Es ist wieder soweit. Das Wetter wird wärmer, die Kinder können wieder öfter draussen im Freien spielen.
Entsprechend häuft sich jetzt natürlich auch das Angebot von z.B. Discountern an verschiedenen Spielgeräten für Draussen. So unlängst bei Aldi Nord, die einen Sandkasten mit Spielhäuschen im Angebot hatten.
Dieser Bausatz ist schnell aufgebaut. Und genauso schnell wird man merken, dass eine "Zutat" fehlt. Der Sandkasten wird nämlich mit ohne Sand geliefert.
Eine kurze Berechnung (Seite x Breite x Tiefe) ergab ein Volumen von ca. 140 Liter (das sind 140 Kubikdezimeter oder 140.000 Kubikzentimeter). Dumm nur, dass Sand üblicherweise in Kilogramm angeboten wird. Ein Liter Sand bringt ungefähr 1,8 Kilogramm auf die Waage. In den Aldi-Buddelkasten passen also rund 250 kg Sand, das sind zehn 25 kg Säcke.
Wo bekommt man nun Spielsand her? Einfach Kies nehmen, ist nicht sinnvoll, zu grob, zu scharfkantig, zu wenig formbar, vielleicht auch lehmhaltig und damit unsauber. Üblicher Spielsand pappt herrlich zusammen, gut für's Sandkuchenbacken und Burgen bauen, ist keimfrei und zweimal gereinigt.
Man kann über einen gängigen Versender wie Amazon Marktplace bestellen. Dort kostet der 25 Kilo-Sack inklusive Versand ca. 12 Euro.
Man kann aber auch zum Baumarkt fahren und dort Spielsand in 25 Kilo-Säcken kaufen. Für 2 Euro pro Sack (Preisbeispiel: Hornbach)!
Für die Versandsäcke werden eindeutig Wucherpreise gefordert!
Es ist schon ein Unterschied, ob man 20,- Euro oder 120,- Euro für eine Sandkastenfüllung zahlt. Qualitativ gibt es keine Unterschiede zwischen dem jeweiligen Sand.
Verbraucher sind also dringend aufgerufen, auch bei etwas relativ trivialen Preise zu vergleichen und Amazon darauf hinzuweisen, welche Abzocke über deren Plattform abläuft.







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