Wer regelmäßig die B1 zwischen Herzfelde und Lichtenow benutzt, dem sollte das große Informationsschild aufgefallen sein, welches stolz verkündet, dass bis Juni 2010 hier die Ortsumgehung Herzfelde gebaut werden soll. Bis Mitte Winter wurde auch fleissig gebaut. Als es dann richtig kalt wurde, mit Unmengen an Schnee, mußten die Bauarbeiten eingestellt werden. Mit Beginn des Frühlings wurden die Baumaschinen jedoch, statt die Arbeit wieder aufzunehmen, abgezogen. Bis zum Frühsommer verwaiste die Baustelle endgültig. Ein kleiner Streifen Acker von vielleicht 50m trennte die neue Strasse von der B1.

Der Juni verstrich, der Sommer auch.

Sehnsüchtig blickte das Ende einer fast fertigen Strasse zur B1, wo sich weiterhin LKW auf LKW von und in Richtung Herzfelde quälten.

Mittlerweile ist auch das Schild verschwunden, welches die Eröffnung für den Juni versprach.

Die arme verlassene Strasse endete mitten im Niemandsland.

Was war passiert?

Es gab und gibt Probleme. Im Tagebauloch wird der Seespiegel höher sein, als vorher angenommen. Damit muss die Trassenführung angehoben werden. Und damit ist es vorbei mit einer ampelfreien Umfahrung. Denn statt dass die B1 die L23 mittels Brücke kreuzt, werden sich beide Strassen an einer Ampel treffen.

Durch diese Planänderungen, die einen ganzen Rattenschwanz an weiteren Änderungen nach sich ziehen (Lärm sei hier als Stichpunkt genannt), muß die gesamte Planung noch einmal öffentlich erörtert werden. Denn es regt sich Unmut. DIe Ampelregelung ist Lärmintensiver als die Idee mit der Überführung, da ohne Ampel der ganze Verkehrsfluss viel ruhiger ist.

Dazu kommen ungeklärte Fragen zum Bauland. Privatgrundstücke sind betroffen. Die Eigner wollen nicht verkaufen. Ein Planfeststellungsverfahren muss her. Die Grundstücke sollen enteignet werden (natürlich gegen Entschädigung, wir leben schliesslich in einem Rechtsstaat, auch wenn kürzlich (Winter 2010) der Bundesgerichtshof Brandenburg sittenwidriges Verhalten bei der Einverleibung von Bodenreformland attestierte).Zwei Jahre sind für dieses Verfahren eingeplant. Zwei Jahre in denen unser Teilstück sehnsüchtig auf Anschluss warten muß.

Und ob es wirklich so "schnell" gehen wird, steht dabei in den Sternen. Möglicherweise wird die gesamnte Planung noch geändert, statt Ampel vielleicht ein Kreisel...

Unsere kleine Strasse jedoch hat die Hoffnung aufgegeben, in absehbarer Zeit, die ersten Autofahrer begrüßen zu dürfen. SIe fürchtet vielmehr, dass die Natur sich das bebaute Land zurückerobert und sie aus dem Gedächtnis der Menschen unter hohem Gras verschwindet.

Als Strasse hat man es nicht leicht, erst recht nicht, wenn man im Nirgendwo endet und nirgends beginnt.

s_100824_landhausluckas_einweihungsparty 012.jpgGroßes Glück hatte gestern die Familie Luckas und alle Helfer und Besucher die für die feierliche Eröffnung des Landhauses Luckas in den Müncheberger Ortsteil Philippinenhof gekommen waren.

pilgerbier.jpgWaren die Tage und Nächte vorher durchweg verregnet und kühl, kam pünktlich um 15 Uhr die Sonne hervor und so blieb es nicht nur durchgehend trocken, sondern es wurde in der Sonne sogar nochmal angenehm warm. Manche Besucher scherzten, das Wetter sei Beistand von Oben gewesen, da nichtnur die beiden romantischen Gästeappartements, sondern zugleich auch die Pilgerherberge im spanischen Stil eröffnet wurden.

Wie hier schon berichtet, führt der ostbrandenburger Teil des Jakobsweges durch Philippinenhof, und so entstand bei Familie Luckas die Idee, eine Pilgerherberge auf dieser Strecke zu eröffnen.

s_100824_landhausluckas_einweihungsparty 026.jpgSogar ein Pilgerbier wird in Neuzelle im Auftrag des Landhauses gebraut, ebenfalls auf Initiative des Herbergsvaters Sven Luckas hin, der auch den Vertrieb übernommen hat. Man bekommt das Pilgerbier mittlerweile sogar nicht nur in einigen Stellen in Müncheberg, sondern auch in Buckow/märkische Schweiz und Frankfurt/Oder, Da die Europa- Universität Viadrina in Frankfurt bzw. deren Projektgruppe "Jakobswege östlich und westlich der Oder" diesen Teil des Jakobsweges entdeckte, werden von jeder verkauften Flasche Pilgerbier 15 cent für die weitere Erforschung, Belebung und Entwicklung des Jakobsweges durch die Projektgruppe gespendet.

s_100824_landhausluckas_einweihungsparty 020.jpgUnd da aller guten Dinge Drei sind, wurde nicht nur das Landhaus und die Pilgerherberge mit Tagungsbereich eröffnet, sondern auch die Ausstellung "AusSichten" des ortsansäßigen Fotografen Lutz Grünert in den Räumen der Pilgerherberge.
Der Künstler war bei der Vernissage anwesend und für die Dauer des Abends waren auch einige Bilder des Pleinairs vom Verein "Spotkanie-Begegnung" zu sehen, der am Vormittag seine Ausstellung in der Müncheberger Innenstadt eröffnet hatte.

Die musikalische Untermalung übernahmen dann ab 16 Uhr die Rockpoeten der Akustik-Rock-Band "Jan Preuß und die geheime Gesellschaft" aus Fürstenwalde/Spree, die auf der Open-Air Bühne vor dem Landhaus eigene Kompositionen und Rockchansons zum besten gaben und stundenlang das zahlreiche Publikum von Nah und Fern zu begeistern wussten.

s_100824_landhausluckas_einweihungsparty 013.jpgFür das Leibliche Wohl gab es neben 3 Sorten köstlichem Kuchen und einer großen Auswahl Eis, auch herrliche Bratwürste vom Grill und Herbergsmutter Monique Luckas ließ es sich nicht nehmen die Anwesenden mit frisch gezapften Pilgerbier zu versorgen.

Auch eine Keramikerin aus der Region nutzte den Rahmen der Eröffnung und hatte vor der Pilgerherberge ihren Stand aufgebaut an dem sie rustikales Geschirr feilbot.

s_100824_landhausluckas_einweihungsparty 014.jpgIntensiv genutzt wurde auch der große Tisch, an dem Kinder sich schminken lassen konnten- nicht nur von den kleinen Gästen, sondern ebenso von den Großen.
Es wurde gebastelt, gemalt und Origami gefaltet, was das Zeug hielt und nur die gelegentlichen Windböen rissen die begeisterten Gäste aus ihrer Beschäftigung am Basteltisch.

Selbstverständlich konnten die Besucher neben dem Programm mit Ständen und Musik und den kulinarischen Leckereien auch in den Genuss kommen, die Appartements, den Gästegarten und die Pilgerherberge zu besichtigen und ihre Fragen zur Verwandlung des Landhauses loswerden.

Alles in allem eine sehr gelungene Eröffnungsfeier! Bleibt nur zu wünschen, daß sich das Landhaus etabliert und zahlreiche Gäste den Weg zum Landhaus Luckas in den Phlippinenhof finden.


Wer es noch nicht getan hat, JETZT ist höchste Zeit, den Kaminholzvorrat zu ergänzen!

Die Entscheidung, jetzt einen Kamin einzubauen oder einbauen zu lassen, ist vielleicht schon etwas spät, mit etwas Glück aber noch vor Beginn der Heizperiode möglich.

Im Folgenden ein paar Tipps, wie man sein Geld am sinnvollsten verbrennt.

Am Anfang stehen ein paar Begriffe: Raummeter, Schüttmeter, Festmeter, Restfeuchte

Ein Festmeter ist ein massiver Würfel mit einer Kantenlänge von 1m x 1m x 1m. Ein Raummeter ist ein sauber geordneter Stapel Holz, ebenfalls mit einer Kantenlänge von 1 m x 1m x 1m. Da dieser Stapel nicht aus massiven Holz ist, zwischen den Stämmen befindet sich jede Menge Luft, entspricht 1 Raummeter (also ein Würfel gestapelten Holzes) ungefähr einem 30% kleineren massiven Holzwürfel. Oder anders ausgedrückt, 30% des Raummeters sind Luft. Ein Schüttmeter ist ein loser Haufen von Holz, ebenfalls mit einer Kantenlänge von 1m x 1m x 1m. Hier befindet sich jedoch wesentlich mehr Luft zwischen den Holzscheiten. soviel, dass ca. 50% nur Luft sind.

Damit ergibt sich diese kleine Umrechnungstabelle:

1,0 Festmeter (fm) = 1,4 Raummeter/Ster (rm) = 2,0 bis 2,4 Schüttraummeter (srm)

0,7 Festmeter (fm) = 1,0 Raummeter/Ster (rm) = 1,4 bis 1,65 Schüttraummeter (srm)

0,5 Festmeter (fm) = 0,7 Raummeter/Ster (rm) = 1,0 bis 1,2 Schüttraummeter (srm)

Aktuelle Preise liegen bei um die 80 Euro pro Raummeter (Eiche, Buche). Es handelt sich hierbei um Holz, welches vor 2 Jahren geschlagen wurde und seit dem trocknet.

Das Trocknen ist sehr wichtig. Nach 2 Jahren sollte das Holz nur noch eine Restfeuchte von 20% enthalten. Also 100 kg Holz enthalten noch 20 kg Wasser. Je mehr Wasser das Holz enthält, umso geringer ist der Heizwert. Denn ein Teil der erzeugten Wärme muss aufgewendet werden, das Wasser aus dem Holz zu drängen und steht damit nicht mehr dem zu beheizenden Raum zur Verfügung.

Wenn man das Holz nur ein Jahr trocknen lässt, reduziert sich der Heizwert um ca. 10%.

Das Gewicht eines Raummeters Holz beträgt ungefähr 450 kg (2 Jahre Trocknung) und ist natürlich vom Trocknungsgrad abhängig.

Welches Holz sollte man am besten verfeuern? Grundsätzlich gilt:

  1. Trocknes Holz (Restfeuchte <20%)
  2. unbehandeltes Holz, also ohne Lacke und ohne Kunststoffe
  3. kein Pressholz, also Holz welches aus Holzspänen oder Holzmehl hergestellt wurde

Den höchsten Heizwert besitzt Buchen-, Eichen- und Robinienholz. Den schlechtesten Heizwert besitzen Kiefern- und Fichtenholz.

Allgemein gilt: Laubholz hat einen besseren Heizwert als Nadelholz.

Wieviel Holz sollte man verfeuern?

Preisfrage: Was brennt länger: Ein Scheit Holz mit 50 cm Länge und 30 cm Dicke oder drei Scheit Holz mit 50 cm Länge und 30 cm Dicke?

Klare Antwort: Drei Scheit Holz verbrennen genauso schnell wie ein Scheit Holz. Vielleicht sogar schneller, da das Feuer stärker brennt und heißer ist. Man hat also mehr davon, die drei Scheit nacheinander zu verbrennen, als gleichzeitig.

Außerdem sollten die Holzscheite so groß wie möglich sein. Ist der Kamin für 50 cm Scheite geeignet, verschenkt man Geld, wenn nur 30 cm Scheite verbrannt werden.

Die Intensität des Feuers wird nicht über die Menge Holz gesteuert, sondern über die Menge an Luftzufuhr. Wird der Kamin mit passenden großen Scheiten gefüttert, kann die Heizleistung besser gesteuert werden, als wenn im Ofen ein großer Haufen kleiner Holzstücken liegt.

Und damit sollte auch klar sein, dass das Verbrennen von (unbehandeltem) Palettenholz eher schlecht ist. Zum einen handelt es sich meist um Nadelholz und zum anderen sind die Scheite meist viel zu klein und damit kann die Wärmeabgabe kaum noch vernünftig gesteuert werden.

Denn eines ist ganz wichtig: Wird das Feuer im Kamin zu heiß, kann der Kamin kaputt gehen: Das Gusseisen, aus dem die meisten Kamine bestehen, kann sich verziehen, damit schließt die Tür nicht mehr richtig, Rauch kann ins Zimmer dringen, vielleicht sogar Glut. Doch auch die in Öfen verbauten Schamott- u.a. Steine können bei zu großer Hitze springen. 

Palettenholz, in kleine Stücke zerlegt, kann jedoch gut zum Anheizen verwendet werden.

Zusammenfassung:

Kaminholz sollte Laubholz sein, maximal groß, trocken und der Kamin sollte nicht zu voll gestapelt werden.

Apropos Stapeln. Scheitholz sollte immer parallel zur Kaminscheibe in den Kamin gelegt sein. Man vermeide das Aufschichten zu kleinen Pyramiden. Denn dann ist das Holz meist zu klein und man legt zuviel Holz auf einmal in den Ofen. 3 bis maximal 5 Scheite parallel geschichtet, sind mehr als ausreichend.

Dann sollte einem gemütlichen Kaminabend nichts mehr im Weg stehen.

Scharia, Scharia, ja, davon hab ich schon mal was gehört. Hatte doch irgendwas mit dem Islam zu tun.

Richtig. Die Scharia ist das religiös legitimierte und unabänderliche Gesetz des Islams. Grundsätzlich steht es für eine Rechtsprechung gemäß dem (auch biblischen) Motto: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Die Scharia ist damit für den Islam das, was das BGB für Deutschland ist. Zumindest wenn man sehr viele Haare nimmt, um diese Vergleich herbeizuziehen.

Denn die Scharia ist viel mehr. Für Muslime ist sie der der verbindliche Wegweiser, der den Menschen zu Gott führen soll.

Also so etwas wie die Bibel für die Christen? Also ein Märchenbuch? 

Nein, das Märchenbuch der Muslime ist der Koran. Die Scharia ist *das* Gestz! Dieses Gesetz ist für alle Menschen einer islamischen Gesellschaft verbindlich. Auch Nichtmuslime müssen sich an dieses Gesetz halten, im Gegensatz zur Bibel, die nur für Christen verbindlich ist.

Die Scharia regelt alle äußeren Beziehungen und Verpflichtungen des Menschen zu Gott und den Mitmenschen. Die Scharia ist unfehlbar. Und genau deshalb sollte jeder gesunde, normal denkende Mensch dieses Machwerk ablehnen! Dazu kommen die Inhalte der Scharia selbst, die Menschenverachtung, die Legitimierung von Gewalt gegen Andersdenkende, die Diskriminierung von anderen Religionen, anderen Menschen, die Missachtung der Gleichberechtigung der Frau.

Todesstrafe, Steinigung, Auspeitschungen für geringfügige Vergehen sind bei der Anwendung der Scharia an der Tagesordnung. Dazu kommt, dass Menschen anderer nicht-islamischer Staaten schnell für vogelfrei erklärt werden können. Mord im Namen der Scharia, keine Seltenheit. Salman Rushdie kann ein Lied davon singen

Die Scharia gilt in weiten Teilen der Welt:

  • Nigeria (einige Bundesstaaten)
  • Malediven
  • Iran
  • Saudi-Arabien
  • Bangladesch
  • Mauretanien
  • Afghanistan
  • Sudan (nicht Südsudan)
  • Gambia
  • Senegal
  • Katar
  • Kuweit
  • Bahrein
  • Indonesien (autonome Provinz Aceh)
  • Jemen
  • Pakistan (Teilgebieten)
  • Somalia
  • Malaysia (duales Rechtsystem

In Algerien, Indonesien oder Ägypten sind Teilen der Scharia ins zivile Rechtsystem übernommen worden.

Von Reisen in diese Länder kann nur abgeraten werden, da es für Nicht-Muslime sehr leicht möglich ist, mit Teilen der Scharia in Konflikt zu geraten und damit wächst die Gefahr drakonischer (und nach europäischem Denken völlig unangemessener) Strafen.

Normalerweise sollte gelten: Andere Länder, andere Sitten. Doch eine Gefahr wird völlig unterschätzt.

Auch westliche Staaten haben eine Rechtsprechung, die die Scharia zugrunde legen.

Durch das internationale Privatrecht kann die Scharia leicht Rechtswirkung entfalten.

In Deutschland sind mehrere Urteile rechtskräftig nach denen unter Bezug auf die Scharia die Angeklagten, meist Männer die entweder ihre Frauen schlugen oder ihre Töchter töten wollten, da diese Ehebruch begangen haben sollen (gemäß Scharia ist auch eine Vergewaltigung Ehebruch) nicht oder nur zu geringen Strafen verurteilt wurden. Allerdings findet die Anwendung der Scharia ihre Grenzen in den Normen und Grundvorstellungen des Grundgesetzes.

Im Vereinigten Königreich kann jedoch ein religiöses Schiedsgericht von beiden Parteien auf freiwilliger Basis angerufen werden, das dann gültige und vollstreckbare Urteile sprechen darf. Aber auch hier müssen diese Urteile die Normen der Gesellschaft erfüllen.

Kritischer ist die Situation in Griechenland. Hier kann sich die muslimische Minderheit untereinander durchaus der Gerichtsbarkeit der Scharia unterwerfen.

Auch andere Staaten erwägen, in bestimmten Bereichen durch die Einführung einer Parallelgerichtsbarkeit im Ehe- und Familienrecht Scharia-Bestimmungen entgegen zu kommen. Südafrika ist hier ein Beispiel.

Erstaunlicherweise wird in den Niederlanden die Einführung der Scharia in universitären Kreisen heftig diskutiert. Auslöser soll eine Bemerkung des Justizministers 2006 gewesen sein, der sich die Einführung der Scharia gut vorstellen können, wenn der Wähler dies so wolle.  

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte urteilte jedoch in mehreren Verfahren, dass die Scharia unvereinbar mit demokratischen Grundsätzen sei.

An der Einführung der Scharia kann man also problemlos das demokratische Grundverständnis eines Staates ablesen. Kein Staat auf obiger Liste darf sich damit mit dem Prädikat Demokratie schmücken!

 

Wieviel kostet in Müncheberg einmal Haarewaschen?

Inklusive Spülung kostet das beim Friseur "Ihr Haarstudio" in der Ernst-Thälmann-Str.  4 Euro für Damen. Das ist natürlich nicht einmal eine Randnotiz wert.

Möchte man die feuchten Haare noch vor Ort föhnen, wird der Kunde regelrecht ausgezogen. 8 (in Worten: Acht) Euro werden dafür verlangt, dass sich der Kunde SELBST die Haare trocken föhnt. Läßt man sich die Haare trocken föhnen, ist man sogar inklusive Waschen 20 Euro los. Im Dezember 2008 kostete Waschen und Selberföhnen noch 9,90 Euro.

Pikant die Begründung für  diese Abzocke: Die gestiegenen Energiekosten. Liebe Petra,  eine Kilowattstunde kostet ca. 30 cent, damit dürfte sich der Kunde, um nur die Hälfte der geforderten Kosten zu verbrauchen, 13 Stunden ununterbrochen föhnen.

Damit hat sich der Friseursalon den Titel Abzocker des Monats wahrlich verdient!

Nur zum Vergleich: Ein Frisör in Berlin-Friedrichshagen, Bölschestrasse, verlangt 5,- für Haarewaschen und der Möglichkeit des Selberföhnens. Brandenburg, teures Pflaster.
 

Eines vorneweg: Das der Mond unseren Schlaf beeinflußt, ist Humbug!
Es gibt absolut keine wissenschaftliche Erhebung, dass der Mond unser Schlafverhalten bestimmt.
Aber immer wenn Vollmond ist, schlafe ich unruhig und schlecht! Dann verdunkel verdammt noch mal Dein Schlafzimmer! Niemand kann schlafen, wenn eine Lampe ins Zimmer strahlt!
Dieser Effekt, helles Licht ins Schlafzimmer gestrahlt, wurde in der Tat erwiesen. Deshalb schlafen wir auch in der Nacht besser als am Tage. Dies ist der einzige Einfluss, den der Mond auf uns hat.
Schaltet man also das Licht ab (sprich, verdunkelt den Raum), konnten Probanden nicht mehr sagen, warum sie eine Nacht schlecht geschlafen hatten.
Rein physisch ist es auch quatsch, den Mond für schlechten Schlaf verantwortlich zu machen. Denn egal ob Neumond, Vollmond oder Halbmond. Der Mond ist immer da, nur halt nicht immer sichtbar.
Also: Abdunkeln des Schlafzimmers hilft. Und wenn man dann immer noch nicht schlafen kann, bitte nicht dem Mond die Schuld geben. Es ist völlig normal von Sonntag auf Montag nicht gut schlafen zu können, immerhin wechselt der Lebensrhytmus von freien Tagen auf Arbeitsstage. Oder man hat sich kurz vor dem Zubettgehen geärgert, aufgeregt, viel gelacht, kurz, man ist emotional noch voll da. Auch dann braucht es eine gewisse Zeit, zur Ruhe zu kommen.
Wenn sich die Schlafstörungen jedoch etliche Tage hinziehen, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn die Ursachen müssen unbedingt ans Licht gebracht werden, um ernstliche körperliche Probleme aufzudecken.
Arbeitsfreie Zeiten waren für Arbeitgeber schon immer ein Ärgernis.
Sie gehen nach dem Motto: Wir leben um zu arbeiten! Diese Philosophie beißt  sich da natürlicch mit dem Motto der Arbeitnehmer: Wir arbeiten um zu leben!

In fast jahrhundertelangen Auseinandersetzunggen haben sich deutsche Arbeiter, Bauern und Werktätige sich einen komfortablen Urlaubsanspruch erkämpft. Doch der Gegner gibt nicht auf, er schlägt zurück.

Dieses Mal in Form von Ursula Frerichs, Vorstandsvorsitzende des Unternehmerverbandes der mittelständischen Wirtschaft.

Nach ihren Worten reichen vier Wochen völlig aus. Ausserdem würden dann die Arbeitnehmer einen Beitrag zum konjunkturellen Aufschwung leisten: "Wir müssen unsere Besitzstände zurückschrauben, könnten die Vier-Wochen-Regelung 2011 auf Probe einführen, um den Aufschwung zu unterstützen."

Zur Erinnerung, auf Probe einführen bedeutet, a) für immer und b) das ist erst der Anfang.

Frerichs, bekannt geworden durch Ihre Forderung nach Einführung einer Deopflicht am Arbeitsplatz, begründet ihren Vorstoss damit, dass Deutschland bei den Urlaubstagen an der Spitze läge. Liebe Uschi, das ist eine glatte Lüge. Deutschland hat durchschnittlich 27 Tage Urlaub, Frankreich kommt auf 37!

Frerichs bekommt Unterstützung vom Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft. Eine Absenkung sei auch wegen des Fachkräftemangels erdorderlich, so der BVMW-Präsident Mario Ohoven.

Alles Klar, Fachkräftemangel, bei immer noch mehr als 3 Mio Arbeitslosen.
Arbeitnehmer, passt auf! Man will Euch Eure Errungenschaften nehmen!

PS: Das Sommerloch ist damit offiziell zugeschüttet. Es geht wieder los!

Was will Deutschland eigentlich in Afghanistan erreichen?

Lassen wir ideologisches Gesabber von wegen humanitäre Hilfe, mehr Demokratie etc. einmal beiseite. Die Leute wollen eh keine Demokratie, die wollen regelmäßig etwas zu essen haben. Die wollen keine Kampfhandlungen.

Also was wollen wir dann dort?

Die deutschen Interessen verteidigen!

Was für Interessen?

Wir wollen den Vertrieb von Rauschgift reduzieren. Und wir wollen die Terrorgefahr abbauen.

Die Realität ist, dass noch nie soviel Rauschgift Afghanistan verlassen hat, wie zur Zeit. Rauschgift ist fast der einzige Exportschlager des Landes. Und für weite Teile der Bevölkerung die einzige Möglichkeit, etwas zum Lebensunterhalt zu verdienen.

Und die Terrorgefahr?

Die ist größer geworden. War sie vorher eher nur auf US-Amerika gerichtet, rückt auch Deutschland immer mehr ins Zielkreuz. Immerhin kriechen wir den USA fast in den Hintern, was das millitärische Engagement betrifft.

Aha. Wir kommen dem Ganzen näher.

Wir sind in Afghanistan, weil wir mithelfen, die Interessen der USA zu schützen! Damit die USA ihre Hegemonialinteressen weiter ausbauen können.

Und dafür müssen deutsche Soldaten, Familienväter, Söhne, Brüder, sterben?

Damit muss Schluß sein!

Keine weiteren Opfer. Keine weiteren Milliarden. Es ist schade um das bisher eingesetzte Geld und noch viel trauriger sind die bisherigen Opfer. Das rechtfertigt aber niemals das Inkaufnehmen weiterer Toter, weiterer Milliarden, die im heissen Wüstensand Afghanistans versickern.

Die Hilfsorganisationen kommen auch ohne unsere millitärischen Hilfen aus, im Gegenteil, viele Organisationen geraten erst in Gefahr durch die Nähe zu den Millitärkräften. Nicht ohne Grund ziehen etliche Organisationen um, wenn unmittelbar neben ihnen die Fremdmillitärs einziehen.

Holt unsere Jungs und Mädels endlich aus der Wüste nach Hause! Es gibt keine DEUTSCHEN Interessen, die am Hindukusch zu verteidigen wären!   

Deutschland nimmt großzügigerweise 2 Gefangene aus dem amerikanischen Gefängnis aus der Schweinebucht auf (Guantanamo).

Landauf landab wurde schon lange gestritten, sollen wir oder sollen wir nicht? Ist es auch sicher? Werden die Gefangenen nicht sofort ein Flugzeug kapern und es in den Berliner Fernsehturm semmeln? Oder noch schlimmer, werden die nicht in irgend einem Vorgarten ein Attentat verüben? Vielleicht sogar in MEINEM Vorgarten?

Eine Frage wird dabei nie gestellt: Warum müssen WIR eine Suppe auslöffeln, die sich ausschliesslich die Amerikaner eingebrockt haben? Die, nicht wir, haben offensichtlich unschuldige Menschen gekidnappt und in ein ausseramerikanisches KZ deportiert.

Und wenn die unschuldig sind, warum können die nicht in ihre Heimatländer überführt werden? Und falls das nicht geht, warum nimmt Amerika die nicht selbst auf? Wieso muss die Scheiss-USA ihre Probleme immer auf Kosten anderer Regeln?

Die starke farbige Metapher zeigt deutlich, wie beliebt die USA in der Welt so sind.

Erst den Weltpolizisten spielen und dann mit den Folgen nicht klarkommen. Erst feststellen, dass man den american way of life unbedingt im Irak, in Korea, in Vietnam, in Chile, in Nikaragua, in El Salvador, in Haiti, in Grenada und in Afghanistan durchsetzen müsse und dann den Schwanz einziehen und kneifen.

Warum, verdammt noch mal, hat in Deutschland niemand unserer Politkasper den Mumm, zu sagen, wir löffeln Eure Suppe nicht aus?

Und falls es doch Gründe gibt, ausser dem üblichen humanitären Gebrabbel, warum traut sich niemand das zu sagen: Wir haben für jeden Gefangenen 1 Mio Euro erhalten.

Die Bevölkerung erwartet eine ehrliche und offene Antwort.

Natürlich wird es diese nie bekommen, denn Politik ist niemals offen und niemals ehrlich!

Das deutsche Krankenkassensystem ist ein System, welches auf Solidarität beruht. Solidarität der Versicherten untereinander, Solidarität der Nutzniesser: Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Insbesondere letztere Solidarität verkommt immer mehr zur Makulatur.

Doch sollten gerade die Arbeitgeber ein starkes Interesse an einem guten Gesundheitssystem haben, an gesunden Mitarbeitern!

Der Spruch, wenn der Mitarbeiter krank ist, dann soll er gehen, draussen wartet schon Ersatz, ist trotz Massenarbeitslosigkeit von gestern. Denn gutes Personal, gut ausgebildet und charakterlich solide, ist nur schwer zu finden.

Um so mehr sollten die Arbeitgeber daran interesiert sein, dass ihre Mitarbeiter nur das Beste vom Besten bekommen. Und da das Beste teuer ist, müssen sie sich an der Finanzierung beteiligen.

Und das heisst: paritätische Krankenversicherung.

Abschaffung des Gesundheitsfonds. Jede Kasse soll selbst festlegen könen, wieviel sie von ihren Versicherten nehmen muss. Und dieser Beitrag wird gleichmäßig zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt. Keine Zusatzbeiträge, erst recht keine einseitigen!

Gesundheit ist leider nicht zum Nulltarif zu bekommen.

Und ja, es bedarf einer staatlichen Kontrolle. Der Medikamentenmarkt darf nicht von der Globalisierung abgekoppelt werden. Denn nur so entstehen die Mondpreise, die manche Pillendreher auf dem abgekapselten deutschen Markt erzielen können.

Die Aufgabe des Staates ist nicht, einzelne Branchen zu schützen. Aufgabe des Staates ist, seine Bürger zu schützen und dazu gehört auch, sie vor dem unverschämten raffgierigen Griff Dritter zu bewahren. Es darf kein Apothekenmonopol geben. Es darf kein Exklusivrecht der Pharmazeuten geben. Als Krankenkassen müssen auch alternative ausländische Institute erlaubt sein. Wie im Versicherungswesen, Autohaftpflicht z.B, muss der Krankenversicherungsmarkt liberalisiert werden.

Wir leben in einer Marktwirtschaft. Hier gilt das Mantra, der Markt regelt alles. Und der Staat dient nur dazu, dafür zu sorgen, das der Markt sozialverträglich funktioniert.

Wie soll bei einem Einheitstarif der Krankenkassen, mit einem kaum durchschaubaren Wust an gegenseitigen Ausgleichszahlungen Wettbewerb entstehen? Über die Zusatzbeiträge? Lächerlich.

Back to the roots! Weg mit dem staatlichen Einheitskassensystem und den unsozialen einseitigen Zusatzbeiträgen!

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