Nun ist es vorbei. Die letzte Schlacht geschlagen. Der dunkle Lord, Du-weißt-schon-wer, scheißt nie mehr!
Doch ist Voldemort wirklich tot? Oder war die Autorin J.K. Rowling einfach nur clever (und niemand hat es gemerkt)?
Im sechsten Band, respektive Film, Harry Potter und der Halbblutprinz, lässt sie nämlich unseren Protagonisten eine Erinnerung sehen, in welcher der damals noch junge Tom Riddle seinen Lehrer fragt, ob man denn nicht auch 7 Horkruxe herstellen könne, da 7 doch eine besonders starke magische Zahl sei.
Also rechnen wir einmal nach, wie viele Horkruxe Voldemort auf der Welt verteilte, die Harry und Co. quasi als Schnitzeljagd finden und zerstören mussten.
Doch das bedeutet, es muss noch einen 8. Horkrux geben. Und dieser wird in Band 8 gefunden und vermutlich zerstört werden.
Neunzehn Jahre später, vermutlich, werden die Kinder unserer Helden sich mit dem Müll beschäftigen müssen, den ihre Eltern zu bequem waren, rechtzeitig mit zu entsorgen. Typisch. Wie in der richtigen Welt, wir überlassen es ja auch unseren Kindern, mit unseren angerichteten Fehlern klarzukommen (Überschuldung, Umweltzerstörung etc.)
Oder aber dies ist nur einer der zahlreichen Fehler und Ungereimtheiten, die Rowling im Laufe der sieben Bücher eingebaut hat.
Denn wer die Bücher aufmerksam gelesen hat, kann bei der Fülle an Widersprüchen eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Es fängt schon beim Aufhänger des ganzen an: Harrys Pate, der unschuldig im Knast sitzen muss, weil niemand die Wahrheit wusste. Es gab ja auch bloß Veritaserum, welches im Laufe der Romane teilweise am laufenden Band auch bei Nichtigkeiten eingesetzt wurde. Aber natürlich nicht bei der Aufklärung von Massenmord. Und Dumbledore als Vorsitzender des Zaubergamots hat ja überhaupt keinen Einfluss, die Anwendung in diesem speziellen Fall anordnen zu können...
Und völlig klar, Um das Potterhaus zu schützen, muss man den schwächsten des goldenen Quartetts nehmen. Auf die Idee, den größten Zauberer aller Zeiten, wie andauernd lobgehuddelt wird, zu nehmen, kommt man natürlich nicht. Die Potters waren ja auch nur seine wichtigsten Mitstreiter.
Und wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis und geht ein solcher nicht, kann man ja immer noch Zeitumkehrer anwenden. Dumm nur, wenn ein solcher in großer Menge unter's Volk geworfen werden muss. Denn um an Verwandlung und Arithmantik teilnehmen zu können, musste man sich offensichtlich verdoppeln oder eines jener umstrittenen Geräte verwenden. Oder Hermine war die einzige Schülerin in dem der Mathematik verwandten Fach. Denn Verwandlung war ein Pflichtfach. Und da nur Hermine einen Zeitumkehrer benutzen durfte, haben wir es hier mit einem Paradoxon zu tun.
Expelliarmus... So etwas dämliches. Hat sich eigentlich irgend jemand mal gefragt, warum die Bösen immer den Todesfluch angewendet haben, die Guten aber defakto nie? Hey, es *war* Krieg und im Krieg tötet man seine Feinde und betäubt sie nicht nur, auf das ein einfaches Finite diesen wieder aufstehen läßt und den nächsten Todesfluch umherschickt...
Lustig sind neben den eher ärgerlichen Logik-Fehlern die ganzen Flüchtigkeitsfehler, z.B. will Hermine noch eine halbe Stunde in die Bibliothek, um die Zeit bis zum Mittagessen zu überbrücken. Doch als sie aus der Biblio kommt, ist es Zeit fürs Abendbrot. Nun ja, Hermine als Bücherwurm vergisst sicher gerne einmal die Zeit, aber gleich ca. 6 Stunden? Hat denn die Streberbacke, diesen penetranten Klugscheisser und wandelndes Lexikon niemand vermisst?
Und in Hogwarts scheinen sich nicht nur die Treppen zu bewegen. Auch ganze Räume wandern durchs Schloss: Das Pokalzimmer ist mal im 3. Stock (komisch, war diese Ebene nicht allen verboten, wegen des Stein der Weisen?) und später dann im 6. Oder Dumbledores Büro, mal kam man vom 2. Stock dahin, und später wollte Dumbledore wohl eine bessere Aussicht haben und verlegte sein Büro in die 6. Etage.
Und wie alt ist nun Charlie Weasley? Sind es 2 Jahre Unterschied zu Percy? 3 Jahre oder doch mehr als 7? Und zu Tom Riddles Zeiten konnte man schon in der 5. Klasse zum Schulsprecher ernannt werden!
Schaut man sich diese ganzen Ungereimtheiten an, wird wohl auch die Zahl der von Voldemort geschaffenen Horkruxe unter dieses Kapitel fallen. Und dann ist wohl doch jetzt endlich Schluss und wir müssen Abschied vom Potter-Universum nehmen, die Kirche wird es freuen, denn der damalige Kardinal Josef Ratzinger, heute Papst Benedict der XVI., erkannte schon messerscharf die "subtilen Verführungen, die unmerklich und gerade dadurch tief wirken und das Christentum in der Seele zersetzen, ehe es überhaupt recht wachsen konnte".
Doch nun ist es vorbei. Der achte Film zum zweiten Teil des siebten Buches ist angelaufen. Und wird natürlich ein Blockbuster. Und dann kommt noch die Video-Veröffentlichung auf BD oder DVD. In einem Jahr noch die ultimative Edition, mit noch mehr Gemetzel und völlig neuen Szenen.
Danach die Superduper-Sammleredition, limitiert und sündhaft teuer. Spätestens dann sollte der Drops endlich gelutscht sein.
Finite Incantatem!
Doch ist Voldemort wirklich tot? Oder war die Autorin J.K. Rowling einfach nur clever (und niemand hat es gemerkt)?
Im sechsten Band, respektive Film, Harry Potter und der Halbblutprinz, lässt sie nämlich unseren Protagonisten eine Erinnerung sehen, in welcher der damals noch junge Tom Riddle seinen Lehrer fragt, ob man denn nicht auch 7 Horkruxe herstellen könne, da 7 doch eine besonders starke magische Zahl sei.
Also rechnen wir einmal nach, wie viele Horkruxe Voldemort auf der Welt verteilte, die Harry und Co. quasi als Schnitzeljagd finden und zerstören mussten.
- Das Tagebuch (Band 2)
- Der Ring (Band 6)
- Das Medaillon (gefunden in Band 5, zerstört in Band 7)
- Der Kelch (Band 7)
- Das Diadem (Band 7)
- Die Schlange (Band 7)
Doch das bedeutet, es muss noch einen 8. Horkrux geben. Und dieser wird in Band 8 gefunden und vermutlich zerstört werden.
Neunzehn Jahre später, vermutlich, werden die Kinder unserer Helden sich mit dem Müll beschäftigen müssen, den ihre Eltern zu bequem waren, rechtzeitig mit zu entsorgen. Typisch. Wie in der richtigen Welt, wir überlassen es ja auch unseren Kindern, mit unseren angerichteten Fehlern klarzukommen (Überschuldung, Umweltzerstörung etc.)
Oder aber dies ist nur einer der zahlreichen Fehler und Ungereimtheiten, die Rowling im Laufe der sieben Bücher eingebaut hat.
Denn wer die Bücher aufmerksam gelesen hat, kann bei der Fülle an Widersprüchen eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
Es fängt schon beim Aufhänger des ganzen an: Harrys Pate, der unschuldig im Knast sitzen muss, weil niemand die Wahrheit wusste. Es gab ja auch bloß Veritaserum, welches im Laufe der Romane teilweise am laufenden Band auch bei Nichtigkeiten eingesetzt wurde. Aber natürlich nicht bei der Aufklärung von Massenmord. Und Dumbledore als Vorsitzender des Zaubergamots hat ja überhaupt keinen Einfluss, die Anwendung in diesem speziellen Fall anordnen zu können...
Und völlig klar, Um das Potterhaus zu schützen, muss man den schwächsten des goldenen Quartetts nehmen. Auf die Idee, den größten Zauberer aller Zeiten, wie andauernd lobgehuddelt wird, zu nehmen, kommt man natürlich nicht. Die Potters waren ja auch nur seine wichtigsten Mitstreiter.
Und wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis und geht ein solcher nicht, kann man ja immer noch Zeitumkehrer anwenden. Dumm nur, wenn ein solcher in großer Menge unter's Volk geworfen werden muss. Denn um an Verwandlung und Arithmantik teilnehmen zu können, musste man sich offensichtlich verdoppeln oder eines jener umstrittenen Geräte verwenden. Oder Hermine war die einzige Schülerin in dem der Mathematik verwandten Fach. Denn Verwandlung war ein Pflichtfach. Und da nur Hermine einen Zeitumkehrer benutzen durfte, haben wir es hier mit einem Paradoxon zu tun.
Expelliarmus... So etwas dämliches. Hat sich eigentlich irgend jemand mal gefragt, warum die Bösen immer den Todesfluch angewendet haben, die Guten aber defakto nie? Hey, es *war* Krieg und im Krieg tötet man seine Feinde und betäubt sie nicht nur, auf das ein einfaches Finite diesen wieder aufstehen läßt und den nächsten Todesfluch umherschickt...
Lustig sind neben den eher ärgerlichen Logik-Fehlern die ganzen Flüchtigkeitsfehler, z.B. will Hermine noch eine halbe Stunde in die Bibliothek, um die Zeit bis zum Mittagessen zu überbrücken. Doch als sie aus der Biblio kommt, ist es Zeit fürs Abendbrot. Nun ja, Hermine als Bücherwurm vergisst sicher gerne einmal die Zeit, aber gleich ca. 6 Stunden? Hat denn die Streberbacke, diesen penetranten Klugscheisser und wandelndes Lexikon niemand vermisst?
Und in Hogwarts scheinen sich nicht nur die Treppen zu bewegen. Auch ganze Räume wandern durchs Schloss: Das Pokalzimmer ist mal im 3. Stock (komisch, war diese Ebene nicht allen verboten, wegen des Stein der Weisen?) und später dann im 6. Oder Dumbledores Büro, mal kam man vom 2. Stock dahin, und später wollte Dumbledore wohl eine bessere Aussicht haben und verlegte sein Büro in die 6. Etage.
Und wie alt ist nun Charlie Weasley? Sind es 2 Jahre Unterschied zu Percy? 3 Jahre oder doch mehr als 7? Und zu Tom Riddles Zeiten konnte man schon in der 5. Klasse zum Schulsprecher ernannt werden!
Schaut man sich diese ganzen Ungereimtheiten an, wird wohl auch die Zahl der von Voldemort geschaffenen Horkruxe unter dieses Kapitel fallen. Und dann ist wohl doch jetzt endlich Schluss und wir müssen Abschied vom Potter-Universum nehmen, die Kirche wird es freuen, denn der damalige Kardinal Josef Ratzinger, heute Papst Benedict der XVI., erkannte schon messerscharf die "subtilen Verführungen, die unmerklich und gerade dadurch tief wirken und das Christentum in der Seele zersetzen, ehe es überhaupt recht wachsen konnte".
Doch nun ist es vorbei. Der achte Film zum zweiten Teil des siebten Buches ist angelaufen. Und wird natürlich ein Blockbuster. Und dann kommt noch die Video-Veröffentlichung auf BD oder DVD. In einem Jahr noch die ultimative Edition, mit noch mehr Gemetzel und völlig neuen Szenen.
Danach die Superduper-Sammleredition, limitiert und sündhaft teuer. Spätestens dann sollte der Drops endlich gelutscht sein.
Finite Incantatem!





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