche. Fakt ist jedoch, daß sich gerade mal 70 Menschen an diesem Sonntagabend um 20 Uhr eingefunden haben und die Kirche relativ leer wirkte.
Wo man die Karten für andere Gruppen die in der Müncheberger St.Marienkirche auftreten schon Wochen im Voraus kaufen muss, weil die Kirche am Konzertabend aus allen Nähten platzt sind hier noch jede Menge Karten an der Abendkasse vorhanden.

Und die Menschen, die gekommen sind, von zwei Ausnahmen abgesehen, überwiegend Menschen im zweiten und dritten Lebensdrittel, müssen auch noch frieren. Denn zum einen ist die Kirche diesmal nicht beheizt und da keine Stimmung aufkommt heizt man sich auch nicht durch Mitklatsch- Mitstampf oder Mitsingpartien auf.
Bis zum Schluss sitzen die anwesenden Zuhörer überwiegend steif auf ihren Plätzen, nur in den allerletzten 2 Liedern wippen, lachen, klatschen einige der Anwesenden mit, aber das auch nur, weil für das letzte sehr bekannte Lied, "All you need is love" explizit dazu aufgerufen wurde.
Was war passiert?
In der Ankündigung auf dem Plakat zum Konzert war zu lesen:
"Gut gespielten Songs wie „Revolution" kann sich wohl kaum jemand entziehen - und in diesem Fall, mit einer Stimme, ganz nah dran am Original von Lennon, erst recht nicht. "
Und genau dort lag der Hund begraben. Denn gut gespielt waren die Songs, von einigen unrühmlichen Ausreissern seitens der Begleitgitarre abgesehen, allesammt.
Ganz besonders mitreissend war der junge Schlagzeuger, Robert Sadlowsky der trotz einer fiesen Erkältung 110% gab, immer im Takt lag, auch Feinheiten der Schlagtechnik von Beatles- Schlagzeuger Ringo Starr mit Bravour meisterte und eine sehr gute klangliche Grundlage vorgab. Denn was sind schon Beatles ohne den Beat?
Die Gitarren röhrten wo sie röhren mussten, kreischten wenn es im Original so klang und auch sanfte Passagen wurden entsprechend gespielt- nur die Lautstärke stimmte meistens nicht.
Auch der Bass, übrigens optisch authentisch, von der Firma Rickenbacker und auch im gleichen Design wie John Lennon selbst eine besaß und auf einigen Fotos und Videos von ihm zu sehen ist, war phantastisch, ebenso wie das Keyboard, beides absolut virtuos gespielt von Eugen Braumann, der nicht nur beim Gesang und in seinen instrumentalen Leistungen absolut überragend war, sondern auch im Vergleich zu den beiden Gitarristen optisch sehr ansprechend war.
Recherchen ergaben, daß dieser Bassist der in dieser Combo eher ruhig und im Hintergrund steht, und mit seinen perfekt gespielten Basslines eine gute Soundbasis erzeugt, auch noch in einer anderen Band spielt. Beatles- Fans aus der Berlin- Brandenburger Region dürfte der Name "Frankie goes to Liverpool" sicher ein Begriff sein. Und eben dort, bei Frankie goes to Liverpool hat Eugen Braumann eine tragendere Rolle und genug Erfahrung und Übung gesammelt um bei diesem Konzert von "Imagine- The John Lennon Collection" absolut hervorzustechen in seiner Brillianz.
Zumindest für die Zuhörer, die über ein entsprechend geschultes Gehör verfügen und in der Lage waren sich auf seine Partien zu konzentrieren, was angesichts der Gesammtlautstärke und dem Gesangspart des Leadsängers eine echte Herausforderung war.
Daß keine Stimmung aufkam, lag aber vor allem an der nicht mehr angenehmen Lautstärke insgesammt und am Sänger Lutz Richter. Vermutlich war die Lautstärke so dermaßen überdreht um seine zahlreichen Schwächen zu kaschieren. Fakt ist, daß er sehr oft nicht nah genug am Mikro war um seinen Gesang aufzufangen (manchmal hatte man den Eindruck daß es daran lag weil er ja auch noch die Leadgitarre spielen musste), sodass er nichtmal in der ersten Reihe zu verstehen war. Und das nichtmal von einem anwesenden Englischen Muttersprachler. Der Veranstalter behauptete die Probleme an der Akustik lägen am Ort, der Kirche, und ihrer typischen Akustik, doch Fakt ist, daß bei anderen Konzerten in dieser Kirche, selbst bei ebenfalls verstärkten Instrumenten eine sehr gute Akustik herrscht und daß es Videos vom Sänger in dieser Combo und auch als "Lutz Richter Coverband" im Internet gibt, die an ganz anderen Veranstaltungsorten gedreht wurden und wo die gleichen angeblichen "Akustikprobleme" (der Sänger ist schwer zu verstehen) ebenfalls dokumentiert sind.
Im Internet kann man übrigens in der Tat anhand der Popularität der Videos dieser Gruppe, ihren Aufrufszahlen, den fehlenden Kommentaren, der fehlenden eigenen Webseite zum Konzertzeitpunkt gut sehen, in welcher Liga sie spielt. Im Vergleich dazu kommt die Beatles- Coverband "Frankie goes to Liverpool" auf deutlich mehr. Letztere hätte dann, dem Argument des Veranstalters folgend auch eher in die Akustik der Kirche gepasst.
An Stellen wo John Lennon vom Stimmvolumen her alleine in der Lage war die Geangspartien auszufüllen mussten hier gleich 3 Männerstimmen dafür sorgen, daß zumindest dieser Schwachpunkt von Lutz Richter ausgeglichen wird. Vor allem im Song "Jealous Guy" fiel das auf.

Manche wirklich inhaltlich und biographisch relevanten Songs bringt er mit den Emotionen eines Kastenbrotes rüber, etwa "Don't Let me Down", andere wie "Mother" oder "Cold Turkey" kommen emotional zwar adäquat rüber, aber auch nur, weil der Sänger ebenfalls zugibt, daß er ein Junkie war und einen Drogenentzug hinter sich hatte und selber eine schlimme Kindheit. Und angesichts seiner fehlenden Zähne, dem gegerbten Gesicht, der aufgesetzten Affektiertheit und der Wirkung, als hätte man einen Trunkenbold von der Straße Nordostberlins geholt, kauft man ihm das auch tatsächlich ab - und das kommt dann immerhin der Performance der Lieder zugute. Aber auch nur dieser beiden.
Und zu dieser Schwierigkeit die Original- Emotionen zu transportieren gesellt sich noch ständiges ins- Mikrophon-Brüllen. Leider waren das noch nichtmal alle Schwächen.
Die frappierendsten Störfaktoren, die die Zuschauer nachweislich immer und immer wieder als abstoßend empfanden, waren der extrem starke deutsche Dialekt im Englischen und die bis auf 2 Ausnahmen stets vorherrschenden Textsicherheitsprobleme. Pemantent wurden Wörter oder ganze Sätze vergessen, wiederholt um vergessenen Text zu kaschieren oder sinnverwandte Wörter genommen. Und eigentlich kann man von einem Sänger der sich rühmt dem Original nahezukommen erwarten daß er solange übt, bis er die absolut grundlegendsten Aussprachefehler der englischen Sprache nicht macht. Die Originalstimme spricht Englisch mit Liverpool Dialekt, kein Schulenglisch mit Lernanfänger- Deutsch Dialekt. Oft hatte man das Gefühl er bemüht sich noch nichtmal um eine gute Aussprache. Ganz im Ernst, Günther Oettinger kann besser Englisch als Lutz Richter, der ja angeblich ach-so Original ist.
Die Textschwächen waren unangenehm, sehr auffällig und zumeist auch peinlich. Besoffene Zuhörer im Vollrausch bei einem Auftritt in anderen Lokalitäten mögen das nicht hören, aber die offensichtlich größtenteils Beatlesbegeisterten Müncheberger und Fürstenwalder Zuhörer stutzen jedes Mal. Ganz besonders bei einem Lied wie "Imagine" -DAS Aushängeschild von John Lennon schlechthin, DAS Lied mit dem jeder ab einem gewissen Alter den Namen John Lennon verbindet, fällt einem das auf. Nach 10 Fehlern haben wir aufgehört mitzuzählen.
Bei Rocklegenden wie den Beatles oder eben John Lennon liegt die Messlatte nunmal höher als bei Eigenkompositionen und man kann davon ausgehen, daß die Texte bekannt sind. Die Anwesenden Hardcore- Fans (die man vor dem Konzert und in der Pause ausmachen konnte) merkten nicht nur Textfehler sondern auch andere Betonung- und sich wie Lutz Richter es beim letzten Lied tat über die Fans lustig zu machen, die aufgrund seiner Anmoderationen schon sofort wussten welches Lied als nächstes kommen würde weil das einfach logisch war im biographischen Zusammenhang, zeugt von fehlendem Respekt vor seinen zahlenden Zuhörern und den eingeschworenen Fans, derer viele gekommen waren um einen schönen Abend zu erleben.
Und als Zugabe ein Lied zu spielen, was schonmal gespielt wurde, beweist auch nicht gerade Kreativität, professionellere Gruppen bereiten immer mindestens eine, andere sogar 3 Zugaben vor um was in der Hinterhand zu haben falls die Zuhörer noch was wollen, oder wie in diesem Fall einfach nicht rechtzeitig aufhörten zu klatschen.
Fazit des Abends: Bis zum Schluss blieb man nur, um zu sehen, ob sich noch eine merkbare Steigerung einstellen würde. Die bei Außentemperaturen um die 5°C unbeheizte Kirche und die überwiegend völlig störend empfundene Lautstärke waren eine Zumutung.
Zugegeben, die Stimme an sich, das Timbre, die Höhe, das Volumen, die Tonlage, die Klangtemperatur waren in der Tat der Stimme von John Lennon sehr ähnlich. Fast so sehr wie bei Lennons Söhnen. Aber das war es dann auch schon.
Zu wenig für 10 Euro Eintrittsgeld.
"Hart am Original" nennt die Liverpool Daily Post die Stimme von Lutz Richter- und die Ankündigung auf dem Konzertplakat für das Konzert in der Stadtpfarrkirche Müncheberg zitiert diese Erwähnung in der Hoffnung auf eine volle Kirche. Fakt ist jedoch, daß sich gerade mal 70 Menschen an diesem Sonntagabend um 20 Uhr eingefunden haben und die Kirche relativ leer wirkte.
Wo man die Karten für andere Gruppen die in der Müncheberger St.Marienkirche auftreten schon Wochen im Voraus kaufen muss, weil die Kirche am Konzertabend aus allen Nähten platzt sind hier noch jede Menge Karten an der Abendkasse vorhanden.
Und die Menschen, die gekommen sind, von zwei Ausnahmen abgesehen, überwiegend Menschen im zweiten und dritten Lebensdrittel, müssen auch noch frieren. Denn zum einen ist die Kirche diesmal nicht beheizt und da keine Stimmung aufkommt heizt man sich auch nicht durch Mitklatsch- Mitstampf oder Mitsingpartien auf.
Bis zum Schluss sitzen die anwesenden Zuhörer überwiegend steif auf ihren Plätzen, nur in den allerletzten 2 Liedern wippen, lachen, klatschen einige der Anwesenden mit, aber das auch nur, weil für das letzte sehr bekannte Lied, "All you need is love" explizit dazu aufgerufen wurde.
Was war passiert?
In der Ankündigung auf dem Plakat zum Konzert war zu lesen:
"Gut gespielten Songs wie „Revolution" kann sich wohl kaum jemand entziehen - und in diesem Fall, mit einer Stimme, ganz nah dran am Original von Lennon, erst recht nicht. "
Und genau dort lag der Hund begraben. Denn gut gespielt waren die Songs, von einigen unrühmlichen Ausreissern seitens der Begleitgitarre abgesehen, allesammt.
Ganz besonders mitreissend war der junge Schlagzeuger, Robert Sadlowsky der trotz einer fiesen Erkältung 110% gab, immer im Takt lag, auch Feinheiten der Schlagtechnik von Beatles- Schlagzeuger Ringo Starr mit Bravour meisterte und eine sehr gute klangliche Grundlage vorgab. Denn was sind schon Beatles ohne den Beat?
Auch der Bass, übrigens optisch authentisch, von der Firma Rickenbacker und auch im gleichen Design wie John Lennon selbst eine besaß und auf einigen Fotos und Videos von ihm zu sehen ist, war phantastisch, ebenso wie das Keyboard, beides absolut virtuos gespielt von Eugen Braumann, der nicht nur beim Gesang und in seinen instrumentalen Leistungen absolut überragend war, sondern auch im Vergleich zu den beiden Gitarristen optisch sehr ansprechend war.
Recherchen ergaben, daß dieser Bassist der in dieser Combo eher ruhig und im Hintergrund steht, und mit seinen perfekt gespielten Basslines eine gute Soundbasis erzeugt, auch noch in einer anderen Band spielt. Beatles- Fans aus der Berlin- Brandenburger Region dürfte der Name "Frankie goes to Liverpool" sicher ein Begriff sein. Und eben dort, bei Frankie goes to Liverpool hat Eugen Braumann eine tragendere Rolle und genug Erfahrung und Übung gesammelt um bei diesem Konzert von "Imagine- The John Lennon Collection" absolut hervorzustechen in seiner Brillianz.
Zumindest für die Zuhörer, die über ein entsprechend geschultes Gehör verfügen und in der Lage waren sich auf seine Partien zu konzentrieren, was angesichts der Gesammtlautstärke und dem Gesangspart des Leadsängers eine echte Herausforderung war.
Daß keine Stimmung aufkam, lag aber vor allem an der nicht mehr angenehmen Lautstärke insgesammt und am Sänger Lutz Richter. Vermutlich war die Lautstärke so dermaßen überdreht um seine zahlreichen Schwächen zu kaschieren. Fakt ist, daß er sehr oft nicht nah genug am Mikro war um seinen Gesang aufzufangen (manchmal hatte man den Eindruck daß es daran lag weil er ja auch noch die Leadgitarre spielen musste), sodass er nichtmal in der ersten Reihe zu verstehen war. Und das nichtmal von einem anwesenden Englischen Muttersprachler. Der Veranstalter behauptete die Probleme an der Akustik lägen am Ort, der Kirche, und ihrer typischen Akustik, doch Fakt ist, daß bei anderen Konzerten in dieser Kirche, selbst bei ebenfalls verstärkten Instrumenten eine sehr gute Akustik herrscht und daß es Videos vom Sänger in dieser Combo und auch als "Lutz Richter Coverband" im Internet gibt, die an ganz anderen Veranstaltungsorten gedreht wurden und wo die gleichen angeblichen "Akustikprobleme" (der Sänger ist schwer zu verstehen) ebenfalls dokumentiert sind.
Im Internet kann man übrigens in der Tat anhand der Popularität der Videos dieser Gruppe, ihren Aufrufszahlen, den fehlenden Kommentaren, der fehlenden eigenen Webseite zum Konzertzeitpunkt gut sehen, in welcher Liga sie spielt. Im Vergleich dazu kommt die Beatles- Coverband "Frankie goes to Liverpool" auf deutlich mehr. Letztere hätte dann, dem Argument des Veranstalters folgend auch eher in die Akustik der Kirche gepasst.
An Stellen wo John Lennon vom Stimmvolumen her alleine in der Lage war die Geangspartien auszufüllen mussten hier gleich 3 Männerstimmen dafür sorgen, daß zumindest dieser Schwachpunkt von Lutz Richter ausgeglichen wird. Vor allem im Song "Jealous Guy" fiel das auf.
Manche wirklich inhaltlich und biographisch relevanten Songs bringt er mit den Emotionen eines Kastenbrotes rüber, etwa "Don't Let me Down", andere wie "Mother" oder "Cold Turkey" kommen emotional zwar adäquat rüber, aber auch nur, weil der Sänger ebenfalls zugibt, daß er ein Junkie war und einen Drogenentzug hinter sich hatte und selber eine schlimme Kindheit. Und angesichts seiner fehlenden Zähne, dem gegerbten Gesicht, der aufgesetzten Affektiertheit und der Wirkung, als hätte man einen Trunkenbold von der Straße Nordostberlins geholt, kauft man ihm das auch tatsächlich ab - und das kommt dann immerhin der Performance der Lieder zugute. Aber auch nur dieser beiden.
Und zu dieser Schwierigkeit die Original- Emotionen zu transportieren gesellt sich noch ständiges ins- Mikrophon-Brüllen. Leider waren das noch nichtmal alle Schwächen.
Die frappierendsten Störfaktoren, die die Zuschauer nachweislich immer und immer wieder als abstoßend empfanden, waren der extrem starke deutsche Dialekt im Englischen und die bis auf 2 Ausnahmen stets vorherrschenden Textsicherheitsprobleme. Pemantent wurden Wörter oder ganze Sätze vergessen, wiederholt um vergessenen Text zu kaschieren oder sinnverwandte Wörter genommen. Und eigentlich kann man von einem Sänger der sich rühmt dem Original nahezukommen erwarten daß er solange übt, bis er die absolut grundlegendsten Aussprachefehler der englischen Sprache nicht macht. Die Originalstimme spricht Englisch mit Liverpool Dialekt, kein Schulenglisch mit Lernanfänger- Deutsch Dialekt. Oft hatte man das Gefühl er bemüht sich noch nichtmal um eine gute Aussprache. Ganz im Ernst, Günther Oettinger kann besser Englisch als Lutz Richter, der ja angeblich ach-so Original ist.
Die Textschwächen waren unangenehm, sehr auffällig und zumeist auch peinlich. Besoffene Zuhörer im Vollrausch bei einem Auftritt in anderen Lokalitäten mögen das nicht hören, aber die offensichtlich größtenteils Beatlesbegeisterten Müncheberger und Fürstenwalder Zuhörer stutzen jedes Mal. Ganz besonders bei einem Lied wie "Imagine" -DAS Aushängeschild von John Lennon schlechthin, DAS Lied mit dem jeder ab einem gewissen Alter den Namen John Lennon verbindet, fällt einem das auf. Nach 10 Fehlern haben wir aufgehört mitzuzählen.
Und als Zugabe ein Lied zu spielen, was schonmal gespielt wurde, beweist auch nicht gerade Kreativität, professionellere Gruppen bereiten immer mindestens eine, andere sogar 3 Zugaben vor um was in der Hinterhand zu haben falls die Zuhörer noch was wollen, oder wie in diesem Fall einfach nicht rechtzeitig aufhörten zu klatschen.
Fazit des Abends: Bis zum Schluss blieb man nur, um zu sehen, ob sich noch eine merkbare Steigerung einstellen würde. Die bei Außentemperaturen um die 5°C unbeheizte Kirche und die überwiegend völlig störend empfundene Lautstärke waren eine Zumutung.
Zugegeben, die Stimme an sich, das Timbre, die Höhe, das Volumen, die Tonlage, die Klangtemperatur waren in der Tat der Stimme von John Lennon sehr ähnlich. Fast so sehr wie bei Lennons Söhnen. Aber das war es dann auch schon.
Zu wenig für 10 Euro Eintrittsgeld.
Elisa
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