Juni 2010 Archive

Seit gestern ist diese Frage beantwortet: Wir zahlen Steuern, damit die Landesverwaltung ihren Mitarbeitern Preise für ein Tippspiel zur Verfügung stellen kann.
Es sind zwar nur 500,-, aber niemand weiß, wo noch vergleichbare Ausgaben getätigt werden.
Denn ein Unrechtsbewußtsein scheint es bei den teilnehmenden Mitarbeitern, 300, nicht zu geben.
Der Staat ist offensichtlich ein Selbstbedienungsladen. Das läßt aber nur einen Schluss zu, Der Staat hat zu viel Geld. Also müssen die Menschen weniger Steuern zahlen. Und wenn der Staat die Steuern nicht freiwillig senkt, muss der mündige Bürger selbst entscheiden.
Brandenburg! Ist es das was Du willst? Willst Du indirekt dazu aufrufen, dass Deine Bürger nicht mehr steuerehrlich sein sollen?
Wieviele Leichen liegen noch in Deinen Kellern?
Denn eingestanden wird ja grundsätzlich nur das, was bekannt wurde.
Schämt Euch, Ihr Betrüger am Volk! Namen müssen her, denn es müssen Köpfe rollen.
Wir wollen sie aufgespiesst vor den Toren der Hauptstadt sehen!

Finger weg von homöopathischen Medikamenten!

Wenn Sie für so etwas Geld ausgeben wollen, können Sie auch einen indianischen Medizinmann engagieren, das ist weningstens noch unterhaltsam!

Aktuell gibt es keinerlei Studien, die homöopathischen Medikamenten eine Wirksamkeit attestieren. Die Homöopathie gilt als wissenschaftlicher Unsinn und basiert nicht auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen.

Was versteht man unter Homöopathie?

"Erfunden" wurde die alternativmedizinische Behandlungsmethode 1796 von einem Deutschen, dem Arzt Samuel Hahnemann. Er formulierte das Ähnlichkeitsprinzip "Ähnliches soll durch ähnliches geheilt werden". Dabei soll ein Arzneimittel so ausgewählt werden, dass es an einem Gesunden die gleichen Symptome hervorrufen soll wie die, an denen der Kranke leidet. Beispiel: Der Kranke leidet an einer Entzündung der Atemwege. Ein geeignetes Heilmittel soll nun ein homöopathisches Mittel sein, das, wenn es ein gesunder Mensch einnimmt, er die selben Symptome zeigt, also auch Halsweh bekommt.

Heyja-heyjah, Heyja-heyjah, Heyja-heyjah...

Das besondere ist dabei natürlich, dass das Medikament in homöopathischer Dosis verabreicht wird. Und das bedeutet, das der eigentliche Wirkstoff so stark verdünnt wird, dass er nicht mehr nachweisbar ist.

Das kann man sich so vorstellen, dass ein Kopfschmerzmittel, dessen Wirkstoff Paracetamol ist, so stark verdünnt wird, dass das in der Tablette enthaltene Paracetamol nicht mehr messbar vorhanden ist. Gegen Kopfschmerzen sollen also Tabletten hilfen deren (einziger) Wirkstoff Paracetamol nicht mehr enthalten.

Und was soll nun gegen die Krankheit wirken?

Laut Hahnemann die im innerem Wesen verborgene, geistartige Kraft. Aha! 

Heyja-heyjah, Heyja-heyjah, Heyja-heyjah...

Die Krankenkassen, die gesetzlichen und auch die privaten, müssen ihre Kosten in den Griff bekommen. Dazu gehört auch, dass Ausgaben für homöopathische Behandlungen strikt auf Null gefahren werden. Ausserdem gehört dazu, dass von sämtlichen anderen Methoden die Wirksamkeit bewiesen wird.

Scharlatane gehören aus dem kostenintensiven Sektor gnadenlos verbannt.

Schamanen-Riten und Medizinmann-Tänze gehören ins Entertainmentprogramm, aber nicht in die medizinische Versorgung!

Heyja-heyjah, Heyja-heyjah, Heyja-heyjah...

Grandioser Sieg gegen Australien, kalte Dusche gegen Serbien, Arbeitssieg gegen Ghana.

Bisher sorgte die WM aus deutscher Sicht für ein Wechselbad der Gefühle. (Und wenn man ehrlich ist, dafür liebt man diesen Volkssport!)

Nun trafen die Adler auf die Löwen. Und es hat mächtigst gescheppert.

Was für ein fulminantes Spiel. Starker Anfang. Super Aktionen. Druckstark. Und dann ein Moment der Unaufmerksamkeit. Und da war sie wieder, die kalte Dusche. Anschlusstreffer. Das Spiel kippte. Und sämtliche Fingernägel schon längst abgeknabbert. Die Engländer stürmten und stürmten. Druckvoll. Der Ausgleich, also der echte Ausgleich*, nur noch eine Frage der Zeit. Doch Deutschland hat wieder einen Müller, Thomas Müller. Und der machte alles klar. Der englische Widerstand war gebrochen. Und mit dem 4:1 wurde der Demütigung regelrecht die Krone aufgesetzt.

Kann Deutschland diese Leistung gegen Argentinien wiederholen, wird die Begeisterung kaum noch Grenzen kennen!

Deutscher Fussball, ein Lichtblick in einer tristen Zeit. Brot und Spiele, damit wurde schon einmal von den wahren Problemen erfolgreich abgelenkt.

Egal!

Doitschlaaaaaaaaand!

 

*Das zweite Gegentor wurde von 40.150 Zuschauern gesehen, von Millionen Menschen vor den Bildschirmen, nur von den dreien, auf die es ankommt nicht. Die Schiedrichter waren ganz offensichtlich blind. Zum Glück. Und nein. Der Vergleich zu einem anderen berühmten Spiel kommt jetzt nicht. Schliesslich waren die meisten von uns damals noch Quark im Schaufenster!

Wissen Sie es?
Eins, zwei oder drei. Ob du richtig liegst, sagt Dir gleich das Licht!
Och... schade. Eins ist falsch. Zwei ist falsch. Richtig ist... VIER!
Ja. Vier Kandidaten. Nur wird vom Vierten nie gesprochen. In den Medien zirkulieren Wulf, Gauck und allenfalls noch Jochimsen.
Vom Kandidaten der NPD, Frank Rennicke, wird nie gesprochen.
Warum eigentlich nicht? Hat man Angst, dem charismatischen Liedermacher eine Plattform zu bieten? Ist es besser, die Neu-Nazis zu ignorieren? Oder ist es doch besser sich mit den Anhängern einer mörderischen, menschenverachtenden und reaktionären Ideologie politisch auseinander zusetzen.
Schaut man sich den geistigen Dünnpfiff an, den die NPD so absondert, ist völlig klar, es macht keinen Sinn, sich mit Thesen aus der Kloake auseinander zu setzen. Beispiel gefällig? Arbeit zuerst für Deutsche! Würden alle Nicht-Deutsche, also Ausländer, in Deutschland ihren Arbeitsplatz räumen, und durch Deutsche besetzt werden, würde die Arbeitslosigkeit allenfalls um die eine oder andere Kommastelle sinken. Was für ein sensationelles Arbeitsbeschaffungsprogramm! Das löst natürlich das Problem der Arbeitslosigkeit! Alle klar, ne...
Also machen wir mit dem vierten Kandidaten des braunen Abschaums das, was das beste ist: breiten wir den Mantel des Schweigens darüber aus und stecken die Fäkalien dort hin, wo sie hingehören, in die Güllegrube.
Der vierte Kandidat wird erst zum Skandal, sollte dieser auch nur eine Stimme mehr bekommen, als die braunen Horden an Stimmen besitzen.

Nach dem der libysche Präsident Gaddhafi vor einiger Zeit vor der UNO mit dem Vorschlag aufwartete, die Schweiz zu zerschlagen und das Gebiet den umliegenden Ländern zuzuweisen (zu dem Zeitpunkt waren die Schweiz-Libyschen Beziehungen auf dem Nullpunkt da ein Sohn Gaddhafis wegen Körperverletzung in der Schweiz verhaftet wurde), kontert der Schweizer Nationalratsabgeordnete Dominique Baettig mit einem Gegenvorschlag.

Er schlug vor, in der Schweiz die Integrationsgesetze so zu ändern, dass andere Gebiete als Kantone in die Schweiz integriert werden können. Er dachte dabei konkret an Vorarlberg (AT), Elsass, Ain, Jura, Savoyen (alle FR), Bozen, Aosta, Varese, Como (alle IT) und an das deutsche Bundesland Ba-Wü.

Alle 28 Abgeordneten der Schweizerischen Volkspartei unterzeichneten den Vorschlag. Trotzdem scheint er keine Aussicht auf Erfolg zu haben, da alle anderen Parteien ihn einhellig ablehnten.

Puuhhh, von einer Schweiz von der Maas bis an die Memel, von der Ostsee bis zum Mittelmeer, bleiben wir damit offenbar verschont. 

Die Fußball-WM in Südafrika ist erst einige Spiele alt, da steht ein Fazit bereits fest: Diese WM ist Fußball zum Abgewöhnen.
Der sinnlose Krach der südafrikanischen Tröten macht jegliche typische Fußballatmosphäre kaputt.
Die WM im TV wirkt im Fernsehen, als ob ein Action-Film ohne Ton laufen würde. Man fühlt sich regelrecht ins Stummfilmzeitalter zurückversetzt, man hört keine Ballberührungen, man hört kein Raunen bei einer besonders spannenden Aktion und den Torjubel hört man ebenfalls nicht, vom Pfiff des Schiedsrichters gar nicht zu reden.
Nein, die die Entscheidung, die WM nach Südafrika zu geben, war eine denkbar schlechte. Wenn ich Bienengesumme haben will, stecke ich meinen Kopf in einen Bienenstock, ist vermutlich spannender als diese WM.

Philippinenhof.net ist ja nicht allzu Web 2.0 affin.

Aber von Flashmob hat man sogar hier schon mal etwas gehört.

Also, schicken wir alle einen Stinkefisch an Angela. Legen wir z.B. noch folgendes Briefchen bei:

"Liebe Angela,

Deine Regierung und die Arbeit Deiner Regierung stinkt zum Himmel. Ich überreiche Dir hier einen Stinkefisch, der Dir zeigen soll, was wir von Deiner volksnahen Politik halten. Möge er Dir die Augen öffnen.

Mit duften Grüßen"

Die Anschrift lautet:

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

 

Wochen, wenn nicht gar Monate oder Jahre zog es sich hin, der Arbeitsstreit zwischen einer Kassiererin und Kaiser's.

Es ging um eingelöste Flaschenpfandbons im Wert von nicht einmal 2 Euro. Die Kassiererin soll diese für sich eingelöst haben.

Kaiser's sprach daraufhin wegen des Vertauensverlustes die fristlose Kündigung aus.

Die Kassiererin wehrte sich und ging über die Instanzen. Zweimal verlor sie, jetzt fällte das Bundesarbeitsgericht  eine neue Entscheidung. Es stufte das Einlösen der Bons als schwere Pflichtverletzung ein. Diese Pflichtverletzung muss jedoch zu den über 30 Jahren Betriebszugehörigkeit in Relation gesetzt werden. Eine Kündigung und erst recht eine fristlose Kündigung sind unter diesem Aspekt nicht das richtige Mittel der Wahl.

Damit muss Kaiser`s die geschasste Kassiererin wieder beschäftigen und natürlich auch den Lohn nachzahlen.

Das BAG revidierte mit dieser Entscheidung eine ganze Reihe von Urteilen in gleichartig gelagerten Fällen: Maultaschen, Bienenstich seien hier exemplarische Stichwörter.

Ist das Urteil nun ein gutes Urteil?

Das kommt drauf an.

Wenn die Unterschlagung, der Diebstahl oder ähnliche Dinge wirklich, also wirklich wirklich, der Grund für die Kündigung sind, nein.

Doch in den meisten Fällen sind diese Bagatelldelikte nur der Vorwand, einen Arbeitnehmer auf die elegante Art loszuwerden. Für diese Fälle ist das Urteil ein gutes Urteil. Oft ging es hier um Betriebsratswahlen, gewerkschaftliches Engagement und ähnliches. Hier hat das BAG dem Gebahren der Arbeitgeber einen RIegel vorgeschoben. Oftmals sind die trivial Anlässe für die Kündigungen auch nur konstruiert.

Auch im Falle der Kaiser's Kassiererin soll die Unterschlagung nur das Mäntelchen gewesen sein. Angeblich soll es auch hier in erster Linie darum gegangen sein, eine gewerkschaftlich engagierte Mitarbeiterin loszuwerden.

Allerdings ist dieser Vorgang doch mit einigen Fragezeichen versehen, so soll die Kasiererin versucht haben, einer anderen Mitarbeiterin die Schuld in die Schuhe zu schieben, bevor sie wohl die Schuld eingestanden haben soll. Unter diesem Aspekt ist der Standpunkt von Kaiser's also durchaus nachzuvollziehen. Denn ein Vertrauensverlust fand in der tat statt.

Generell bleibt eines festzustellen: Arbeitgeber sollten sich dort großzügig verhalten, wo es die Interessen der Firma nicht oder nur wenig berührt. Eine Kündigung, weil eine Mitarbeiterin beim Bäcker ein Stück Bienenstich verzehrte, ist sicherlich genauso übertrieben und wirft ein bezeichnendes Licht auf das Betriebsklima, wie die Kündigung wegen einer Maultasche, die weggeworfen worden wäre.

Natürlich muss eine Firma darauf achten, das eingeräumte Freiräume nicht schamlos ausgenutzt werden. Aber dabei gilt es eine gehörige Portion Augenmass und auch Fairness zu behalten.

Eine Art Freibrief ist das Urteil des BAG dabei auf keinen Fall! 

Die Giftliste unserer Regierungshampelmänner ist raus. Die Emotionen wie üblich hoch gekocht. Die Regierungskoalition hat gar nicht erst den Zorn der Opposition abgewartet und zofft sich selbst.

(BTW: Das ist eine schwierige Situation für die SPD und Co.: Denn die Rolle der Opposition ist es, die Arbeit der Regierung zu überwachen und kritisch zu begleiten. Da dies aber die Regierungskoalition selbst sehr erfolgreich macht, stellt sich die Frage, wozu brauchen wir eigentlich die Oppositionsparteien? )

Zurück zum Sparpakt. Ein Teil der Koalition lobt es als ausgeglichen und betont das WIR-Gefühl. WIR (zur Erinnerung: WIR sind Deutschland) werden es gemeinsam schaffen. Andere rügen, dass die eigene Klientel viel zu wenig beisteuert, und die anderen Anderen schimpfen auf die soziale Kälte, die vom Paket des Sparens ausgeht.

Denkt jemand mal bitte auch an das Volk?

Das Volk weiß, dass harte Zeiten kommen, es weiß, dass jeder Euro dreimal umgedreht werden muss, bevor er ausgegeben werden darf. Das war übrigens schon immer so, nur hieß der Euro vor 8 Jahren noch Demark (und hatte gefühlt den gleichen, wenn nicht sogar einen höheren Wert).

Doch eines weiß das Volk nicht: Warum muss das Volk bluten, nur weil die Banker an 100 Milliarden Gewinn nicht genug hatten und unbedingt 500 Milliarden machen wollten und dabei schreiend die Felswand herunter stürzten.

Klare Antwort: Weil wir über unseren Verhältnissen gelebt haben.

Aha!

Das muss erst einmal sacken.

Und dann kommt der Aufschrei: Haben sie euch dämlichen Politikern jetzt endgültig ins Gehirn geschissen????

Erinnert sich noch jemand an 2007? Da sprudelten doch die Staatseinnahmen so heftig, dass plötzlich alle Politiker meinten hier grenzenlos Versprechungen machen zu können. Noch nie stand Deutschland so dicht davor, einen grundsoliden Haushalt zu bekommen, ohne Neuverschuldung, ohne Streichlisten.

Was hat sich in 3 Jahren nur so rasant verändert, dass wir plötzlich die größte Neuverschuldung der Nachkriegszeit haben?

Wenn man sich in unserem Land aufmerksam umhört und umschaut: NICHTS!

Den Firmen geht es gut. Den Steuereinnahmen geht es gut.

Warum mussten wir Milliarden für alte Autos ausgeben? Nur weil eine Branche meinte, ihre veralteten Technologien nicht mehr zu überteuerten Preisen loszuwerden?

Warum haben wir Milliarden in offensichtlich nicht überlebensfähige Banken stecken müssen? Na sie gelten als System relevant! Wieso?

Wieso erklärt das die Politik nicht?

Weil man dann das eigene Versagen erklären müsste.

Weil es einfacher ist, einfach zu nehmen, als zu erklären.

Wir haben über unseren Verhältnissen gelebt. Wir haben uns überteuerte Medikamente von der Pharmaindustrie auf schwatzen lassen. Wir haben für unsere Rente gespart und uns von den Banken zweifelhafte Wertanlagen andrehen lassen. Wir haben Firmen mit Milliarden ins Land gelockt und tun nichts, um die Firmen im Land zu behalten, nachdem sie das Geld aufgebraucht haben.

Wir jagen Milliarden in zweifelhafte Entwicklungslandprojekte und ignorieren den Hilferuf Afrikas, das die mit den Milliarden so wie es die Europäer konzipieren, gar nichts anfangen können. Oder kann mir jemand erklären, warum wir mitten in der Wüste eine Meerwasserentsalzungsanlage bauen? Warum bauen wir im tiefsten Urwald ein top modernes Krankenhaus und vergessen, dass es auch Ärzte dafür geben muss, Verbandsmaterialien, Medikamente, Strom, Wasser.

Wir geben Milliarden für die Erforschung neuer Waffen aus, wozu? Wen wollen wir angreifen? Wen in die Steinzeit zurück bomben?

Das Volk. Denn das hat über seinen Verhältnissen gelebt und gehört bestraft.

Der Spiess gehört umgedreht. Die Politiker müssen bestraft werden, bestraft für ihre Versuche uns für dumm zu verkaufen.

Der Fisch beginnt vom Kopf an zu stinken.

Schicken wir den Fisch zurück ins Bundeskanzleramt. Vielleicht riechen die dann, wie sehr es das Volk anstinkt, die Zeche für ein Verbrechen zu bezahlen, dass es nicht begangen hat. Die Verbrecher sitzen im Kanzleramt, im Ministersessel, auf Abgeordnetenstühlen!

Der Fisch stinkt am Kopf.

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Zeigen wir es denen da oben, wie sehr sie uns anstinken

 

Sie hassen sich bis aufs Blut. Titulieren sich mit Bezeichnungen, die man nicht mal dem politischen Gegener an den Kopf werfen sollte. Und doch sitzen sie gemeinsam in der Regierung. Nicht irgendwo in der Wildnis, nein, hier in Deutschland.

Wenn so eine Wunschkoalition aussieht, wie muss es dann bei einer Zweckkoalition erst sein? Kommt dann regelmäßig die Polizei ins Kabinett, um die Streithammel zur räson zu bringen? Wann gibt es die ersten Toten?

Wieso läßt sich die FDP permanent von den Unionisten so dermassen an die Wand knallen? (Für Leute, die es besonders farbig mögen: Warum läßt sich die FDP derartig in den A.... f.....?)

Gesundheitspolitik, Steuersenkung... und der Gipfel war die Demütigung des Wirtschaftsministers durch die Kanzlerin. Nicht hinter verschlossenen Türen, nein vor der gesamten Weltöffentlichkeit stellt sie sich hin und sagt: Mein Wirtschaftsminister ist ein Hampelmann, was der sagt, muss man nicht ernst nehmen.

Diese Koalition ist zerbrochen.

Neuwahlen. Jetzt!

Fährt man nachts auf der B1 gen Osten und erreicht Herzfelde, ist man geneigt, trotz Verbots das Fernlicht einzuschalten. Denn die ersten paar hunderte Meter ist die Strassenbeleuchtung komplett ausgeschaltet.

Natürlich denkt man zuerst an ein technisches Problem. Doch weiter in den Ort hinein gibt es durchaus leuchtende Laternen. Doch nach einem beim Durchfahren  nicht ersichtlichen System leuchten etliche Lampen nicht.

Der Autofahrer tut dies erst einmal ab, tritt aufs Gas, ignoriert die Geschwindigkeitsbegrenzung, einfach nur raus aus diesem merkwürdig ausgeleuchteten Ort.

Doch 3 km weiter, in Lichtenow, geht das Spiel von vorne los. Hier scheinen im grossen und ganzen von 3 Laternen 2 ausgeschaltet zu sein.

Was soll das? Geisterstunde (es war kurz vor Mitternacht)?

Der Spuk hat jedenfalls 8 km weiter, in Hoppegarten, ein Ende. Hier brannten alle Lampen. Naja, nicht alle, zwei scheinen offensichtlich wirklich defekt zu sein.

Doch die Frage muss erlaubt sein, sind die Kommunen so pleite, dass die Strassenbeleuchtung so radikal eingeschränkt werden muss? Dann muss aber auch Autofahrern erlaubt sein, mit Fernlicht durch Ortschaften fahren zu dürfen. Denn insbesondere in Herzfelde war es absolut duster.

Es bleibt zu hoffen, dass die Ortsvorstände den Unsinn abstellen, ehe durch die unzureichende Beleuchtung Unfälle entstehen. Denn das kann viel teurer werden, als die Laternen an Strom verbrauchen.

Alternativ können die Ortschaften darüber nachdenken, ob es nicht energetisch wirtschaftlichere Lösungen gibt.

So bleibt nur die Warnung, Augen auf bei der Durchfahrt durch märkische Dörfer! 

Internet kann so praktisch sein, im Online-Katalog etwas passendes gefunden, auf Bestellen gehen, schnell die notwendigen Bestelldaten eingegeben, Bestellung prüfen, Bestellung abschicken, fertig.
Ein paar Tage später kommt die Ware zu Hause an. Kein Herumgerenne, kein Stress im Feierabendverkehr.
Beim Versandhaus Klingel ist das leider nicht so.
Der Anfang ist wie üblich, Ware wählen, ab in den Warenkorb, Daten eingeben, fertig.
Doch ein paar Tage später, Händler wie Amazon haben zu dem Zeitpunkt schon längst, ausgeliefert, liegt eine Mail im Briefkasten:
 
Sehr geehrter Kunde,                                                            

herzlichen Dank für Ihre Bestellung,
die wir gerne sofort ausgeführt hätten.

In letzter Zeit erhielten wir leider sehr
viele nicht existente und damit nicht
zustellbare Adressen von neuen Kunden.
Daher mußten wir dazu übergehen, die
Adressen neuer Kunden vorab auf postalische
Zustellbarkeit zu prüfen.

Da Ihre Adresse nicht bestätigt werden konnte,
bitten wir Sie um Ihre Mitarbeit.

Senden Sie uns doch einfach eine Kopie Ihrer
Anmeldebestätigung oder Ihres
Personalausweises per Fax unter der Nummer
07231-904399, per Mail oder
schriftlich an [...]

Also müsste man nun seinen Ausweis raus kramen, am nächsten Tag in der Firma von beiden Seiten kopieren, sofern man den Firmenkopierer für private Zwecke benutzen darf (sonst halt in den nächsten Copy-Shop gehen), das Firmenfax benutzen, falls man das darf.
Nein liebe Mitarbeiter von Klingel. So nicht. Andere Firmen haben die gleichen Probleme. Und dort wird bei Neukunden entweder von vornherein die Zahlungsweisen eingeschränkt, aber dann weiß man dies sofort und nicht erst am nächsten Tag oder aber man riskiert es einfach.
Pech gehabt, ein Kunde weniger und vielleicht nicht der erste Kunde, den diese Art und Weise nervt.
Liebe Mitarbeiter von Klingel, zum Glück gibt es nicht nur euren kleinen biederen Versandhandel, die Alternativen liegen nur einen Mausklick entfernt.
Mein Wunsch-Produkt haben bestimmt auch andere...

Deutschland sucht den Superpräsi...

So oder so ähnlich könnt eigentlich eine neue Castingshow im Fernsehen heissen. Die Sieger der Show dürfen dann vomVolk gewählt werden.

STOP!

In den Deutschland wird der obersete Repräsentant, das Staatsoberhaupt, nicht vom Volke gewählt. Ein Haufen von von Wahlmännern und -männinen wird diese Aufgabe zuteil, zu bestimmen, wer Volkes Stimme in der Welt ertönen lassen soll.

Eigentlich hat es schon Tradition, der Ruf nach Direktwahl des Präsidenten.

Und genauso oft wurde der Vorschlag abgeschmettert.

Hier eine Liste der lächerlichsten Argumente gegen die unmittelbare Wahl:

  1. Wenn das Volk selbst wählen würde, müßte man dem Amt viel mehr Entscheidungskompetenz zu billigen. Aber nach dem Fiasko von Weimar, ist dies der politik zu gefährlich. Aber warum muss der Repräsentant des Volkes plötzlich mehr Kompetenz bekommen?
  2. Man will vermeiden, dass mit dem Präsidentenamt etwas ähnliches passiert wie unlängst bei den Wahlen zu den Landräten: Es ist Wahl und niemand geht hin. Hier werden Äpfel mit Kartoffeln verglichen. Denn eine Landratswahl hat nicht einmal ansatzweise eine Zugkraft wie eine Bundespräsidentenwahl. Viele Bürger wußten nicht mal, das Wahl war oder wußten nicht um die Bedeutung der Rolle von Landräten. Würde hier mehr Aufklärungsarbeit vor Ort geleistet werden, würden die Wählerzahlen sicherlich um einiges in die Höhe gehen.
  3. Man will das Amt des Präsidenten nicht durch einen umfangreichen Wahlkampf beschädigen. Wahlkampfplakate zur Wahl zum Bundespräsidenten seien ein Graus. Also beschädigt man das Amt des Präsidenten lieber durch ein unwürdiges Postengeschacher durch die Parteien.
  4. Wenn das Volk wählen dürfte, würden plötzlich Kandidaten wie Thomas Gottschalk, Harald Schmidt oder Lena aufgestellt werden. Hand aufs Herz, was wäre daran so schlimm? Wir sind doch alle von Lena begeistert, sie hat Deutschland toll repräsentiert. Natürlich, üblicherweise macht einen das Leben weiser, weshalb das Mindestalter bei 40 Jahren liegt. Aber warum keine populären Größen aus dem Showbereich nehmen? Glauben wirklich alle, Tommy würde sich als Präsident zum Clown machen?

Natürlich ist der Parteienvorschlag viel viel seriöser. Ursula von der Leyen, ist doch die Spitzenbesetzung. Loyal zur Kanzlerin, keine Widerworte, blondes Lächeln, Mutter von 7 und dann von 80 Mio Menschen. Perfekt.

Dumm nur, dass sie als Familienministerin mit Karacho gegen die Wand gekracht ist. Oder erinnert sich niemand mehr an das Zensur-Gesetz mit den Stopschildern? Sie hat dieses Gesetz durchgepeitscht, ein Gesetz, von dem CDU und SPD heute nichts mehr wissen wollen und was sie kurzerhand einfach nicht anwenden wollen. Oder jüngst als Arbeitsministerin, wo sie mit dem Klassevorschlag aufwartete, dass man Hartz4 doch einfach umbenennen könnte und damit alle Probleme beseitigt wären. 

Und sowas soll Präsidentin werden? Und uns alle international repräsentieren?

Deutschland, mir graust's vor Dir, wenn das wahr wird... 

     

Ein Präsident tritt ab.

In den Medien und der Politik überstürzen sich nun die Reaktionen.

Sie reichen von Mimose, Fahnenflüchtiger bis hin zu Verräter. Und reihen sich damit ein in die Liste von Gründen, warum der Rücktritt Horst Köhlers nur folgerichtig ist.

Bei der ganzen Debatte kommt jedoch ein Aspekt viel zu kurz. Wie konnte es dazu kommen, dass ein besonnener und beim Volk beliebter Präsident von heute auf morgen Hinschmiss? Kurzschlussaktion? Panik-Attacke?

Wer solch Kinderkram annimmt, vergisst, dass es hier um Politik, um Macht und Einfluß und schlussendlich viel viel Geld geht. An diesem Punkt ist Schluss mit lustig. Ab hier wird es knall hart.

Der Fall des Präsidenten kann durchaus als Putsch bezeichnet werden. Doch wo sind die Putschisten? Wer hat ein Interesse am Sturz des Präsidenten? Und wer nimmt eine Destabilisierung eines der mächtigsten europäischen Länder in Kauf?

Die Opposition: Sie hielt sich in den letzten Tagen mit teilweise unflätigen Bezeichnungen nicht zurück. Ins besondere der Grüne Reaktionär Trittin durfte sich hier als Präsidentenmörder auszeichnen, mit Äußerungen, die die schmale Grenze zur Strafbarkeit weit überschritten. Der Opposition behagte ein Präsident nicht, der von Wirtschaft und insbesondere ökologischer Wirtschaft offenbar mehr verstand, als die selbsternannte Ökopartei.

Die Regierung: Köhler war ein unbequemer Präsident, der sich nicht vor den demagogischen Karren einer verkorksten Regierungskoalition spannen liess. Köhler nahm sich die Freiheit auch einmal Nein sagen zu dürfen. Eine Fähigkeit, die er mit J.F.Kennedy gemeinsam hatte, und wie Dallas ausging, wissen wir ja alle...

Die Regierung möchte einen weichgespülten, hörigen Präsidenten haben, der mit Sonntagsreden glänzt und dem Volke Sand in die Augen steut, damit diese vom eigentlichen Tagesgeschäft abgelenkt werden. Denn Merkel und Co, bzw. die Strippenzieher hinter der Bundeskanzlerin, bereiten einen Putsch gänzlich anderer Art vor, einen Wirtschaftsputsch. Doch das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes mal erzählt werden.

Die Opposion wiederum möchte ebenfalls einen weichgespülten Präsidenten, dessen Äußerungen nicht das Tagesgeschäft beeinflussen.

Und damit sind sich beide Seiten eigentlich einig. An die deutsche Spitze wird eine Marionette gesetzt werden, ein Hans Wurst, ein Kasperle, ein Tölpel Hans...

Und damit wird der Weg freigeräumt für die größten Änderungen, Änderungen, für die der Sturz des Präsidenten erst der erste Schritt war!

 

Achtung: Dieser Text handelt von Verschwörungstheorien und Verschwörungstheorien haben es üblicherwise an sich, unbewiesen oder unbeweisbar zu sein. 

In einem unglaublichen Akt der Piraterie enterten israelische Marineeinheiten in internationalen Gewässern einen Konvoi mit Schiffen, die humanitäre Güter für den Gaza-Streifen an Bord hatten und verschleppten einen Teil der sich auf einem Schiff befindlichen Passagiere auf israelischen Boden, um ihnen dort den Prozess zu machen. Bei der Aktion wurden 19 Personen getötet.

Die UNO wurde eingeschaltet und Sanktionen gegen Israel gefordert.  

Selbstverständlich ist es das Recht eines jeden Staates, unliebsame Personen an der Einreise zu hindern. Doch erstreckt sich dieses Recht nur auf das eigene Territorium. 

Israel begründet den massiven Waffeneinsatz mit Notwehr Massnahmen, da man beim Entern der Schiffe beschossen und mit Messern und Stöcken angegriffen wurde. Als Beweis legte man leer geschossene Magazine der israelischen Soldaten vor, die diesen entwendet sein sollen.  Des weiteren wurden Videos vorgeführt, auf denen zu sehen war, wie israelische Soldaten heftig attackiert wurde.

Israel braucht sich nicht wundern, wenn der Ruf nach Vergeltung nicht nur in der arabischen Welt immer lauter wird.

Israel kann nur hoffen, dass die Araber weiter uneins bleiben. Denn einer umfassenden arabischen Allianz dürfte auch der israelische millitärische Komplex nichts ausreichendes entgegenzusetzen haben! Die Gefahr eines Weltbrandes wurde dieser Tage wieder einmal unnötig vergrößert.

Benötigen wir auch im Mittelmeer wie am Kap Horn eine internationale Koalition, die das Meer frei von Piraten halten muss?

Israel gehört auf die Liste der Schurkenstaaten, denn staatlich sanktionierte Piraterie darf ruhigen Gewissens in einem Atemzug mit Terrorstaaten genannt werden!

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