März 2009 Archive

Während in Asien der Reis üblicherweise in Reiskochern lose gekocht wird, bevorzugen deutsche Haushalte eher den Reis im Kochbeutel.

Dabei ist das Kochen im Reiskocher viel einfacher und auch schneller: Einfach die gewünschte Menge Reis abwiegen (die reiskocher enthalten einen passenden Messbecher), das zur Reismenge korrespondierende Wasservolumen einfüllen (im Reiskocher gibt es passende Markierungen), Reiskocher anstellen und nach maximal einer Viertelstunde ist der Reis fertig. Kein Aufpassen ob der Reis im Kochtop überkocht, keine Vorheizphase. Selbst wenn man den Moment verpasst, an dem der Reis im Reiskocher fertig ist, die Warmhaltefunktion hält den reis notfalls auch noch stundenlang warm ohne das die Qualität sich spürbar verlängert.

Der einzige Grund, Reis im Kochbeutel zu bevorzugen ist, wenn man den Reis nur locker und körnig mag. Um dies im Reiskocher zu schaffen, muß der Reis vorher gründlich gewaschen werden. Und das bedeutet, Reis in eine Schüssel geben, mit kaltem Wasser auffüllen, Reisverrühren, Wasser abgiessen. Das wird solange wiederholt, bis das Wasser klar ist. Auf die Weise wird die am losen Reis haftende Reisstärke abgewaschen, die den Reis verkleben wird.

Der Kochbeutelreis ist bereits gewaschen. Im Gegensatz zum losen Reis, den man selbst mit reinem Wasser wäscht, schweigen sich die Kochbeutelfirmen über ihre Waschmethoden aus.

Wer übrigens einmal echten japanischen Reis gegessen hat, wird "europäischen" Reis künftig eh die kalte Schulter zeigen! 
Hartmut Mehdorn hat seinen Rücktritt angeboten. Die Bahn kommt, doch in Zukunft wohl ohne den Chefsanierer der Deutschen Bahn, der das provinzielle, miefige Unternehmen Deutsche Bundesbahn zu einem herausragenden deutschen Staatskonzern wandelte.
Die neue Spitze soll aller Wahrscheinlichkeit eine sogenannte Doppelspitze werden. Die Politik möchte sich wohl nicht noch einmal mit einem unbequemen, Einzelkämpfer herumärgern müssen.
Der ganze Hickhack um Mehdorn ist jedoch auch beredetes zeichen dafür, daß sich die Staat, besser die Politiker, aus der Führung von Unternehmen heraushalten sollten. Denn wohin staatliche Eingriffe und Steuerungen führen, kann man ganz eindeutig an der Bankenmisere sehen. Denn in erster Linie haben sich staatliche Banken unter den Rettungsschirm geflüchtet.
Doch insbesondere die Bahn brauchte einen Arbeiter wie Mehdorn, der den Karren, pardon, die Bahn, aus dem Dreck zerrte, wohin staatliche Misswirtschaft das Unternehmenerst brachte! Eine Doppelspitze mit den zwangsläufigen Kompetenzstreitereien werden die Beissfähigkeit des Konzerns sicher stark beeinträchtigen. Möglicherweise ist mit dem Weggang von Mehdorn die Privatisierung der Bahn endgültig zuden Akten gelegt. Ein richtiges Interesse der Politik war eigentlich nie zu sehen. Man schielt vielmehr auf die Umsätze und potentiellen Gewinne, dabei vergessend, dass diese nur mit einer frei agierenden Konzern-Spitze eingefahren werden kann.
Die Hiobsbotschaften reissen nicht ab: Aktuell brechen fast Reihenweise Athleten zusammen und sterben, meist an Herzversagen.

Ursache ist eine Herzklappenentzündung, meist aufgrund einer nicht richtig auskurierten Entzündung.

Doch wer glaubt, dass dies nur auf Hochleistungssportler zutrifft, irrt. Auch Volkssportler kann es wie ein Blitz aus heiterem Himmel treffen. Nach einem fiebrigen Infekt gehen zuviele Sportler zu schnell wieder auf die Piste.

Insbesondere nach Krankheiten sollte der Beginn der sportlichen betätigung von einem Arzt abgesegnet werden.

Damit es niemandem so ergeht wie dem Läufer René Herms, Kameruns Fußball-Nationalspieler Marc-Vivien Foe oder Handballjuniornationalspieler Sebastian Faißt.


DIeser Tage kann man unter Steinen oder vermoderndem Holz die ersten Nacktschnecken finden. Höchste Zeit, den Kampf gegen diese Plagegeister aufzunehmen.

Das ökologischste Bekämpfungsmittel ist das Einsammeln. Das sollte man entweder in den Abend- oder den Morgenstunden starten. Zu diesen zeiten sind die Viehcher am aktivsten.

Doch wer glaubt, nur mit dem Einsammeln der Population Herr zu werden, täuscht sich gewaltig. Ergänzende Mittel sind anzuraten. Schneckenkorn erweist sich insbesondere im Frühhjahr, wenn die Brut noch klein ist, als ausgesprochen effektiv. Ein Teelöffel Schneckenkorn reicht dabei locker für einige Quadratmeter Fläche. Die aktuellen im Handel befindlichen Mittel sind dabei auch meist unbedenklich für andere Tiere im Garten.

Wer seine Beete noch zusätzlich Schützen möchte, greif zu Schneckenschutzzäunen. Diese sind mehrfach gebogen. Und da Schnecken zwar problemlos über Rasierklingen kriechen können, jedoch nicht Überkopfklettern können, sind die Zäune recht effektiv. Allerdings sollte man dafür sorgen, dass innerhalb des Zaunbereiches völlige Schneckenfreiheit herrscht. Sonst hat man den Schnecken ddas Gemüse oder die Erdbeeren quasi auf dem Tablett präsentiert.

Abzuraten ist von den vielfach angepriesenen Hausmitteln: Bierfallen etc. Diese haben nur den Effekt, dass man statt die Schnecken zu bekämpfen, diese nur anlockt.

Eklig und hochgradig giftig ist ein Schneckensud. Dazu werden einige Schnecken in einem Gefäß mit kochendem Wasser überbrüht, einige Tage stehen gelassen und dann kann man mit dem Gebräu kleine Markierungen setzen, das soll die Schnecken in großem Bogen vertreiben. Ob das wirklich so ist oder ob das in die Rubrik esoterischer Blödsinn fällt, ist unbekannt, denn der Sud ist hochgiftig und schon deshalb alles andere als empfehlenswert.
Die Bundesanstalt für Arbeit kann keine guten Märzzahlen melden. 3.55 Mio Menschen waren ohne Job. Während in den letzten drei jahren die Zahlen von Februar auf März geringer wurden, blieben die Arbeitslosenzahlen leider stabil. Und das ist auch schon die gute Nachricht. Noch trotzt der sogenannte Arbeitsmarkt dem wirtschaftlichen Abschwung.
Allerdings zeigt das Verharren auch, daß es dieses Jahr wohl keinen Frühjahrsaufschwung geben wird.
Denn durch den rasanten Anstieg der Kurzarbeiterzahlen, wird die Arbeitslosenstatistik auch etwas geschönt.
Im Zuge des NATO-Treffens am 3. und 4. April zum 60. Jahrestag des Millitärbündnisses in Straßburg, Kehl und Baden-Baden gehen Polizeikräfte gegen die freie Meinungsäußerung der Bürger vor. Französische Sicherheitskräfte schüchtern massiv Friedensaktivisten ein. Wer z.B. eine Fahne mit dem Slogan "Frieden - Nein zur NATO" aufghängt, kann sicher sein, Besuch zu bekommen und und nachdrücklich aufgefordert zu werden, die fahne abzuhängen. Selbstverständlich wird man dann auch gleich gefragt, ob man gewissen Splittergruppen angehöre.
Zur Erinnerung: Das NATO-Treffen wurde bewußt in dichtbesiedelte Regionen gelegt, um eine Volksverbundenheit zu demonstrieren. Die Realität jedoch sieht jedoch anders aus: Das betreten und Verlassen der Wohnungen in den jeweiligen Gebieten kann nur mit Polizeibegleitung passieren, Autobahnen werden mit Beginn des Osterreiseverkehrs gesperrt, Flughäfen geschlossen, selbst der Rhein wird für Stunden gesperrt, um einen Fototermin mit den Teilnehmern des NATO-Gipfels zu ermöglichen.
Das ist Demokratie, das ist Volksverbundenheit, das ist ein toller Rechtstaat!
Kein Wunder, daß die Einwohner von Straßburg sich zu 58% gegen den Gipfel in Ihrer Stadt aussprechen.
Der Aufbaugegner Liechtenstein kassierte 4 Tore gegen einen deutschen Gegner, der selbst nur mit halber Kraft spielte.
Immerhin folgt ein sicher wesentlich härter Gegner den Steueroasenkickern auf dem Fuße: Wales.
Immerhin gehen die deutschen Fußballer nunmehr hochmotiviert in ihr nächstes Spiel. Denn die blamable kleine Niederlagenserie wurde gestoppt (gegen England 1:2 und Norwegen 0:1 verloren).
Dreh- und Schaltzentrale stellte wieder einmal Michael Ballack dar, der damit unterstrich, wer der Kapitän der Mannschaft ist.
Leider konnte trotz einiger guter Chancen Mario Gomez wieder kein Tor schießen. Doch Trainer Joachim Löw vertraut auf Gomez und wird ihn weiter einsetzen. Und irgendwann wird es mit einem Gomez-Tor schon klappen.
Weniger schön waren die Pfiffe, mit denen jede missglückte Aktion von Gomez bedacht wurde.
 
Obwohl von sämtlichen Anwohnern der Philippinenhof einstimmig als Sonderklimazone bezeichnet wird, da generell alles immer 2 Wochen später als in Berlin oder auch in Müncheberg selbst blüht, zeigt sich der Frühling schon vor dem offiziellen meteorologischen
Frühlingsbeginn im Philippinenhof. Neben blühenden Forsythien, Armeen von Schneeglöckchen Weiden mit weichen Weidenkätzchen sprießen nun mehr auch Kroküsse, Tulpen und Osterglocken lustig vor sich hin.
Obwohl das Wetter insbesondere Nachts immer noch mit Minusgraden aufwartet, ist es unverkennbar, der Frühling kommt, ganz sicher!
Der Gutachterausschuss von Märkisch Oderland hat neue Bodenrichtwerte beschlossen.
Im April können diese im Katasteramt in Straussberg (Klosterstr. 14) und in der Stadtverwaltung Müncheberg eingesehen werden.
Auskünfte werden ausschließlich durch den Gutachterausschuss gegeben.
Die Bodenrichtwertkarte kann sofort für 30 Euro und der Grundstücksmarktbereich ab Mai für 22,50 Euro käuflich erworben werden.
Am 1. Juni, zum Kindertag, findet am und im Eiscafe Tropical, Waldstr. 14, Müncheberg, das zweite Kinder- und Siedlungsfest statt. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Märkisch Oderland, die wieder eine Hüpfburg stellt, wird es ein buntes Treiben geben, bei dem die Kinder im Mittelpunkt stehen werden.
Bürgermeisterin Barkusky wird die Eröffnungsrede halten. Und dann kann das Markttreiben, die Unterhaltung, das Essen und Trinken beginnen...
Fährt man durch Müncheberg und bummelt durch das Stadtzentrum, fallen einem ca. 10 leer stehende Geschäfte auf. Subjektiv hat man das Gefühl, mehr geschlossene als geöffnete Geschäfte zu haben.
Auf der anderen Seite ist der Wunsch nach einem Ladengeschäft in der Innenstadt besonders bei Läden in den Außengebieten Münchebergs groß.
Allerdings sind die Mietvorstellungen der jeweiligen Eigentümer so astronomisch, dass sich am Leerstand auch in nächster Zeit wohl nicht viel ändern wird.
Die Geschäftsleute setzten bei den letzten Wahlen große Hoffnungen in einen Politikwechsel, weg von Zehm (SPD), hin zu Barkusky (Die Linke). Doch leider sind der guten Frau die Hände gebunden, solange sich die Flächen nicht in kommunaler Hand befinden. Und das tun sie dummerweise nicht.
Natürlich kann man nun argumentieren, dass die Kommune dann eben Neuansiedlungen einen Gewerbesteuer-Rabatt gewähren sollen. Jedoch ist eine Umsiedlung vom Müncheberger rand in die Innenstadt keine Neuansiedlung. Würde ein solches rabattierfähig, würden Münchebergs Steuereinnahmen in Windeseile gen Null fallen, da dann die meisten geringfügige Verlagerungen als Freibrief für Steuergeschenke sehen würden.
Bürgermeisterin Barkusky sitzt da in einer echten Zwickmühle und wird über Appelle leider nicht hinauskommen.
Außerdem sollte man von ihr nicht erwarten, in wenigen Monaten die Missstände zu richten, die Zehm in vielen Jahren vorher angerichtet hat!
Vom 12. bis 14. Juni wird in Müncheberg das diesjährige Stadtfest stattfinden.
Zentrale Veranstaltungsplätze werden wieder der Müncheberger Marktplatz und die Waschbankwiese sein. Aber auch an anderen Orten in Müncheberg wird es Aktivitäten geben. Die Gewerbetreibenden sind aufgerufen, an diesen Tagen ihre geschäfte zu öffnen, um mitzuhelfen, dass Müncheberg an diesem Wochenende ein Publikumsmagnet wird.
Selbstverständlich wird Philippinenhof.net über das Fest zu gegebener Zeit berichten!

Januar 2012

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Aktuelle Kommentare

  • strolch: Giorgos Papandreou sagte, sein Land stehe zu seinen Zusagen. Er weiterlesen
  • Marco: Ja, ja das guten alte Rathaus in Müncheberg, wo die weiterlesen
  • The secret network: Vielleicht könntet Ihr in einem weiteren Artikel mal darauf eingehen weiterlesen
  • NACKT IM INTERNET: Für mich gibt es ein sehr grundsätzliches Problem beim Beginn weiterlesen
  • Lizzy Doll: Das mit einem gemeinsamen Wirtschaftsraum hat mit dem RGW schon weiterlesen
  • Jendi009: Schwieriger zu erkennen sind Geld-Erschleich-Attacken in Briefform. Neulich erst wieder weiterlesen
  • Werner: An die Flasche Pommes kann ich mich noch zu gut weiterlesen
  • Ron: Wer unbedingt für Medikamente ohne Wirkstoff, Meditonsin ist hier ein weiterlesen
  • Patti: Die Meinung finde ich okay, jeder soll das sehen wie weiterlesen
  • jani: Ja der Strompreis wird wohl genau wie das Benzin noch weiterlesen

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