Gefangene aus der Schweinebucht

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Deutschland nimmt großzügigerweise 2 Gefangene aus dem amerikanischen Gefängnis aus der Schweinebucht auf (Guantanamo).

Landauf landab wurde schon lange gestritten, sollen wir oder sollen wir nicht? Ist es auch sicher? Werden die Gefangenen nicht sofort ein Flugzeug kapern und es in den Berliner Fernsehturm semmeln? Oder noch schlimmer, werden die nicht in irgend einem Vorgarten ein Attentat verüben? Vielleicht sogar in MEINEM Vorgarten?

Eine Frage wird dabei nie gestellt: Warum müssen WIR eine Suppe auslöffeln, die sich ausschliesslich die Amerikaner eingebrockt haben? Die, nicht wir, haben offensichtlich unschuldige Menschen gekidnappt und in ein ausseramerikanisches KZ deportiert.

Und wenn die unschuldig sind, warum können die nicht in ihre Heimatländer überführt werden? Und falls das nicht geht, warum nimmt Amerika die nicht selbst auf? Wieso muss die Scheiss-USA ihre Probleme immer auf Kosten anderer Regeln?

Die starke farbige Metapher zeigt deutlich, wie beliebt die USA in der Welt so sind.

Erst den Weltpolizisten spielen und dann mit den Folgen nicht klarkommen. Erst feststellen, dass man den american way of life unbedingt im Irak, in Korea, in Vietnam, in Chile, in Nikaragua, in El Salvador, in Haiti, in Grenada und in Afghanistan durchsetzen müsse und dann den Schwanz einziehen und kneifen.

Warum, verdammt noch mal, hat in Deutschland niemand unserer Politkasper den Mumm, zu sagen, wir löffeln Eure Suppe nicht aus?

Und falls es doch Gründe gibt, ausser dem üblichen humanitären Gebrabbel, warum traut sich niemand das zu sagen: Wir haben für jeden Gefangenen 1 Mio Euro erhalten.

Die Bevölkerung erwartet eine ehrliche und offene Antwort.

Natürlich wird es diese nie bekommen, denn Politik ist niemals offen und niemals ehrlich!

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