Was eh schon alle wußten, die CDU will nach der Wahl massiv an der Erhörung der Steuerbelastung arbeiten.
Warum, ist völlig klar: Das extrem kostenintensive Agieren des Staates in der Wirtschaftskrise, verlangt nach neuen, frischen Mitteln. Und am einfachsten erhält man diese über Steuererhöungen.
Um das einmal festzuschreiben: Die kapitalistisch funktionierenden Unternehmen sind defakto Pleite. Sie schreien nach Hilfe, Hilfe vom Staat. Und wenn der Staat diese Hilfe nicht gewährt, müßten die Arbeitnehmer im großen Umfange entlassen werden. Das ist Erpressung, mindestens aber Nötigung. Doch ist einer der Konzernlenker deshalb in den Knast gewandert? Natürlich nicht. Im Gegenteil, der Staat schob den milliardenschweren Unternehmen eine Milliarde nach der anderen in den Arsch! Und diese Ärsche sind das sprichwörtliche bodenlose Loch, kennen wir ja aus bekannten Tex-Avery-Cartoons.
Die Unternehmen erhalten also Milliarden als Hilfe, nach dem sie vorher Jahre lang gute Gewinne an ihre Anteilseigner ausgeschüttet hatten.
Um die immensen Forderungen der Unternehmer zu erfüllen, greift der Staat frech in die Taschen der Steuerzahler, denn die können leider nicht mit einer Erpressung kontern, z.B. in der Art von: Keine Steuererhöhung oder wir zahlen keine Steuern mehr. Denn hier fackelt der Staat nicht lange: Ab ins Loch! Vermutlich ist dieses ebenfalls ohne Boden.
Also, statt sich das Geld bei den schwerreichen Eigentümern zu holen, bedient man sich beim Untertan, pardon, wir leben in einer Republik, also beim dummen Steuervieh.
Was gibt es für Pläne?
1. Mehrwertsteuer rauf auf 25%
2. Abschaffung des verminderten Steuersatzes auf z.B. Lebensmittel.
3. Erhöhung der Sozialbeiträge (Arbeitslosen- und Rentenversicherung, Krankenkassenbeiträge)
Ich hätte auch noch ein paar Vorschläge:
4. Erhöhung des Solidarzuschlages auf 20%. Ist doch nur folgerichtig, da Gewinne privatisiert und Verluste solidarisiert werden, kann man dazu den Soli erhöhen.
5. Noch besser ist jedoch, den Samstag wieder als normalen Arbeitstag einzuführen. Die tägliche Arbeitszeit wird per Gesetz auf 10 Stunden festgelegt. Urlaub gibt es noch 12 Arbeitstage. Feststehende Feiertage werden auf den jeweils folgenden Sonntag gelegt (1. Mai, 3. Oktober). Christie Himmelfahrt, Ostermontag, Pfingstmontag, Fronleichnam, Reformationstag, Allerheiligen, Heilige drei Könige und Weihnachten werden abgeschafft. Und die Rente gibt es erst mit 75. Da sowieso niemand mehr das Rentenalter erleben wird, werden die Rentenbeiträge unmittelbar in die Erhöhung der Politikerdiäten investiert.





Aktuelle Kommentare