Schwerer Rückschlag für Technologie- und Innovationsstandort Frankfurt/Oder: First Solar macht dicht

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Das Solar-Firmensterben geht weiter: Nun packt das US-Unternehmen First Solar die Koffer und bricht seine Zelte in Deutschland und insbesondere in Frankfurt/Oder ab.

Man könnte meinen, die Sonne wird knapp und nicht das Öl.

Woran liegt es, dass es den Solarfirmen in Deutschland so schlecht geht? Immerhin gilt Deutschland als führend in der Solartechnologie.

Diese Zeiten sind vorbei. Zulange ruhte sich die Branche auf fetten Subventionen und der durchaus schwer erarbeiteten Technologie-Führerschaft aus. Dabei fiel nicht auf, dass die Produkte offensichtlich nicht selbständig konkurrenzfähig auf dem Weltmarkt waren. Andere Firmen, auch und vor allem aus China laufen den Deutschen den Rang ab.

Wegbrechende deutsche Förderungen scheinen jetzt zwei Dinge zu offenbaren: Ohne ein funktionierendes und konkurrenzfähiges Produkt, ist ein Überleben in der Arena Marktwirtschaft kaum möglich. Und über den Preis kann man alles verkaufen!

Offensichtlich mangelte es an Beidem: Zu teuer, zu gewöhnlich. Kein Wunder, dass die Technologie-Führerschaft weg ist.

Auch First Solar muss mit sinkenden Margen, sinkenden Absatzzahlen und wachsender Konkurrenz klarkommen.

Photovoltaik ist ganz offensichtlich in Deutschland aktuell unsubventioniert nicht überlebensfähig.

Schade.

Auch um die 1200 Arbeitsplätze, die wegfallen.

Aber auf Dauer machen subventionierte Branchen marktwirtschaftlich keinen Sinn. Und 1990 haben wir uns für Marktwirtschaft und gegen Planwirtschaft entschieden. 

Shit happens.

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