Facebook führt Chronik verpflichtend ein

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Jetzt wird es noch leichter, in der Vergangenheit eines Facebook-Nutzers zu stöbern.

Facebook stellt die Ansicht der in Facebook vom User geposteten EInträge, egal ob eigene Statusberichte, Kommentare auf andere Einträge etc., um.

Nach der Umstellung erhält man eine chronologische Sicht aujf alles, was je innerhalb Facebooks von sich gegeben hat.

Das ist Datenschutzrechtlich bedenklich. An vieles kann man sich gar nicht mehr erinnern. Manches glaubte man auch im Daten-Nirwana verschwunden.

Und nun taucht es wieder auf. Einsehbar bis ins letzte Detail, denn die durchaus möglichen Zugriffsbeschränkungen handhaben nur wenige sehr restriktiv.

Aber einen Vorteil hat die Chronik: Auch der User kann nun eigene Einträge sehr leicht "löschen" und damit sein Profil bereinigen. Löschen in Anführungszeichen deshalb, weil natürlich nichts gelöscht wird, es wird nun für keinen normalen Facebook-Nutzer mehr sichtbar sein. 

Wenn man wissen möchte, wie die eigene Chronik für andere aussieht, kann man sich eine Vorschau anzeigen lassen. Von dieser Funktion sollte man auch ausgiebig gebrauch machen und damit die Zugriffsmöglichkeiten anderer auf eigenen Postings kontrollieren.

Und wenn man abschliessend noch sich selbst kontrolliert und auf eigene Sinnloseinträge wie "Ich trink grad nen Tee" oder "Ich geh ins Bett" oder "Ich sitz in der Bahn und langweile mich" verzichtet und nicht jeden Blödsinn in Facebook kommentieren muss, bleibt die Chronik auch sauber und vielleicht damit in einigen Jahren sogar wirklich lesenswert.

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