März 2010 Archive

Nun hat es auch Bischof Mixa erwischt, drei Frauen und zwei Männer sagten an Eides statt aus, dass sie von Mixa persönlich misshandelt worden sind. Die Taten des heutigen Bischofs Mixa, der von 1975 bis 1996 Stadtpfarrer von Schrobenhausen war, seien von ihm bei Besuchen in Kinderheimen begangen worden. Nach den Worten eines Betroffenen habe sich Mixa beinahe wie ein Exorzist verhalten. Schläge auf den nackten Po eines der Opfer soll er mit den Worten "In dir ist der Satan, den werde ich dir schon austreiben"  begleitet haben.

Er soll einen Jungen im Laufe eines Jahres mehr als 50mal misshandelt haben.

Das Bistum Augsburg wies sofort sämtliche Anschuldigungen postwendend zurück und kündigte ihrerseits zivil- und strafrechtliche Schritte an.

Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, wird der Spruch von den Pfaffen die Wasser predigen aber Wein saufen, wieder einmal traurige Realität.

Mixa darf sich einer zweifelhaften Bekanntheit rühmen. Seine Sprüche zielen oft weit unter moralisch vertretbar.

Er scheute sich auch nicht, den Holocaust und Schwangerschaftsabbrüche in einem Satz zu nennen: "Es hat sicher den Holocaust mit sechs Millionen Getöteten gegeben. Wir haben diese Zahl durch Abtreibung aber bereits überschritten" (SZ, 19.2.2010)

Zu den jüngsten Missbrauchsfällen der Kirche verstieg sich Mixa zur Aussage: "Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig." (Augsburger Allgemeine Zeitung) 

Und auch den Atheisten schreibt Mixa hinter die Ohren: "Wo Gott geleugnet oder bekämpft wird, da wird bald auch der Mensch und seine Würde geleugnet und missachtet"[...]"Eine Gesellschaft ohne Gott ist die Hölle auf Erden."

Teile der Grünen bezeichnete er als "eine Gefahr für die religiöse Toleranz und den religiösen Frieden in unserem Land". Die Grünen Politikerin Claudia Roth keilte zurück, in dem sie Mixa als "durchgeknallten katholischen Oberfundi" charakterisierte.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Dieser Tage an einer Tankstelle in Brandenburg: Der Lieferant füllte Diesel in den Super und Super in den Dieseltank.

Pech für die Autofahrer, im ungünstigsten Fall Motorschaden. Schlimm, wenn erst in der Werkstatt das problem festgestellt wird.

Gut wenn man noch die Tankrechnung vorweisen kann. Selbstverständlich ist erst einmal die Tankstelle in Haftung zu nehmen. Zum Glück soll die Begleichung des Schadenersatzes relativ leicht vonstatten gehen.

Doch was sollte man tun, wenn man sich doch einmal vertan hat?

Falls man den Fehler noch während des Betankens merkt, sollte ein sofortiger Stop des Tankens selbstverständlich sein.

Ansonsten gilt: Möglichst nicht den Motor versuchen anzustellen. Denn solange der Kraftstoff nur im Tank ist, muss dieser nur ausgepumpt und gereinigt werden. Danach kann es fast wieder weitergehen. Doch sollte der falsche Kraftstoff schon in der Leitung bis zum Motor geflossen sein, wird die Reparatur schnell richtig teuer, bis zum Totalschaden für den Motor.

Während Diesel-Fahrer meist ihren falsch betankten Wagen gar nicht mehr zum Starten bekommen, können Benziner meist noch fahren, auch wenn der Motor völlig saft- und kraftlos ist. Ausserdem sollte spätestens der schwarze Qualm aus dem Auspuff alle Alarmglocken zu läuten bringen.

Drum gilt: Augen auf beim Kraftstoffkauf. 

Im Zuge der Finanzkrise dürften wieder einmal etliche Kreditverträge den Besitzer gewechselt haben. Die Käufer sind und waren meist Investment Institute, die die Neuerwerbungen möglichst schnell zu Geld  machen wollen.

Interessant sind in diesem Zusammenhang Kreditverträge mit eingetragener Grundschuld.

Beim Hauskauf übernimmt in der Regel eine Bank die Finanzierung. Als Sicherheit steht im Grundbuch meist die Bank. Diese sichert sich auf diese Art vor Zahlungsausfällen ab, in dem ihr die Zwangsvollstreckung auch ohne Gerichtsweg eingeräumt wurde.

Normalerweise wird diese Klausel bei ordentlicher Begleichung der Raten niemals fällig.

Nicht so, wenn der Vertrag vom ursprünglichen Kreditgeber verkauft wurde.

Der Neubesitzer durchsucht nun sein erworbenes Paket, in dem sich neben faulen Krediten auch sauber durchlaufende Kredite befinden. Die Klausel sofortige Zwangsvollstreckung wird dann auch sofort genutzt und noch bevor der Hauseigentümer richtig gerade aus schauen konnte, wird sein Häuschen zwangsversteigert und er samt Familie vor die Tür gesetzt. 

Verteidigung fast unmöglich. Natürlich kann der ehemalige Eigentümer gegen die Zwangsvollstreckung klagen und er wird auch ganz sicher irgendwann recht bekommen. Aber dann ist an der Stelle seines Häuschen schon das nächste große Einkaufszentrum errichtet und der ehemalige Eigentümer finanziell völlig ruiniert. Besonders schlimm trifftes Gewerbetreibende bzw. Firmeninhaber.

Das BGH hat nun in einer Entscheidung versucht, diesem Gebaren einen Riegel vorzuschieben. Eserinnert daran, dass mit Erwerb eines Kreditvertrages alle rechte und Pflichten erfüllt sein müssen.

Ob der BGH Spruch nun hier endlich Rechtsicherheit verspricht, kann erst entschieden werden, wenn die schriftliche Begründung veröffentlicht wird. Denn die entsprechenden Pressemeldungen widersprechen sich hier in vielen Punkten.

Was bleibt also für den Eigenheim-Besitzer? Nichts, nur die Hoffnung, dass sein Vertragspartner während der Kreditlaufzeit nicht wechselt und die Grundschuld möglichst schnell gelöscht wird.

Womit Politiker sich alles beschäftigen... als ob es in Zeiten von Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit, Missbrauchsskandalen in der Kirche nicht wichtigeres gibt.

Auf Youtube findet man einen Spiegel TV Bericht, über die Hamburger Bürgerschaft.

Diese gab ein kleines Büchlein heraus, welches Kindern ein wenig Verständnis für Politik und Demokratie nahebringen wollte.

Die Linke und die Grünen machen nun einen Skandal aus einem kleinen Büchlein: Es sei rassistisch, sexistisch, ausländerfeindlich etc. etc. etc.

Es seinen keine (O-Ton) "Genderung" vorgenommen worden. Falls Sie wissen wollen, was sich darunter verbirgt, können Sie in der Wikipedia nachlesen oder, wenn Sie auch zu denen gehören wie ich, die nichts verstanden haben sich mit dieser kurzen Erklärung zufriedengeben: Es heisst nicht Lehrer, wenn wir allgemein von Lehrern sprechen sondern LehrerInnen.

Damit dieser Text nicht aneckt, korrigieren ich ihn wie folgt: Sämtliche männlichen Bezeichnungen werden korrigiert. Es muss LinkInnen und GrünInnen heissen und PolitikerInnen und KinderInnen. Und um völlig korrekt zu sein, werden sämtliche andere Substantive, pardon SubstantivInnen, ebenfalls genderisiert.: ZeitInnen, WeltwirtschaftskriseInnen, MassenarbeitslosigkeitInnen, MissbrauchsskandalInnen, KirchInnen, SpiegelInnen, TVInnen, BerichtInnen, Hamburger BürgerschaftInnen... ich glaub es reicht...

Skandal! Skandal! Skandal!

Richtig skandalös wird es jedoch durch das Einknicken vor diesem millitanten Feminismus. Denn mittlerweile wurde das Pixi-Buch klammheimlich auf politisch korrekt getrimmt.

Es wurden Köpfe abgesägt und ausgetauscht. Doch leider so dilettantisch, dass man nicht einmal eine Lupe braucht, um die Bilderfälschung zu entdecken.

Und natürlich wurden auch die Namen multikulturellisiert. Jetzt steht auch ein Aydan zur Abstimmung zur Wahl zum Klassensprecher und man darf einer Swetlana aus dem Labyrinth helfen.

Es ist übrigens diskriminierend! Wieso darf Swetlana zur Post und die beiden Jungs müssen die Drecksarbeit machen und zum Müll gehen (Labyrinthspiel)?

Gleichheit! Brüd... nein Schwesterlichkeit und Freiheit! Gleiches Recht für alle. Alle hätten zur Post gehen sollen, um danach den Müll zu trennen.

Und man hätte ja wenigstens erwarten können, dass die Schüler nicht einfach nur zu einem Politiker gehen und mit ihm sprechen, es hätte mindestens eine lesbische, afrikanische, behinderte Politikerin sein müssen! Das und nur das ist politisch korrekt! Und der Familienkonferenz hätte ein schwules Pärchen vorstehen müssen. Immer diese Halbherzigkeiten!

Fazit: Die spinnen die Hamburger!

PS: Das Büchlein selbst ist sonst ganz ok, ein bisserl platt und dogmatisch, aber ok.

Liebe Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren,

geht es nach dem Willen der Ministerpräsidenten der Länder, wird der Jugendmedienstaatsvertrag neugefasst.

Danach sollen Webseitenbetreiber freiwillig ihre Inhalte mit einer Alterskennzeichnung versehen, die dann von Jugendschutzprogrammen gelesen werden können.

Die Programme, die in der Regel von den Eltern, aber auch Internetcafes, den Schulen u.a. Einrichtungen installiert wurden, lesen die Kennzeichnung aus und alles was nicht entsprechend freigegeben ist, wird künftig nicht mehr angezeigt.

Also fragt bitte Eure Eltern, ob ihr die Webseiten von Philippinenhof.net trotz fehlender Kennzeichnung und damit automatisch als Nicht-Freigegeben-Für-Personen-Unter-18-Jahren gekennzeichnet, weiterhin lesen dürft.

Wenn nicht, verabschiedet sich vermutlich nicht nur Philippinenhof.net, sondern 99% Prozent des Internets von Euch.

War ne schöne Zeit. Hoffentlich gibt es uns noch, wenn Ihr 18 seid... 

Persönlicher Kommentar: Den Ministerpräsidenten haben sie offensichtlich kollektiv ins Gehirn ge... hustet.

Aber was will man von Personen erwarten, die glauben, das Internet ist ein gesammelter Ausdruck auf Endlospapier.

Demnächst wird Vattenfall nahe Neutrebbin im Boden herumstochern, ob die dortige Bodenformation geeignet ist, Kohlendioxid so zu speichern, dass dieses nicht in die Atmosphäre gelangt.

Vattenfall will damit einen Beitrag zur Kohlendioxidreduktion leisten.

Umweltschützer sehen das Projekt, ähnlich wie die bereits letztes Jahr genehmigten Probebohrungen in Beeskow, eher skeptisch. Zum einen kommt das Verfahren, Kohlendioxid zu verflüssigen und in unterirdischen Speichern zu lagern für das Erreichen der Klimaschutzziele viel zu spät, da es noch nicht erprobt wurde und zum anderen sollte viel mehr Aufwand in die Erforschung der Energiegewinnung aus umweltfreundlicheren Resourcen gesteckt werden.

Denn nur Kohlendioxid, welches gar nicht erst entsteht, ist gutes Kohlendioxid. Mit der Verpressung des Treibhausgases wird nur an den Symptomen herumgedoktert, doch das eigentliche Problem, die Reduktion von Kohlendioxid direkt bei der Energiegewinnung, wird nicht angepackt.

Mögliche Probleme sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Z.B. können seismische Verwerfungen (Erdbeben) entstehen. Immerhin soll ca. 1400 m tief gebohrt werden, in teilweise unbekannte Schichten mit unbekannten Auswirkungen.

Nicht ohne Grund sind z.B. Bohrungen zum Anzapfen von Erdwärme mittlerweile äußerst umstritten, seit es in Basel ziemlich gescheppert hat und ganze Strassenzüge durch die Erdbewegungen drohen, einzustürzen..

 

... so lautet zusammengefasst die Meinungsäußerung von Gunnar Heinsohn, Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen. Seine konkrete Meinungsäußerung findet sich in einem Gastkommentar in der FAZ, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Was ist korrekt: Für eine stabile Bevölkerungspopulation erblicken in Deutschland zu wenige Kinder das Licht der Welt.

Korrekt ist ausserdem, immer mehr Kinder sind Hartz-IV-Kinder. Und immer weniger Kinder in Nicht-Hartz-IV-Familien.

Doch statt darüber zu philosophieren, warum das Hartz-IV-Feld immer größer wird, muss geprüft werden, warum denn die Familien, die nicht auf solche Sozialleistungen angewiesen sind, sich immer öfter gegen eigenen Nachwuchs aussprechen.

Die Antwort ist ganz einfach: Kinder erhöhen die Gefahr des sozialen Abstieges in unserer Gesellschaft rapide.

Mütter mit Kindern finden nur selten wieder ins Arbeitsleben. Sozialleistungen werden nicht gezahlt, weil ja meist der Vater noch in Lohn und Brot steht. Doch schnell kann auch das letzte wirtschaftliche Standbein der Familie in die Arbeitslosigkeit entlassen werden und dann kann man meist nur noch den dumpfen Aufschlag auf dem Boden der Gesellschaft hören, die Familie ist zum Hartz-IV-Fall geworden.

Hartz-IV ist eine andere Form, jemanden als Bettler zu brandmarken: man ist der Willkür und den Repressalien anderer ausgeliefert, lebt von den Almosen der Gesellschaft.

Volksverhetzer Heinsohn ist nun der Meinung, "Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen.". Er will damit sagen, dass der Pöbel der Unterschicht es nur deshalb treibt wie die Karnickel, weil man mit den zusätzlich kassierten Euro ein Leben in Saus und Braus führen kann! Ein Leben zu lasten der braven, arbeitsamen Bevölkerung, der den Abschaum der Unterschicht mit durchfüttern muss. Ein wahrlicher Skandal!

Lassen wir die perfide Volksverhetzung Heinsohns einfach einmal beiseite (was man eigentlich nicht tun sollte) und schauen auf die Wunden, in die er die Finger gelegt hat.

Klar, wir brauchen mehr Kinder. Doch klar ist auch, alle Menschen sind grundsätzlich, egal zu welcher Einkommensschicht sie gehören, zu den gleichen Leistungen fähig, obwohl das Heinsohn in seiner Verachtung der Unterschicht abspricht.

Dabei kommt es nur auf die Förderung an. Statt nun die Unterschicht, wie es Heinsohn vorhat, auszutrocknen, in dem man ihr die wirtschaftlichen Mittel entzieht, sein Stichwort hier ist, Sozialleistungen auf 5 Jahre zu begrenzen, sollte das Hartz-IV-Bettel-System vollständig abgeschafft und durch ein System ersetzt werden, in dem es den Familien ermöglicht wird, ohne Angst auf Jobverlust und gesellschaftlichen Abstieg Kinder großzuziehen!

Das Bürgergeld (Philippinenhof.net berichtete) wäre eine Möglichkeit. Ein System ohne staatliche oder gesellschaftliche Willkür, ohne entwürdigendes Aufdecken der privaten Lebensumstände, ein System mit dem der Arbeitnehmer endlich auch eine scharfe Waffe gegen seinen Arbeitgeber aufzubieten hat! Denn der wird es sich dreimal überlegen, ob er seine Mitarbeiter als billiges Lohnvieh missbraucht, denn seine Angestellten würden sofort weglaufen und Nachschub für seinen Bereich wäre nicht leicht zu finden.

Eine andere Möglichkeit ist, dass Kinder kostenlosen Eintritt in Museen, Tierparks, Theatern oder anderen kulturellen Einrichtungen erhalten. Während beim Bürgergeld eine Gegenfinanzierung noch gut denkbar ist, ist das bei diesem Förderinstrument schon schwieriger. Hier müsste viel auf Freiwilligkeit laufen. Schwer vorzustellen, in Bereichen, wo der Eintritt 15 Euro kostet und Kinder bereits heute eine Ermäßigung von sensationellen 1 Euro erhalten... 

In einem kann man Heinsohn zustimmen: Unser Sozial- und Gesundheitssystem muss grundlegend reformiert werden. Die Zeit für kleine Trippelschritte ist vorbei, notwendig ist ein grosser Schritt, ein sehr grosser Schritt.

Doch dazu fehlt der lobbyhörigen Politik der Mut.

Doch es wird nicht mehr lange dauern, bis die Straße diesen Mut aufbringen wird, denn dann wird ein gewaltiges Heer der Unterschicht dem Establishment eine Angst einjagen, wie vor fast 2100 Jahren Spartakus Rom!

Dass der Zigarettenkonsum tödlich sein kann, gilt mittlerweile selbst unter Rauchern als Binsenweisheit.
Umso erstaunlicher ist, dass Shisha-Rauchen sogar als gesund gilt, weshalb immer mehr Menschen, vor allem jüngere, zur, besonders in geselliger Runde, beliebten Shisha-Pfeife greifen.

Dadurch dass der Rauch durch das Wasser gefiltert wird, herrscht der Irrglaube, viel weniger Schadstoffe aufzunehmen.

Doch dem ist keines weg so. Beim Shisha-Rauchen schwelen die mit Aromastoffen angereicherten Tabakblätter auf Kohlen, durch die unvollständige Verbrennung ist der Rauch mit gefährlichen Aromastoffen und auch Schwermetallen angereichert, die, da das Rauchen subjektiv als angenehmer empfunden wird, es kratzt weniger im Hals, wesentlich stärker inhaliert werden und sich im Körper anreichern.

Das Risiko an Lungenkrebs, Lippenkrebs oder auch Blasenkrebs zu erkranken, ist damit wesentlich höher als beim normalen Zigarettenkonsum.

Fazit: Rauchen zerstört die Gesundheit, egal ob Zigarette, Shisha, Pfeife, Zigarre, Zigarillo...

Zum Jahreswechsel 2011/2012 soll jeder Hundehalter einen Hundeführerschein ablegen müssen, wenn er weiterhin einen Hund halten möchte.

Damit soll die Konsequenz daraus gezogen werden, dass in Berlin 2009 über 700 Personen durch Hundeangriffe zu schaden kamen.

Während des Kursus soll vermittelt werden, was eine artgerechte Hundehaltung ist, wie ein Hund erzogen werden muss etc.

Die Kosten von 150 bis 200 Euro sollen die Bezirksämter übernehmen.

Diejenigen, wegen denen der Führerschein eingeführt werden soll, werden durch diesen Kurs ihr Verhalten nicht ändern. Und diejenigen, die ihren vierbeinigen Liebling mit viel Liebe und artgerecht halten, werden nur verärgert. Und die Kosten werden trotz Hundesteuer später ganz sicher auf die Halter abgewälzt.

Fazit: Sinnlose Abzocke!

Politik ist schon was tolles. Man sitzt an den Schalthebeln der Macht und kann Kraft seiner Argumente das Geschick eines ganzes Volkes beeinflussen. Und wenn man keine Argumente hat, schlägt man halt unterhalb der Gürtellinie auf seinen politischen Gegenspieler ein.

Guido Westerwelle sitzt nun in einem solchen Dilemma: Er legte den Finger auf einen ziemlich wunden Punkt. Und statt das Angebot zur politischen Diskussion zu nutzen mit Argumenten für ein Pro oder Kontra zu streiten, wird nur das Thema als solches verteufelt. Eine sachdienliche Diskussion kam nicht zustande. Die Damen und Herren Opposition konnten selbst nichts konstruktives beitragen. Die Niederlage schmerzte, denn geschadet hat diese Diskussion der FDP nicht, im Gegenteil. Das konnte der Gegner natürlich nicht auf sich sitzen lassen. 

Und in Ermangelung eigener Themen beschloss man, sich direkt an Westerwelle zu rächen. Dazu wird notfalls auch ganz tief in die Kloake gegriffen. Man suchte sich die sexuelle Ausrichtung Westerwelles und griff seinen Lebenspartner an.

Da man den Außenminister offensichtlich nicht wegen Spesenmissbrauch kriegen konnte, hier war zum Leidwesen der Gegner alles penibel sauber, holte man die Korruptions- und Vetternwirtschaftskeule heraus. Westerwelle können nicht zwischen privaten und dienstlichen Belangen unterscheiden und schanze der Familie seines Lebenspartner lukrative Treffen zu.

Selbstverständlich bleibt man hier einen echten Beweis schuldig.

Für viele Medien ist der ganze Vorgang trotzdem ein gefundenes Fressen. An eine Frau an der Spitze Deutschlands hat man sich zähneknirschend im konservativen Deuschland gewöhnt und auch an einen behinderten Minister konnte man sich gewöhnen, aber ein Schwuler als Aussenminister, also das ist unerhört. Leider hat die erste Diskreditierungsaktion, die bescheidenen Englischkenntnisse Westerwelles, nicht ausgereicht, den Griff des Regenbogens ans Außenamt zu verhindern.

Was kann Westerwelle nun tun?

1. Persönliche Angriffe ignorieren und sie nicht zum Gegenstand von Verlautbarungen werden zu lassen.

2. Solide und fachlich gute Arbeit als Außenminister leisten

3. Dienstreisen sachlich äußerst korrekt abrechnen

4. Die Zusammenstellung der Reisedelegationen nur nach fachlichen Gesichtspunkten auszuwählen.

5. Nicht vergessen, die von Medien verbreitete öffentliche Meinung muss nicht der wirklichen öffentlichen Meinung entsprechen

Januar 2012

So Mo Di Mi Do Fr Sa
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        

Aktuelle Kommentare

  • strolch: Giorgos Papandreou sagte, sein Land stehe zu seinen Zusagen. Er weiterlesen
  • Marco: Ja, ja das guten alte Rathaus in Müncheberg, wo die weiterlesen
  • The secret network: Vielleicht könntet Ihr in einem weiteren Artikel mal darauf eingehen weiterlesen
  • NACKT IM INTERNET: Für mich gibt es ein sehr grundsätzliches Problem beim Beginn weiterlesen
  • Lizzy Doll: Das mit einem gemeinsamen Wirtschaftsraum hat mit dem RGW schon weiterlesen
  • Jendi009: Schwieriger zu erkennen sind Geld-Erschleich-Attacken in Briefform. Neulich erst wieder weiterlesen
  • Werner: An die Flasche Pommes kann ich mich noch zu gut weiterlesen
  • Ron: Wer unbedingt für Medikamente ohne Wirkstoff, Meditonsin ist hier ein weiterlesen
  • Patti: Die Meinung finde ich okay, jeder soll das sehen wie weiterlesen
  • jani: Ja der Strompreis wird wohl genau wie das Benzin noch weiterlesen

Das Wetter im Oderland