Großes Glück hatte gestern die Familie Luckas und alle Helfer und Besucher die für die feierliche Eröffnung des Landhauses Luckas in den Müncheberger Ortsteil Philippinenhof gekommen waren. Wie hier schon berichtet, führt der ostbrandenburger Teil des Jakobsweges durch Philippinenhof, und so entstand bei Familie Luckas die Idee, eine Pilgerherberge auf dieser Strecke zu eröffnen.
Sogar ein Pilgerbier wird in Neuzelle im Auftrag des Landhauses gebraut, ebenfalls auf Initiative des Herbergsvaters Sven Luckas hin, der auch den Vertrieb übernommen hat. Man bekommt das Pilgerbier mittlerweile sogar nicht nur in einigen Stellen in Müncheberg, sondern auch in Buckow/märkische Schweiz und Frankfurt/Oder, Da die Europa- Universität Viadrina in Frankfurt bzw. deren Projektgruppe "Jakobswege östlich und westlich der Oder" diesen Teil des Jakobsweges entdeckte, werden von jeder verkauften Flasche Pilgerbier 15 cent für die weitere Erforschung, Belebung und Entwicklung des Jakobsweges durch die Projektgruppe gespendet.
Und da aller guten Dinge Drei sind, wurde nicht nur das Landhaus und die Pilgerherberge mit Tagungsbereich eröffnet, sondern auch die Ausstellung "AusSichten" des ortsansäßigen Fotografen Lutz Grünert in den Räumen der Pilgerherberge. Der Künstler war bei der Vernissage anwesend und für die Dauer des Abends waren auch einige Bilder des Pleinairs vom Verein "Spotkanie-Begegnung" zu sehen, der am Vormittag seine Ausstellung in der Müncheberger Innenstadt eröffnet hatte.
Die musikalische Untermalung übernahmen dann ab 16 Uhr die Rockpoeten der Akustik-Rock-Band "Jan Preuß und die geheime Gesellschaft" aus Fürstenwalde/Spree, die auf der Open-Air Bühne vor dem Landhaus eigene Kompositionen und Rockchansons zum besten gaben und stundenlang das zahlreiche Publikum von Nah und Fern zu begeistern wussten.
Für das Leibliche Wohl gab es neben 3 Sorten köstlichem Kuchen und einer großen Auswahl Eis, auch herrliche Bratwürste vom Grill und Herbergsmutter Monique Luckas ließ es sich nicht nehmen die Anwesenden mit frisch gezapften Pilgerbier zu versorgen.Auch eine Keramikerin aus der Region nutzte den Rahmen der Eröffnung und hatte vor der Pilgerherberge ihren Stand aufgebaut an dem sie rustikales Geschirr feilbot.
Intensiv genutzt wurde auch der große Tisch, an dem Kinder sich schminken lassen konnten- nicht nur von den kleinen Gästen, sondern ebenso von den Großen. Es wurde gebastelt, gemalt und Origami gefaltet, was das Zeug hielt und nur die gelegentlichen Windböen rissen die begeisterten Gäste aus ihrer Beschäftigung am Basteltisch.
Selbstverständlich konnten die Besucher neben dem Programm mit Ständen und Musik und den kulinarischen Leckereien auch in den Genuss kommen, die Appartements, den Gästegarten und die Pilgerherberge zu besichtigen und ihre Fragen zur Verwandlung des Landhauses loswerden.
Alles in allem eine sehr gelungene Eröffnungsfeier! Bleibt nur zu wünschen, daß sich das Landhaus etabliert und zahlreiche Gäste den Weg zum Landhaus Luckas in den Phlippinenhof finden.





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