Dezember 2009 Archive

Es ist lange nichts passiert.
Für die Menschen wurde das Sicherheitsgerede der Behörden immer sinnleerer.
Klarer Fall, es musste was passieren, sonst wäre ein weiterer Grundrechteabbau kaum politisch durchsetzbar. Insbesondere die Einführung der Peepscanner, umgangssprachlich auch Nacktscanner genannt, war akut gefährdet, die Bestechungsgelder der Wirtschaft für die politischen Entscheider am Versiegen.
Zum Glück erinnerte man sich an eine geniale Erfindung namens Al-Kaida, kurz nach der Jahrtausendwende von den USA erfunden, um kostengünstig eine architektonische New-Yorker-Fehlplanung zu korrigieren und nebenbei auch die Überwachung der Bevölkerung zu forcieren. Schließlich ist man mit der Einführung 1984er Verhältnisse einige Jahrzehnte im Verzug.
Das amerikanische Beispiel aufgreifend, fingierten die Behörden auch in London und in Madrid, in Bali und auch in Ägypten entsprechende Ereignisse. Nur die Deutschen waren zu dämlich, hier pfuschten die Behörden, die Sprengsätze gingen nicht hoch. Allerdings spricht es für das Improvisationsvermögen, am Ende doch alles im Sinne der Bedrohungskulisse zu regeln.
Die Einführung der perfekten Überwachungstechnik stand kurz bevor, das Europaparlament kaufte kurzerhand einige Exemplare. Dumm nur, dass die Drohkulisse für die Bevölkerung nicht drohend genug war.
Also wurde kurzerhand ein farbiger Ausländer verpflichtet, um es über den Wolken BUMM machen zu lassen. Mit der Zivilcourage, insbesondere eines Niederländers, haben die Behörden jedoch nicht gerechnet. Trotzdem reichte der Beinahevorgang aus, den Börsenwert des Peepshow-Gerätes rasant in die Höhe schnellen zu lassen.
Es ist nun an den Menschen, den Behörden zu signalisieren, dass man die Bedrohungsszenarien nicht höher schätzt, als die persönliche Freiheit.
Zeigen wir die Rote Karte dem Staat und seiner Al-Kaida.


Anmerkung: Satirealarm!


Allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf das die vielen neuen guten Vorsätze nicht bereits in den ersten Tagen aufgegeben werden...
Es gibt übrigens eine einfach Lösung, Vorsätze auch zu realisieren, abgesehen davon, erst gar keine Vorsätze zu fassen:
1. kleine überschaubare Vorsätze, die meisten Vorsätze scheitern daran, dass sie einfach nicht zu realisieren sind, man sozusagen den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
2. Die guten Vorsätze sollte man für sich behalten, wenn zu viele Personen die Vorsätze kennen, setzt man sich zu sehr unter Druck, mit dem Ergebnis, das es erst recht nichts wird
3. Nicht alles was man sich vornimmt, ist sinnvoll, erkennt man unsinniges, einfach weglassen, man ist niemandem Rechenschaft pflichtig!
Also, egal ob mit oder ohne Vorsätze, kommt gut ins neue Jahr und macht was draus!


Noch ist nichts entschieden, doch es fehlen nur noch Kleinigkeiten und der Fahrplan für die nächsten vier Haushaltsjahre steht. Vier Millionen Euro können die nächsten Jahre investiert werden. Viel Geld, aber nicht Geld für Alles. Einiges wird weiter vertagt oder verschoben.
Sicher scheint, das fast eine halbe Million ins Sanierungsgebiet fließen werden. Da Müncheberg hier ein Drittel der Kosten selbst berappen muss, belaufen sich die Gesamtkosten hier auf 1.350.000 Euro.
Der zweite große Batzen geht bei der Ablösung von Krediten drauf. 80.000 Euro werden investiert, damit die Mitarbeiter und Besucher des Rathauses keine kalten Füße bekommen: Die Heizungsanlage wird saniert.
200.000 Euro darf die Feuerwehr verbraten. Sie erhält einen neuen Hubschrauber. Weitere Mittel wandern in den digitalen Behördenfunk, ein Gerätehaus in Jahnsfelde und den Kitabereich um die Altersgruppe bis drei Jahre noch besser zu fördern.
 

Normalerweise sollen Nachrichten etwas Neues verkünden und nichts, was defakto schon vor 14 Tagen bekannt war.
Der Klimagipfel ist gescheitert, ergo, den Klimawandel scheint es nicht zu geben. Also machen wir weiter wie bisher.
Dabei wäre die Lösung doch ganz einfach: Klimasünder werden über Handelszölle abgestraft.
Importe aus den USA oder China müssen einen Zoll von 1000% zahlen. Natürlich muss sich die EU darüber einig sein. Ist sie sich natürlich nicht. Denn was im RGW schon nicht geklappt hat, und dort gab es immerhin eine dominierende Macht, die im Zweifelsfall Basta gesagt hat, wird in der EU erst recht nicht klappen.
Wie löst man das Dilemma? Man löst die Ländergrenzen auf, schafft eine Regierung mit sämtlichen Vollmachten und verhängt gegenüber China und den USA die entsprechenden Steuern.
Man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Man erhält Mittel aus den Zöllen zur Milderung der Klimaschäden und man verhindert das Abwandern der Industrie in Klimasünderstaaten. Denn die Produktion dort lohnt sich nicht mehr.
Was folgt sind zwei Möglichkeiten: Die Klimasünder bereuen und aus Saulus wird Paulus. Oder die Klimasünder setzen sich zur Wehr und setzen ihre Interessen mit Gewalt durch.
Ich glaube, man muss nicht Kassandra sein, um zu wissen, wie es weitergehen wird. Es wird Krieg geben. Auf die eine oder andere Weise...

Früher war alles besser. Diese Binsenweissheit kennt jeder.

Früher war Weihnachten noch ein Fest für die ganze Familie, Besinnlichkeit, Vorfreude, Weihnachtsduft, heimeliges Ambiente.

Heute ist alles anders, schlechter. Heute hetzen wir von einem Einkaufstempel zum nächsten, müssen wir viel Arbeiten und haben keine Zeit für vorweihnachtliche Freuden.

Und wer ist schuld das alles schlechter geworden ist? Natürlich immer die anderen! Denn wieso müssen die ausgerechnet wie man selbst am gleichen Shopping-Sonntag genau das gleiche Warenhaus aufsuchen?

Wieso müssen alle zur gleichen Zeit hektisch bemerken, dass noch keine Weihnachtsgeschenke gekauft wurden? Wieso muss man überhaupt allen und jedem etwas schenken? Klare Antwort: Natürlich muss ich dem Neffen des Kollegen meines Bruders Sohnes etwas schenken! Das Wieso stellt sich dabei gar nicht! Was für eine Frage. Es muss einfach sein!

Dabei wird vergessen, was der eigentliche Reiz des Schenkens ist: Nämlich der Wunsch, dem anderen eine Freude zu bereiten, sich mitzufreuen, wenn dem anderen ein Wunsch erfüllt werden konnte! Schenken ist keine Pflichtveranstaltung.

Wem ich nichts schenken will, der bekommt auch nichts!

Stressabbau. Rechtzeitig sich nach Wünschen erkundigen. Wünsche selbst konkret äußern.

Und in Zeiten des Internet kann man vieles einfach und entspannt vor dem Rechner erledigen.

Und dann bleibt auch plötzlich Zeit, es sich an den Adventwochenenden gemütlich zu machen.

Wer dann noch die Einkaufstempel vermeidet, wird merken, auch heute noch kann die Vorweihnachtzeit besinnlich sein, kann Vorfreude entwickelt werden!

Und wenn man als Eltern noch etwas geheimnisvoller tut, wird auch beim Nachwuchs die Weihnachtsspannung und -vorfreude riesengroß. Und auch die Kinder werden dann nur noch mit Freude an die tollen und spannenden und entspannten Weihnachtstage zurückdenken und vielleicht später auch sagen: Früher war alles besser.

Wer hätte das gedacht?

Müncheberg beherbergt einen Vizeweltmeister im berittenen Bogenschiessen.

Die Rede ist von Christian Prestin.

Am Rande von Müncheberg betreibt er die Lean Bear Horse Ranch, eine Westernstadt und ein Indianerdorf mit eigener Pferde- und Indianerstuntshow.

Sein Können, vom galoppierenden Pferd einen Pfeil sicher ins Ziel zu bringen, konnte Prestin im Sommer in Korea unter Beweis stellen, wo er zweimal Vizeweltmeister wurde. Ausserdem ist er amtierender Europavizemeister.

Berittenes Bogenschiessen, was ist das?

Es handelt sich um einen Kampfsport, bei dem mit Pfeil und Bogen vom Pferd herab besonders im Galopp auf ein Ziel geschossen wird.

Beweglichkeit und Wendigkeit stehen im Vordergrund, Fähigkeiten, die bereits in der Vergangenheit berittene Bogenschützen über die schwer gepanzerten europäischen Ritter triumphieren liessen. Richard Plantagenet (alias Richard Löwenherz) bewiess im Dritten Kreuzzug allerdings auch, dass, eine geeignete Taktik vorrausgesetzt, auch die berittenen Bogenschützen von einem Ritterheer besiegt werden können.

Über die Jahrhunderte geriet das berittene Bogenschiesen als Kampfsport jedoch in Vergessenheit. Erst in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde in Ungarn diese Kunst als Sport wiederentdeckt und für Europa neu erfunden.

Wer Details nachlesen möchte ist zur Wikipedia eingeladen:

Berittenes Bogenschiessen .

Eine kurze Vorstellung über Christian Prestin findet man in der MAZ.

Einen Besuch ist die Lean Bear Horse Ranch auch wert.

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