August 2009 Archive

In der Französischen Straße eröffnete unlängst eine Zweigstelle des Café Tiffanny aus Heinersdorf bei Behlendorf ihre Pforten.
Das Café La Rosa könnte damit zu einer starken Konkurrenz für Pfeiffer um die wenigen Müncheberger Einwohner werden.
Das Sortiment umfasst typische kleine Imbissmahlzeiten wie Pizzen(knapp 4 Euro), Pasta (zwischen 4 und 5 Euro), Salate, Fleisch- und Reisgerichte (zwischen 5 und 7 Euro) und natürlich Eis.
Letzteres kostet wie bei Pfeiffer 70 Cent je Kugel, allerdings sind die Kugeln größer. Jedoch kann das La Rosa sowohl geschmacklich als auch bei der Auswahl noch nicht mit Pfeiffer konkurrieren. Und damit bleibt das pfeiffersche Mangoeis unerreicht.
Allerdings kostet die Kugel 80 cent, wenn man sie im Pappbecher konsumieren möchte. Und damit ist das La Rosa nur in der Waffel preislich gleich zum Pfeiffer.



Dieses Jahr kommt alles etwas früher. Bereits Mitte August fühlt es sich an wie beginnender Herbst. Das Obst wird reif, das Gemüse auch und die meisten Sommerblumen sind bereits verblüht.
Auch die Felder sind bereits abgeerntet und werden nun für die neue Aussaat vorbereitet. Und das bedeutet in erster Linie, der Boden muss qualitativ auf Vordermann gebracht, also veredelt werden. Und das geschieht, in dem man tonnenweise Jauche versprüht.
Solange der Wind günstig steht, merkt man das nur insoweit, als man das Gefühl hat, direkt neben einem Schweinestall zu wohnen. Notfalls macht man einfach das Fenster zu.
Da die Felder eigentlich erst im Herbst bestellt werden, wo es Draußen kühler ist, war das bisher auch kein wirkliches Problem.
Schlimm wird es erst, wenn die Felder im Hochsommer bei Tagestemperaturen weit jenseits der 25 Grad Celsius bestellt werden, bei Nachttemperaturen von knapp unter 20 Grad. Fenster geschlossen halten ist da fast ein Ding der Unmöglichkeit.
Die Krönung war dann noch ein ungünstig wehender Wind und man hatte die Wahl, zu erstinken oder zu ersticken.
Die Geruchsbelästigung grenzte jedenfalls an Folter und die ist nach UN-Charta eigentlich verboten.

Der Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach forderte F.W. Steinmeier (SPD) ultimativ auf, Fr. Schmidt (SPD) aus seinem Kompetenzteam zu entlassen, denn diese "würde die SPD Stimmen kosten".
Ich beantrage, Bosbach aus der Union wegen parteischädigendem Verhalten auszuschließen.
Wie dämlich kann man eigentlich als Politiker noch sein? Wenn etwas für mich gut und für meinen Gegner schlecht ist, sollte man meinen, dass man sich eine Tüte Puffmais (Popcorn) nimmt, entspannt zurücklehnt und einfach nur das Sommertheater genießt.
Oder aber Bosbach hält den Wähler einfach nur für saudumm. Vermutlich nimmt er an, dass dem Wähler die Dienstwagenaffäre, die bei näherer Betrachtung eigentlich gar keine ist, angesichts hoher Arbeitslosenzahlen, wachsender Ausgabenlast etc. einfach nur am Arsch vorbei geht. Und dann muss man dem dummen Wahlvolk natürlich auf den unerhörten Vorgang hinweisen, dass hier mittels Stimmentzug zu strafen ist.
Ins selbe Horn stößt auch Patrick Döring (FDP).
Sieht das sogenannte bürgerliche Lager die Felle davonschwimmen?
Denn der Wähler will nicht auf Schwächen des jeweils anderen aufmerksam gemacht werden, der Wähler möchte die Stärken sehen. Schwächen hat jeder, jede Entscheidung kann richtig oder falsch sein. Irren ist menschlich. Und deshalb müssen Konzepte her. Überzeugende Konzepte. Ideen für die Zukunft.
Und bei der Union sieht man davon weit und breit nichts.
Die SPD auf der anderen Seite hat sich des Grundübels unserer Zeit angenommen: Die Arbeitslosigkeit.
Das Jaulen der anderen Parteien ist einfach nur ein Aufheulen, weil man selber auf dieses einfache Thema nicht gekommen ist.
Und ganz eindeutig, JEDE Partei sollte Vollbeschäftigung als Wahlkampfthema Nummer 1 bearbeiten. Und der Wähler um jede Partei einen riesen Bogen, die ein solches Ziel in Grund und Boden dammen!
Zu Bosbach und Döring bleibt eigentlich nur zu sagen: Schade um jede Ratte oder Maus, die im Namen der Wissenschaft teilweise qualvoll sterben müssen, wenn solche Ratten wie diese Politiker in der Öffentlichkeit ihr Unwesen treiben dürfen.

Die Radfahrer machen es, die Schwimmer, die Leichtathleten, die Reiter.
Doping bedeutet, die Leistung wird mittels externer Mittel erhöht.
Ist Training, Konditionstraining, Techniktraining, nach dieser Defintion nicht auch Doping? Denn auch hier wird mit Hilfe von Technik, also externer Mittel, die Leistung erhöht.
Also Korrektur: Doping bedeutet Leistungssteigerung mit verbotenen Mitteln. Verboten ist, was die Gesundheit des Sportlers schadet.
Nun streiten sich schon immer die Fachleute, was wirklich schädigt. Strenggenommen ist jede Form von Leistungssport eine Schädigung des Körpers. Nicht ohne Grund muss nach Beendigung der sportlichen Karriere langsam abtrainiert werden, also der Körper auf Entzug gesetzt werden. Denn bricht man das Training von heute auf morgen einfach ab, läßt den Körper also keine Leistung mehr erbringen, sind schwere Schäden fast unausweichlich.
Also ist Leistungstraining Doping?
Ja.
Und deshalb ist kaum nachzuvollziehen, warum ein MIttel erlaubt ist und ein anderes Mittel nicht. Abgesehen davon: Die Sportler sind mündige Bürger. Genauso wie sich jeder erwachsene Mensch mit Alkohol vollaufen lassen kann, sollte auch jeder erwachsene Sportler selbst entscheiden können, was er (oder sie) einsetzt, um seine persönliche Leistung zu steigern.
Dies hätte einige Vorteile:
1. Es werden Millionen durch wegfallende Kontrollen gespart
2. Chancengleichheit wird wieder hergestellt. Denn während in einem Land hart gegen Doping vorgegangen wird, sind in einem anderen Staat die Kontrollen nur lax.
Ausserdem, seien wir ehrlich, Sport ist auch nur ein Business. Und glaubt auch nur ein Mensch, das unsere Spitzenmanager und -politiker einen dauerhaften 20 Stunden Arbeitstag ohne Dopingmittel überstehen können? Doping in der Wirtschaft steht auf der Tagesordnung, und exzessiver Kaffeegenuss ist damit nicht gemeint...
Es mag zynisch klingen: Nach den ersten medienwirksamen Toten am Fliessband wird von ganz allein ein Umdenken bei den Sportlern einsetzen und wenn nicht, Freiheit bedeutet auch, frei wählen zu können, wie man verrecken will!
Und  der Sport? Der ist eh nur ein großes Geschäft. Und im Busines sind schon immer alle Mittel erlaubt.
Wer übrigens glaubt, dass Doping nur ein Problem des Spitzensportes ist, der irrt gewalting. Doping geht bis hinunter in den Amateur- und Freizeitsport.

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